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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik „Rhade“ hat sich gemacht - „Lembeck“ in Schieflage
Wir, Rhade und Lembeck, sind Teil Dorstens. Genau seit 50 Jahren. Wir sind klein, aber oho! Wir bilden die Grenze nach Norden, sind aber gleichzeitig die Eingangstür in den Süden. Kurz: Wir sind wichtig und wollen mehr. Wir haben hier und da einen Baum gepflanzt, der den Namen der Lippestadt trägt. Und im Zentrum Dorstens, im Stadtkrone-Bürgerpark Maria-Lindenhof, wachsen die selbst gepflanzten Partnerbäume „Rhade“ und „Lembeck“. Ein starkes Symbol! Grund genug, beide immer mal wieder zu besuchen. Ist Wachstum vorhanden? Versprechen gesunde Früchte eine reiche Ernte? Ja, „Rhade“ kann sich sehen lassen. Der stabile Stamm wird von kräftigen Wurzeln mit Leben versorgt. Aus Dankbarkeit trägt er einige Früchte, die als eine Art Versprechen für eine noch bessere Zukunft gelten könnten. In direkter Nachbarschaft versucht „Lembeck“ mitzuhalten. Etwas übermütig geworden, wollte er zu schnell nach oben schießen. In der Folge geriet er aus dem Lot, legte sich zu Seite, als wolle er sich anlehnen. Nun musste er angeleint werden. Starke Hände legten ihm ein Stützband um. Böse Zungen sprechen von Fesseln. Genug der Wortspielerei, die die Leser weiter eigenhändig interpretieren können. Ohne Rhade und Lembeck wäre Dorsten aber deutlich ärmer. Wer will jetzt noch widersprechen?
Ein Rhader umarmt zwei Bäume
Veröffentlicht am 23.07.2024
Kommunalpolitik Trauer um Monika Luft
Die Sozialdemokratin gehörte dem Rat der Stadt Dorsten von 2014 bis 2020 an. Ihre politische Leidenschaft galt sozialen Fragestellungen. Mit den Angehörigen trauern Bürgerschaft, Rat und Verwaltung der Stadt Dorsten um Monika Luft, die im Alter von 73 Jahren verstorben ist. Die sozialen und kulturellen Themen lagen ihr in der politischen Arbeit besonders am Herzen. So engagierte sie sich unter anderem im Sozialausschuss, im Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen, im Betriebs- und Kulturausschuss und im Seniorenbeirat. Darüber hinaus setzte Monika Luft sich auch außerhalb der Ratsarbeit vielfältig ein.
Bürgermeister Tobias Stockhoff: „Monika Luft gehörte nicht zu den Menschen, die immer in der ersten Reihe stehen wollen. Sie gehörte vielmehr zu denen, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktioniert. Menschen, die mit anpacken, wo es nötig ist, die einfach machen. Dabei hatte sie einen feinen Humor, sehr viel Empathie und ein großes Herz. Es war für jeden eine Freude, mit ihr zusammenarbeiten zu dürfen.“
Bürgerschaft, Rat und Verwaltung der Stadt Dorsten werden Monika Luft in Dankbarkeit ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen, denen wir uns im Gebet und in unseren Gedanken verbunden fühlen.
Auszug aus der offiziellen städtischen Kondolenzmitteilung. Monika Luft hat auch zeitweise in Rhade gearbeitet und war unserem Ortsberein immer freundschaftlich verbunden.
Veröffentlicht am 10.07.2024
Kommunalpolitik Städtepartnerschaft Rybnik - Dorsten feierte 30jährigen Geburtstag
Der Blick über den eigenen Tellerrand macht das Leben reicher
Ein runder Geburtstag ist immer auch willkommener Anlass, ein Resume über das Gewesene und das Bevorstehende zu ziehen. So auch in Rybnik, unserer polnischen Partnerstadt, die Dorsten zur Geburtstagsfeier eingeladen hat. Achim Schrecklein, stellvertretender Bürgermeister, einige Kommunalpolitiker, und ganz besonders wichtig, Jugendliche des Sportvereins Grün-Weiß Barkenberg und die Cheerleader-Tanzgruppe des BSV Wulfen bildeten eine bunte Reisegruppe. Sie alle verstanden sich als Botschafter für Freundschaft und friedliches, grenzüberschreitendes Nebeneinander. Achim Schrecklein bedankte sich stellvertretend für ganz Dorsten für die hervorragende Zusammenarbeit im Verlauf der Beziehungen und ging in diesem Zusammenhang auf verschiedene von der EU finanzierte Projekte, die Vielzahl von bürgerschaftlichen Begegnungen und auf gemeinsam geleistete Hilfestellungen für die ukrainische Partnerstadt ein. „Wir sind sehr dankbar für die engen, freundschaftlichen Beziehungen zwischen Menschen, Vereinen und der Verwaltung aus Dorsten und Rybnik! Und dankbar, dass wir hier sein dürfen. Liebe Rybnikerinnen und Rybniker: Auf die nächsten 30 Jahre! Auf unsere Freundschaft!“ Als Gastgeschenk überreichte er im Namen von Bürgerschaft, Rat und Verwaltung das Dorstener Stadtwappen aus Holz.
Eigener Text auf Grundlage einer Pressemitteilung der Stadt Dorsten. Foto Stadt Dorsten.
Veröffentlicht am 01.07.2024
Kommunalpolitik Rückblick Bürgerforum Rhade (2)
Dorfentwicklungsplanung: Nur wer selbst begeistert ist, kann auch andere begeistern
Seit vielen Jahren, alte Hasen sprechen sogar von Jahrzehnten, wird in Rhade über einen attraktiveren Dorfmittelpunkt gerungen. Ein Blick nach Heiden oder Velen zeigt, was möglich wäre. Kommunalpolitiker beauftragten die Verwaltung, Bürger wurden ins Boot geholt, externer Sachverstand eingekauft. Herausgekommen sind mehrere Pläne, die sich irgendwie ähnlich sehen. Ein leeres Stadtsäckel verhinderte aber immer die Umsetzung. Nun ein neuer Anlauf, der planungsmäßig als abgeschlossen gilt. Grund für die ehrenamtlichen Akteure des Bürgerforums, das Ergebnis den anwesenden Bürgern vorzustellen. Der Eindruck, dass das diesmal mit deutlich weniger eigener Begeisterung als früher geschah, hielt sich hartnäckig. So zumindest das Fazit eines Besuchers. Lag es daran, dass zwar kritische Reaktionen der Rhader protokolliert wurden, aber keine, die mit Euphorie pro Dorfkernsanierung auffielen? Lag es daran, dass die von der Verwaltung aufgezeigte Zeitschiene zur Umsetzung für Ernüchterung sorgte? Lag es daran, dass auch der „Planungsamtschef vom Dienst“ eher pflichtschuldig als mitreißend wirkte? Rhade hat es nach 50 Jahren Zugehörigkeit zu Dorsten verdient, endlich einen Dorfmittelpunkt zu erhalten, der als dauerhafter Begegnungsort das Zusammengehörigkeitsgefühl des 3 Kilometer langen Straßendorfes stärkt. Dazu ist es aber notwendig, mit mehr Euphorie als bisher zu werben.
Eine kommunalpolitische Beobachtung in Rhade
Veröffentlicht am 28.06.2024
Kommunalpolitik Radwege-Baustelle am Mühlenteich fertiggestellt
Was lange währt, wird endlich gut!
Monatelang engten rot-weiße Baken den Rad- und Fußweg an der Lembecker Straße, in Höhe des Mühlenteichs ein. Mehrfache Hinweise an die Stadt- und Kreisverwaltung schienen ungehört zu bleiben. Nun wurde doch die Böschung stabilisiert, die Baken abgebaut. Warum Rhader Fußgänger und Radfahrer ein Jahr mit der Einschränkung leben mussten, bleibt rätselhaft. Eine mögliche Straßenreparatur für Kraftfahrzeuge wäre sicherlich "von jetzt auf gleich" erfolgt, ist sich ein Rhader Bürger sicher.
Veröffentlicht am 24.06.2024
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