Andere Themen: [Allgemein] [Landespolitik] [Bundespolitik] [MdB und MdL] [Unterbezirk] [Stadtverband] [Ratsfraktion] [Ortsverein] [Arbeitsgemeinschaften] [Schule und Bildung] [Europa] [Familie und Jugend] [Gesundheit] [Jugend] [Kommunalpolitik] [Senioren] [Service] [Umwelt] [Veranstaltungen] [Verkehr] [Wahlen] [Arbeit und Wirtschaft] [Kreistagsfraktion] [Presse] [Sport] [Soziales] [Justiz und Inneres] [Beschlüsse] [Stadtentwicklung] [Frauenpolitik] [Gesellschaft] [Wahlkreis] [Jusos] [Bildung & Forschung] [Landtagsfraktion] [Bundestagsfraktion] [Finanzen]
Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik Rhade: Mitmachen, um besser zu werden!
Bürgerforum lädt zur Information und Kommunikation - Montag, 17. Juni, Carola-Martius-Haus, 19 Uhr
- „Wir geben einen Rückblick auf die Kundgebung „Demokratie-Menschenwürde-Respekt“ (Ende Mai) sowie ein Rund-um Update zur Dorfentwicklung Rhade, u.a. eine Nachschau zur jüngsten (finalen?) Bürgerbeteiligung „Erneuerung Dorfkern Rhade“ (Debbingstraße/Lembecker Straße/...).
- Wir bieten dieses Mal ein neues Interview-Format an: Bürgerforum trifft Verwaltung
- Wir werden hier hochkarätig unterstützt durch die Anwesenheit von Bürgermeister Tobias Stockhoff, Baudezernent Herr Holger Lohse und aus dem Planungsamt durch Herrn Bernd Lehmann.
- Neben den Themen der Dorfentwicklung, werden wir auch Themen der Gesamtstadt Dorsten berühren:
- Grundsteuer – wie geht es weiter?
- Klimaschutzkonzept Dorsten (2014) – wie könnte ein Update für Rhade aussehen?
- Mobilitätskonzept – der Anfang wurde gemacht; wann wird es konkreter?
- Flüchtlingssituation in Dorsten – auch absehbar ein Thema für Rhade?
- Wir berichten über umgesetzte Projekte aus dem Bürgerbudget und bewilligen ggf. neue Anträge aus diesem Budget. Weitere Anträge sind weiterhin möglich.“
Auszug aus Original-Einladung vom Sprecher Heribert Triptrap
Veröffentlicht am 14.06.2024
Kommunalpolitik Rhade: Dorfentwicklung darf nicht zerredet werden
Unser Dorf MUSS schöner und lebendiger werden - Eine persönliche Anmerkung
Seit Jahrzehnten wird über die Entwicklung des Rhader Dorfkerns diskutiert. Bereits vor Jahren haben die örtlichen Parteien, federführend war die SPD, mit Bürgerbeteiligung praktische Vorschläge erarbeitet. Im Prinzip wurden diese mehrfach von der Verwaltung und extern beauftragten Planungsbüros bestätigt. Nun ein neuer Anlauf, das Geplante praktisch umzusetzen. Plötzlich wieder Zweifel von Bürgern, die nicht überhört werden dürfen. Sie sind aber auch nicht so hoch zu werten, dass alles so bleibt, wie es ist. Überzeugungsarbeit ist gefragt. Wer keine Scheuklappen trägt, wird nämlich erkennen, dass allein der Blick vom Ehrenmal in die Debbingstraße nicht als Besuchseinladung gelten kann. Wer den Kirchplatz betritt, der als zentraler Begegnungs- und Aufenthaltsraum dienen könnte, erlebt eine kahle Asphaltwüste mit geparkten Autos. Wer den Klimawandel nicht leugnet, wird genau auch hier Verbesserungspotenzial anregen. Das alles beinhaltet die neue Dorfentwicklungsplanung. Dennoch sind drei Planungsschwachpunkte nicht zu übersehen:
- Um dem geplanten Aufenthaltsort Kirchplatz Leben einzuhauchen, muss mindestens ein (Eis)Café, oder ein ähnlich aufgestelltes Unternehmen, Gastgeber für eine kleine Stärkung sein. Eine Dependance des Bürgerbahnhofs in Dorsten sollte als Lösungsmöglichkeit geprüft werden.
- Dass örtliche Kleinklima wird durch mehr Anpflanzungen verbessert. Parallel profitieren auch die Anwohner von kühleren Temperaturen und feuchterem Boden.
- Das Kurzzeitparken im Plangebiet muss besser als bisher aufgezeigt werden.
Wer will, dass Rhade seine Attraktivität und die Lebensqualität der Bewohner erhöht, muss den eingeleiteten Prozess kritisch, aber konstruktiv begleiten. Weitere öffentliche Überzeugungsarbeit wäre hilfreich, um nach Jahrzehnten der Diskussion, endlich auch ein Ergebnis vorweisen zu können.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 11.06.2024
Kommunalpolitik Rhade: Nachlese zur Bürgerversammlung „Dorfentwicklung“ (Teil 2)
Unser Dorf muss schöner werden!
Das Interesse der Bürger war riesengroß. Sie wollten hören, was das Büro Scape geplant hat, ob sie direkt betroffen sind, wann mit Umsetzungen zu rechnen sei, und ob sie zur Kasse gebeten werden. Beginnen wir mit der Planung. Die Aufgabenstellung war, so das externe Planungsbüro, Rhades Dorfkern attraktiver zu gestalten und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Das Konzept, beinhaltete mehr Grün, weniger Parken, gleichberechtigtes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer und einen umgestalteten Kirchplatz, der zum Verweilen einlädt. Die betroffenen „Haupt“Straßen Debbing-, Lembecker- und Erler Straße (Kreuzungsbereich Ehrenmal) sollen durch Aufpflasterungen und gekennzeichnete Querungspunkte umgestaltet werden. Nun wird dem Stadtrat die Planung zur Abstimmung vorgelegt. Die Zustimmung gilt als sicher. Um Fördergelder des Landes zu beantragen, ohne die geht gar nichts, stehen zuvor Abstimmungsgespräche mit den Eigentümern, der Kirche, dem Kreis an, die über jene Flächen verfügen, die in 3 Abschnitten umgestaltet werden sollen. Zuerst die Debbingstraße und der Kirchplatz, danach ein Abschnitt der Lembecker Straße, abschließend der Kreuzungsbereich Ehrenmal. Umsetzungszeitraum ca. 8 Jahre, so die Verwaltung. Die Reaktion der Bürger darf als sehr zurückhaltend bewertet werden. Der Eindruck, nicht grundsätzlich dagegen zu sein, aber eigentlich bei den vorgesehenen Veränderungen den Status Quo behalten zu wollen (Parken, …), war unüberhörbar. Wichtig wäre jetzt, die Zeit bis zur endgültigen Abstimmung im Rat zu nutzen, um für mehr Akzeptanz der Planung vor Ort auf allen Ebenen zu werben und weitere Hinweise aufzugreifen. Dazu folgt in Kürze hier eine dritte und abschließende Positionierung.
Erkenntnisse eines Rhader Teilnehmers an der Bürgerversammlung
Veröffentlicht am 05.06.2024
Kommunalpolitik Dorsten: Geplante Flüchtlingsunterbringung sorgt für Diskussionen
SPD-Vorschlag sollte ohne ideologische Scheuklappen geprüft werden
Stell Dir vor, Du wirst in Deinem Land, in Deiner Stadt, von Verbrechern bedroht. Bleibst Du, bedeutet das den Tod. Flüchtest Du, suchst Du nach einer Bleibe. Du klopfst an eine Tür in der Fremde und bittest um Rettung. Tatsächlich öffnet sich eine Perspektive zum (Über)Leben. Der Retter, nehmen wir an, das wärst jetzt Du, nimmt den Hilfesuchenden auf und unterstützt Ihn, sich im neuen Land zurechtzufinden. Am nächsten Tag steht ein weiterer Mensch vor Deiner Tür und in den nächsten Tagen noch mehr. Jetzt wirst Du erkennen, dass die Ersthilfe eine Gemeinschaftsaufgabe ist. Und genau an diesem Punkt sind viele Kommunen, darunter Dorsten. Keine flüchtenden Menschen mehr aufzunehmen, geht gar nicht. Das steht auch so in unserem Grundgesetz. Also müssen wir gemeinsam nach humanen und würdevollen Lösungen suchen, um einerseits den aus ihrer Heimat Ausgestoßenen eine Hand zu reichen, andererseits müssen wir darauf achten, dass die eigene Bevölkerung bestens über alle geplanten Hilfsmaßnahmen informiert und mitgenommen wird. Über die zwischen Barkenberg und Wulfen geplante zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) wird aktuell vehement gerungen. Neben der Verwaltung, die das umsetzen muss, was „von oben“ durchgereicht wird, suchen die Parteien im Stadtrat nach Antworten und müssen sich gegen beleidigende Hetze einiger Ewiggestriger wehren. Die Dorstener SPD verharrt aber nicht in der Defensive, sondern hat mit einem Vorschlag einen nachvollziehbaren Lösungsweg aufgezeigt. Kurz: Ja zur Hilfe, Nein zur zentralen Unterbringung, Ja zu kleineren dezentralen Unterkünften in der gesamten Stadt. Die Dorstener Sozialdemokraten haben mit ihrem Vorschlag allen Beteiligten und Betroffenen die Hand zur Kooperation ausgestreckt. Sie sollte nicht vorschnell ausgeschlagen werden.
Ein Rhader Zwischenruf zur aktuellen Diskussion in Dorsten. Die gesamte SPD-Stellungnahme ist unter www.spd-dorsten.de nachzulesen.
Veröffentlicht am 31.05.2024
Kommunalpolitik Rhade: Bürgerversammlung im CMH mit unerwartetem Verlauf
Unser Dorf soll schöner werden? (Teil 1)
Seit Monaten wird gefragt, diskutiert und geplant. Rhade und die Dorfkernsanierung stehen ganz oben auf der Tagesordnung der Stadtverwaltung. Rund 100 Bürgeranregungen wurden nach intensiver öffentlicher Aussprache aufeinander abgestimmt und in einen Konzeptplan übertragen. Verantwortlich dafür die Stadtverwaltung, sowie ein extern beauftragtes Planungsbüro. Der Ankündigung, das Ergebnis im Rahmen einer Bürgerversammlung zu präsentieren, folgten so viele Bürger, dass das CMH bis auf den letzten Platz besetzt war. Anhand von Fotos mit dem Ist-Zustand und Skizzen, wie die Umsetzung aussehen könnte, versuchten das Büro Scape und die Verwaltung die erwartungsvollen Bürger zu überzeugen. Immerhin winken Fördergelder des Landes und Haushaltsmittel der Stadt, um nach jahrzehntelanger Diskussion endlich „Nägel mit Köpfen“ zu machen und den Kernbereich Kirchplatz, die Debbingstraße, den Kreuzungsbereich am Ehrenmal, sowie Teile der Lembecker Straße so zu gestalten, dass unser Dorf schöner wird. Schöner heißt, die Aufenthalts-, somit die Lebensqualität, zu verbessern, den Verkehr zu entschleunigen, das Klima zu schützen und die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer endlich zu gewährleisten. In der lebhaften Diskussion hatte (wieder) die Forderung, nicht auf Parkplätze im Dorfkern verzichten zu wollen, scheinbar den höchsten Stellenwert. Sichtlich enttäuscht und irritiert verfolgten die Mitarbeiter des Planungsbüros und der Verwaltung den Verlauf der Diskussion. Der Eindruck, dass noch viel Bürger-Überzeugungsarbeit geleistet werden muss, um, so wie im Nachbarort Marbeck, einmal den Titel „Unser Dorf hat Zukunft“ zu gewinnen, hat sich beim zuhörenden Besucher der Bürgerversammlung festgesetzt.
Erkenntnisse eines Rhaders, der gespannt der Bürgerversammlung lauschte. Wird fortgesetzt.
Veröffentlicht am 30.05.2024
WebsoziCMS 3.9.9 - 008001313 -