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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik Rhade: Dorfentwicklung geht in die nächste Runde
Bürger zeigen großes Interesse
Unser Dorf soll schöner werden. Ein Ziel, hinter dem sich alle versammeln können. Um es zu erreichen, müssen Hürden abgebaut, Vorurteile beseitigt, Pläne geschmiedet und Finanzen zur Umsetzung bereitgestellt werden. Aktuell wurde ein neuer Versuch, mit Bürgern und externen Experten, „Nägel mit Köpfen“ zu machen, gestartet. Nach einem ersten Befragungsaufschlag Ende November 2023, präsentierte das von der Stadt Dorsten beauftragte Planungsbüro einen Zwischenbericht im voll besetzten Carola Martius-Haus. Der sogenannte Betrachtungsraum umfasst den Dorfkern mit der Lembecker Straße. Drei Themenfelder, Straßenraumgestaltung, Gestaltung Dorfkern und Gestaltung Dorfplatz wurden aufgerufen, um in Gruppenarbeit über die präsentierten Varianten zu diskutieren. Der Wunsch, Rhades Dorfkern zu stärken, den Verkehr zu bändigen und das Klima zu verbessern, war unter den Teilnehmern unstrittig. Unterschiedliche Auffassungen wurden aber immer dann erkennbar, wenn das Auto verdrängt werden soll, um z. B. einen fußläufigen Erlebnisraum Kirchplatz zu gestalten. Eine Erkenntnis, die sich mit früheren Planungen absolut deckt. Nun soll das Expertenteam die Bürgerwünsche in einem förderungswürdigen „Papier“ zusammenfassen, das voraussichtlich im Mai 2024 vorgestellt wird. Vermutlich wird „die Kuh vom Eis“ nur dann bewegt, wenn am Dorfrand ausreichend Parkplätze ausgewiesen werden, so ein langjähriger Beobachter der Rhader Dorfentwicklung.
Ein Teilnehmerbericht
Veröffentlicht am 26.02.2024
Kommunalpolitik Rhade mit offenen Augen
Der Ersteindruck ( Teil 2)
Dorsten ist schön. Dorsten hat etwas, das sich nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließt, aber lohnt, entdeckt zu werden. Der 1975er Zusammenschluss mehrerer, bislang selbständiger Orte zur Lippestadt, kann für alle als Gewinn gewertet werden, wenn … Ohne die Bemühungen der Rathausbelegschaft, des Stadtrates und aller ehrenamtlich tätigen Bürger und Bürgerinnen schmälern zu wollen, kommt ein kritischer Stadt- oder Dorfbesucher nicht an dem zuvor geschriebenen WENN vorbei. Der Rhade-Besucher wählt ein passendes Bild, um den Verantwortlichen es leicht zu machen, zu verstehen und sie parallel zu motivieren, für Verbesserungen zu sorgen. „So wie ein ansprechender Vorgarten mit gepflegtem Haus-und Eingangsbereich dem Besucher auf den ersten Blick vermittelt, willkommen zu sein, genau so verhält es sich mit dem Ankommen in einer Stadt, einem Dorf, oder einem Stadtteil. Der erste Eindruck ist entscheidend. Und wer Rhade auf dem geschilderten Weg erreicht oder quert, besonders in den Wintermonaten, wenn fehlendes Blattgrün den Blick nicht verstellt, wird nicht gerade in Begeisterungsrufe ausbrechen. Parkende Fahrzeuge, eine Baumallee mit Lücken signalisieren unübersehbar, Verbesserungsbedarf. Als Besucher rege ich an, einfach mal mit dem Fahrrad oder dem Auto die geschilderte Route abzufahren und meine Anmerkungen auf Richtigkeit zu überprüfen. Und wenn Sie meine Eindrücke bestätigen, bitte ich die Verkehrssicherheit umgehend herzustellen und das Eingangstor nach Rhade so zu gestalten, dass Rhade zu einem längeren Verweilen geradezu einlädt. Das wäre, könnte ich mir vorstellen, ein Gewinn für die Einheimischen, für Besucher ein Aha-Erlebnis und für die Rhader Unternehmer eine wichtige Form der Wirtschaftsförderung.“
Veröffentlicht am 21.02.2024
Kommunalpolitik Rhade mit offenen Augen
Der Ersteindruck (Teil 1)
Dorsten ist schön. Dorsten hat etwas, das sich nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließt, aber lohnt, entdeckt zu werden. Der 1975er Zusammenschluss mehrerer, bislang selbständiger Orte zur Lippestadt, kann für alle als Gewinn gewertet werden, wenn … Ohne die Bemühungen der Rathausbelegschaft, des Stadtrates und aller ehrenamtlich tätigen Bürger und Bürgerinnen schmälern zu wollen, kommt ein kritischer Stadt- oder Dorfbesucher nicht an dem zuvor geschriebenen WENN vorbei. Würde jetzt eine nicht enden wollende Liste aller Auffälligkeiten, die jeder, der mit offenen Augen die Stadt an allen Ecken (und Kanten) quert, aufführen, würde schnell Langeweile, die in Desinteresse, vielleicht sogar Unverständnis umschlagen kann, aufkommen. Statt dessen soll heute nur ein Punkt herausgestellt werden, der seit Jahren darauf wartet, als Verbesserungsprojekt wachgeküsst zu werden. Wer Rhade (Stadtteil von Dorsten) aus Richtung Lembeck kommend, zu Fuß, mit dem Rad oder dem KFZ erreicht, wundert sich über ein Straßendorf, das im Eingangsbereich und besonders im Bereich zwischen der Stuvenberg-Kreuzung und den Bahnlinie zulässt (zu dulden?), auf dem schmalen Grünstreifen, der die Fahrbahn von dem Geh- und Radweg trennt, zu parken. Die abgestellten Fahrzeuge verdrängen das (lebens)wichtige Grün, engen den Geh- und Radweg ein, der in der Dunkelheit wegen fehlender Laternen bereits ein Sicherheitsrisiko für die schwächeren Verkehrsteilnehmer darstellt. Die rot-weißen Baken, die den Straßenraum vom Geh-und Radweg trennen (sollen), sind nicht mehr vollständig vorhanden und teilweise in Schieflage, weil angefahren. Hinzu kommt eine, mit rot-weißen Sicherungsschranken versehene Gefahrenstelle, die seit Monaten nicht beseitigt, und auch nicht kontrolliert wird. Verkehrssicherungspflicht? Bekannt ist inzwischen, dass entsprechende Hinweise des gerade geschilderten Problems auch im Dorstener Rat- und dem Recklinghäuser Kreishaus angekommen sind. Antworten sind dagegen nicht bekannt.
Wird morgen mit Teil 2 fortgesetzt
Veröffentlicht am 20.02.2024
Kommunalpolitik Rhades Verkehrsproblem ist die Lembecker- und Erler Straße
Der Kreis RE wird seiner Verantwortung nicht gerecht
Sie ist drei Kilometer lang, fast schnurgerade und gehört in den Verantwortungsbereich des Kreises Recklinghausen. Sie ist Autobahnzubringer, verkehrsreich und für alle schwächeren Verkehrsteilnehmer gefährlich. Das alles ist seit Jahrzehnten bekannt. Mehrere externe und interne Planungsgruppen haben Verbesserungsvorschläge erarbeitet und dokumentiert. Alle parallel durchgeführten Bürgerbefragungen ergaben: „Der Durchgangsverkehr ist zu schnell. Hier muss etwas getan werden!“ Beschlüsse wurden gefasst, Vorort-Termine vorgenommen, Versprechungen gemacht. Tatsächlich sind es aber gut gemeinte Absichtserklärungen, deren Umsetzung von vielen Faktoren abhängig ist. Da sind u. a. die zu knappen Finanzen, fehlende Fachkräfte in den städtischen Verwaltungen und ausgelastete Baufirmen, die immer wieder zu Verzögerungen und neuen Prioritätenlisten führen. Das drängende Rhader Verkehrsproblem wird auf dem Durchführungs-Verschiebebahnhof hin- und her rangiert. Momentan scheint es auf einem Abstellgleis in Vergessenheit zu geraten. Ein Indiz dafür könnte sein, dass der Kreis Recklinghausen aktuell (wieder) signalisiert hat, Finanzprobleme zu haben. Die wichtigste Einnahmequelle ist die Kreisumlage, die die kreisangehörigen Städte Dorsten, Castrop-Rauxel, Datteln, Marl, Waltrop, Herten, Haltern, Gladbeck, Oer-Erkenschwick und Recklinghausen zu leisten haben. Alles Städte, die unter eigenen Finanzproblemen leiden. Wer mit offenen Augen durch Rhade fährt oder geht, wird bestätigen, dass der Kreis RE trotzdem sofort Verantwortung für die Sicherheit in Rhade übernehmen muss!
Ein Rhader Appell, der am Dienstag und Mittwoch mit Beispielen fortgesetzt wird
Veröffentlicht am 19.02.2024
Kommunalpolitik Warte nicht bis der Bürger zu dir kommt, sondern geh ihm entgegen!
Dorstener SPD-Vorschlag verdient überparteiliche Unterstützung
Der Bürgermeister hat es vorgemacht. Sein kontinuierliches Gesprächsangebot „Bürgermeister vor Ort“ ist ein Musterbeispiel für direkte Bürgerbeteiligung. Wem der „kommunale“ Schuh drückt, sucht nach Gesprächspartnern, die helfen könn(t)en. Der Bürgermeister, als Erster unter Gleichen einer Stadt, ist geradezu prädestiniert, zuzuhören und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Nun schlägt Dirk Groß, Fraktionsvorsitzender der SPD im Dorstener Stadtrat vor, die uneingeschränkt zu lobende Aktivität des Bürgermeisters mit einer Erweiterungsidee zu stärken. So könnte es künftig zusätzlich heißen, „Rat vor Ort“. Dann, wenn sich weitere Fraktionen bereit erklären, den von Dirk Groß und der SPD gesponnenen Faden aufzunehmen und daraus ein tragendes, dauerhaftes Konzept zu entwickeln. Die Betonung liegt eindeutig auf DAUERHAFT. Jeder Schnellschuss wird verpuffen und erheblichen Frust verursachen. Noch besser wäre, wenn das regelmäßige Gesprächsangebot in allen 11 Stadtteilen künftig hieße, „Bürgermeister und Rat gemeinsam vor Ort“. Egal, wie am Ende das neue Format lautet, an der SPD-Idee, künftig dem Bürger entgegenzugehen, statt auf ihn im Büro zu warten, geht kein Weg vorbei. Nur so kann unsere Demokratie gestärkt und Vertrauen in Politik aufgebaut werden.
Ein Rhader Zwischenruf in Richtung Bürgermeister und Stadtrat
Veröffentlicht am 14.02.2024
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