Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik Das Bürgerforum Rhade lädt ein

Was hat sich seit dem letzten Treffen Mitte November 2023 in unserem Ort bewegt?

Am kommenden Montag (4. März) werden die ehrenamtlichen Akteure des Rhader Bürgerforums darüber berichten, was aus den vielen Bürger-Anregungen zur Infrastrukturverbesserung der letzten Monate und Jahre geworden ist. Diesmal wird ins Feuerwehrgerätehaus eingeladen. Der Beginn ist wie immer auf 19 Uhr festgelegt. Ganz oben auf der Tagesordnung steht die Dorfkernentwicklung. Bekanntlich wurden dazu bereits zwei Vorbereitungstermine durchgeführt. Aber auch die noch offene Frage zur Verbesserung der Nahversorgung soll behandelt werden. Hier wird erwartet, dass die teilnehmenden Vertreter der Stadtverwaltung einen klärenden Sachstandsbericht über die mögliche Erweiterung des Einkaufszentrums an der Erler Straße geben werden. Drogeriemarkt JA oder NEIN? - lautet die Frage. Das Organisationsteam des Rhader Bürgerforums hofft, dass viele Interessenten am Montag den Weg in den Schulungsraum der örtlichen Feuerwehr finden werden.

Veröffentlicht am 01.03.2024

 

Kommunalpolitik Von wegen Abstellgleis …

Bürgerbahnhof Dorsten hat Fahrt aufgenommen - Johannes Rau Platz Nr. 1

Staunend betritt der Erstbesucher den einladenden Vorplatz des neuen Bürgerbahnhofs im Dorstener Zentrum.  Das restaurierte Gebäude darf bereits von außen als Schmuckstück bezeichnet werden. Der positive Eindruck, hier ist etwas Besonderes verwirklicht worden, setzt sich innen auf allen Ebenen fort. So wird er, kurz BB genannt, zur ersten Adresse aller Interessenten in der Lippestadt, die passend „Johannes Rau Platz Nr. 1“ lautet. Übrigens eine Anregung der Rhader und Dorstener SPD, den langjährigen Ministerpräsidenten von NRW und späteren Bundespräsidenten so entsprechend zu ehren. Er, der den heimischen Bergleuten immer solidarisch zur Seite gestanden hat, war auch Förderer des Jüdischen Museums in unserer Stadt, nur einen Steinwurf vom Bürgerbahnhof entfernt. Hier einen neuen Kommunikations- und Treffpunkt für alle Dorstener geschaffen zu haben, verdient absolute Anerkennung. Besonderen Respekt verdienen die vielen ehrenamtlichen Akteure, die hartnäckig viele Jahre an das Projekt geglaubt haben und mit unermüdlichem Engagement an der Verwirklichung aktiv beteiligt waren. Ein Gebäude, das mehrfach vor dem Abriss stand, wurde zum neuen Leben erweckt. Chapeau!

Ein Rhader Erstbesucher staunt über den neuen BB Dorsten

Veröffentlicht am 27.02.2024

 

Das Interesse, wie Rhade sich entwickeln soll, ist nach wie vor groß. Kommunalpolitik Rhade: Dorfentwicklung geht in die nächste Runde

Bürger zeigen großes Interesse

Unser Dorf soll schöner werden. Ein Ziel, hinter dem sich alle versammeln können. Um es zu erreichen, müssen Hürden abgebaut, Vorurteile beseitigt, Pläne geschmiedet und Finanzen zur Umsetzung bereitgestellt werden. Aktuell wurde ein neuer Versuch, mit Bürgern und externen Experten, „Nägel mit Köpfen“ zu machen, gestartet. Nach einem ersten Befragungsaufschlag Ende November 2023, präsentierte das von der Stadt Dorsten beauftragte Planungsbüro einen Zwischenbericht im voll besetzten Carola Martius-Haus. Der sogenannte Betrachtungsraum umfasst den Dorfkern mit der Lembecker Straße. Drei Themenfelder, Straßenraumgestaltung, Gestaltung Dorfkern und Gestaltung Dorfplatz wurden aufgerufen, um in Gruppenarbeit über die präsentierten Varianten zu diskutieren. Der Wunsch, Rhades Dorfkern zu stärken, den Verkehr zu bändigen und das Klima zu verbessern, war unter den Teilnehmern unstrittig. Unterschiedliche Auffassungen wurden aber immer dann erkennbar, wenn das Auto verdrängt werden soll, um z. B. einen fußläufigen Erlebnisraum Kirchplatz zu gestalten. Eine Erkenntnis, die sich mit früheren Planungen absolut deckt. Nun soll das Expertenteam die Bürgerwünsche in einem förderungswürdigen „Papier“ zusammenfassen, das voraussichtlich im Mai 2024 vorgestellt wird. Vermutlich wird „die Kuh vom Eis“ nur dann bewegt, wenn am Dorfrand ausreichend Parkplätze ausgewiesen werden, so ein langjähriger Beobachter der Rhader Dorfentwicklung.

Ein Teilnehmerbericht

Veröffentlicht am 26.02.2024

 

Kommunalpolitik Rhade mit offenen Augen

Der Ersteindruck ( Teil 2)

Dorsten ist schön. Dorsten hat etwas, das sich nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließt, aber lohnt, entdeckt zu werden. Der 1975er Zusammenschluss mehrerer, bislang selbständiger Orte zur Lippestadt, kann für alle als Gewinn gewertet werden, wenn … Ohne die Bemühungen der Rathausbelegschaft, des Stadtrates und aller ehrenamtlich tätigen Bürger und Bürgerinnen schmälern zu wollen, kommt ein kritischer Stadt- oder Dorfbesucher nicht an dem zuvor geschriebenen WENN vorbei. Der Rhade-Besucher wählt ein passendes Bild, um den Verantwortlichen es leicht zu machen, zu verstehen und sie parallel zu motivieren, für Verbesserungen zu sorgen. „So wie ein ansprechender Vorgarten mit gepflegtem Haus-und Eingangsbereich dem Besucher auf den ersten Blick vermittelt, willkommen zu sein, genau so verhält es sich mit dem Ankommen in einer Stadt, einem Dorf, oder einem Stadtteil. Der erste Eindruck ist entscheidend. Und wer Rhade auf dem geschilderten Weg erreicht oder quert, besonders in den Wintermonaten, wenn fehlendes Blattgrün den Blick nicht verstellt, wird nicht gerade in Begeisterungsrufe ausbrechen. Parkende Fahrzeuge, eine Baumallee mit Lücken signalisieren unübersehbar, Verbesserungsbedarf. Als Besucher rege ich an, einfach mal mit dem Fahrrad oder dem Auto die geschilderte Route abzufahren und meine Anmerkungen auf Richtigkeit zu überprüfen. Und wenn Sie meine Eindrücke bestätigen, bitte ich die Verkehrssicherheit umgehend herzustellen und das Eingangstor nach Rhade so zu gestalten, dass Rhade zu einem längeren Verweilen geradezu einlädt. Das wäre, könnte ich mir vorstellen, ein Gewinn für die Einheimischen, für Besucher ein Aha-Erlebnis und für die Rhader Unternehmer eine wichtige Form der Wirtschaftsförderung.“

 

Veröffentlicht am 21.02.2024

 

Kommunalpolitik Rhade mit offenen Augen

Der Ersteindruck (Teil 1)

Dorsten ist schön. Dorsten hat etwas, das sich nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließt, aber lohnt, entdeckt zu werden. Der 1975er Zusammenschluss mehrerer, bislang selbständiger Orte zur Lippestadt, kann für alle als Gewinn gewertet werden, wenn … Ohne die Bemühungen der Rathausbelegschaft, des Stadtrates und aller ehrenamtlich tätigen Bürger und Bürgerinnen schmälern zu wollen, kommt ein kritischer Stadt- oder Dorfbesucher nicht an dem zuvor geschriebenen WENN vorbei. Würde jetzt eine nicht enden wollende Liste aller Auffälligkeiten, die jeder, der mit offenen Augen die Stadt an allen Ecken (und Kanten) quert, aufführen, würde schnell Langeweile, die in Desinteresse, vielleicht sogar Unverständnis umschlagen kann, aufkommen. Statt dessen soll heute nur ein Punkt herausgestellt werden, der seit Jahren darauf wartet, als Verbesserungsprojekt wachgeküsst zu werden. Wer Rhade (Stadtteil von Dorsten) aus Richtung Lembeck kommend, zu Fuß, mit dem Rad oder dem KFZ erreicht, wundert sich über ein Straßendorf, das im Eingangsbereich und besonders im Bereich zwischen der Stuvenberg-Kreuzung und den Bahnlinie zulässt (zu dulden?), auf dem schmalen Grünstreifen, der die Fahrbahn von dem Geh- und Radweg trennt, zu parken. Die abgestellten Fahrzeuge verdrängen das (lebens)wichtige Grün, engen den Geh- und Radweg ein, der in der Dunkelheit wegen fehlender Laternen bereits ein Sicherheitsrisiko für die schwächeren Verkehrsteilnehmer darstellt. Die rot-weißen Baken, die den Straßenraum vom Geh-und Radweg trennen (sollen), sind nicht mehr vollständig vorhanden und teilweise in Schieflage, weil angefahren. Hinzu kommt eine, mit rot-weißen Sicherungsschranken versehene Gefahrenstelle, die seit Monaten nicht beseitigt, und auch nicht kontrolliert wird. Verkehrssicherungspflicht? Bekannt ist inzwischen, dass entsprechende Hinweise des gerade geschilderten Problems auch im Dorstener Rat- und dem Recklinghäuser Kreishaus angekommen sind. Antworten sind dagegen nicht bekannt.

Wird morgen mit Teil 2 fortgesetzt

 

Veröffentlicht am 20.02.2024

 

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