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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik Mit offenen Augen durch Rhade
Rotweiße Absperrgitter signalisieren seit Monaten, hier soll sich was tun
Wer den Geh- und Radweg zwischen Stuvenberg und Bahnlinie nutzt, lebt gefährlich. Fehlende Laternen werden seit Jahrzehnten (!) beklagt, der Grünstreifen, der die Straßenfahrbahn vom Geh- und Radweg trennen soll, ist mit den Leit- oder Warnbaken absolut unzureichend gesichert. Von der Fahrbahn abgekommene KFZ haben wieder tiefe Spuren in Richtung Geh- und Radweg hinterlassen. Metallene Leitplanken schützen alle Verkehrsteilnehmer vor einem Sturz in tiefere Lagen. Diese sind aber in einem Teilbereich, nahe dem Mühlenteich, reparaturbedürftig. Absperrgitter zeigen an, Vorsicht walten zu lassen. Eine Stelle, die nicht verkehrssicher ist, so die Interpretation des Betrachters. Und weiter: Hier wird in Kürze repariert. Ein Trugschluss. Seit Monaten führen die Absperrgitter ein Leben in Vergessenheit. Aktuell fehlt eine Leitbake, die bisher den Beginn der möglichen Baustelle angezeigt hat. Achim Schrecklein, SPD-Ratsmitglied aus Rhade, und stellvertretender Bürgermeister, hat mehrfach den Sachverhalt dem Rat und der Stadtverwaltung geschildert und aufgefordert, den Kreis RE als Straßenbaulastträger tätig werden zu lassen. Seit August 2023 (!) fordern wir auf mehreren Wegen, dem Satz, „Gefahr erkannt - Gefahr gebannt“, Geltung zu verschaffen. Bisher vergebens. Nun haben wir auch Laszlo Taube, unseren Dorfmanager für Rhade und Lembeck gebeten, den geschilderten Vorgang auf seine To-do-Liste zu setzen.
Fortsetzung folgt
Veröffentlicht am 09.02.2024
Kommunalpolitik Mit offenen Augen durch Rhade
Vernachlässigte Infrastruktur wirft Fragen auf
Als die Rhader Turnhalle gebaut wurde, hat man an die gegenüberliegende Grundschule gedacht. „Kurze Beine, kurze Wege“, so ist die Standortwahl ganz gut beschrieben. Parallel wurde, direkt daneben, eine Freiluft-Weitsprunggrube mit entsprechender Anlaufbahn erstellt. Ein Wunsch, insbesondere von der Schule, aber auch aus der Bevölkerung. Geld wurde in die Hand genommen und die gute Idee umgesetzt. Seit Jahren ist aus der Weitsprunggrube eine ungepflegte, unbenutzte Abfallgrube geworden. Es handelt sich eigentlich um kostbare Rhader Infrastruktur. Sie vergammeln zu lassen, ist auch Wertverlust. Ideell und finanziell. Auch die Skaterbahn gehört in diese Kategorie. So gut wie unbenutzt, fristet sie ein trauriges Dasein in direkter Nachbarschaft zum Sportzentrum. Zur Rhader Infrastruktur gehören aber auch Straßen, Geh- und Radwege, sowie eine sichere Beleuchtung. Wer beispielsweise mit dem PKW über die Debbingstraße rumpelt, oder mit dem Fahrrad den Radweg entlang der Erler/Lembecker-Straße nutzt, oder über die seit Jahrzehnten (!) fehlende Sicherheitsbeleuchtung für Fußgänger zwischen Stuvenberg und Bahnübergang Lembecker Straße klagt, „stolpert“ über die marode Rhader Infrastruktur. Wie zuvor formuliert: Ein ideeller und materieller Wertverlust. Dass die Reparatur immer deutlich teurer als die kontinuierliche Instandhaltung ist, gehört zum Grundwissen eines gut geführten Unternehmens dazu. Und unsere Stadt ist ein riesiges kommunales Unternehmen.
Ein kritischer Zwischenruf aus Rhade in Richtung Verwaltung und Stadtrat
Veröffentlicht am 05.02.2024
Kommunalpolitik Wer hat das Rhader Ortseingangsschild geklaut?
Mit offenen Augen durch Rhade
Ein aufmerksamer Rhader Bürger beobachtet seit geraumer Zeit, dass, wer von Lembeck sich auf der Rhader/Lembecker Straße in Richtung Westen bewegt, nicht mitbekommt, bereits in Rhade zu sein. Das Ortseingangsschild gibt es nicht mehr. Gestohlen? Zur Reparatur? Oder gehört Rhade nicht mehr zu Dorsten und dem Kreis RE? Fragen, die der ratlose Bürger gestellt hat und die, in Abstimmung mit ihm, an die Verwaltung und die Öffentlichkeit weitergeleitet werden. Gut ist, dass es ein Archivfoto gibt. Nun warten viele in Rhade auf eine erklärende Antwort aus dem Rathaus.
Veröffentlicht am 30.01.2024
Kommunalpolitik Dorsten: Große Koalition will geplanten Konverter-Standort verhindern
Stadtentwicklung darf nicht von Großkonzernen ausgehebelt werden
Altendorf-Ulfkotte hat es nicht leicht. Der südlichste Dorstener Stadtteil ist zwar ländlich geprägt, hat aber eine Nachbarschaft, die aus gewaltigen Industrieunternehmen besteht. Dennoch konnte man sich bisher arrangieren. Nun aber soll im Zuge der wichtigen Energiewende eine riesige Konverter-Anlage in Nähe der Wohnbebauung auf Dorstener Gebiet entstehen. Das bringt die Anlieger in Rage. Absolut verständlich. Insbesondere, weil das Betreiber-Unternehmen über eigene Flächen auf Gelsenkirchener Industriegelände verfügt. Die sollen aber wohl für spätere Entwicklungen vor-, sprich freigehalten werden. Das hat in der Verwaltung und im Stadtrat zu Protesten geführt, deren Adressaten die NRW-Landes- und Bundesregierung sind. Dort aber werden die Unternehmensplanungen deutlich höher gewertet, als die Dorstener Stadtentwicklungspolitik. CDU, SPD, Grüne und FDP, im Zusammenspiel mit der Verwaltung, werden nicht müde, dagegen anzukämpfen. Der so gebildeten großen Koalition ist zu wünschen, dass sie doch noch erfolgreich ist. Im Interesse der Anwohner Altendorf-Ulfkottes.
Rhader Solidaritätszeilen in Richtung Rathaus, Stadtrat und Altendorf-Ulfkotte
Veröffentlicht am 26.01.2024
Kommunalpolitik Bürgerbahnhof liegt am Johannes Rau-Platz
Dorsten eröffnet neuen Treffpunkt und ehrt SPD-Persönlichkeit
Der erste Eindruck ist entscheidend. So urteilt der Volksmund und liegt nicht immer falsch. Wer mit dem Zug in Dorsten ankommt und in der jahrelangen Dauerbaustelle herum irrt, urteilt schnell und treffend: Besonders willkommen fühlt man sich hier nicht. Das soll sich in Kürze komplett ändern. Dann nämlich, wenn das neue Eingangstor BÜRGERBAHNHOF alle Besucher in Erstaunen versetzt. Aus dem verwahrlosten 145 Jahre alten, unter Denkmalschutz stehenden Bahnhofsgebäude, ist ein Schmuckstück mit gastronomischen Angebot geworden. Verantwortlich dafür: Die DORSTENER ARBEIT, die das Gebäude verwalten und als Qualifizierungsobjekt für den beruflichen Einstieg führen wird. Ohne ein ansprechendes Bahnhofsumfeld wird sich die verständliche Euphorie der Macher aber schnell in Enttäuschung verwandeln. Damit diese Entwicklung gar nicht erst eintritt, wurde „das Bahnhofsgebäude aus seiner Insellage befreit und die Innenstadt um die neu gewonnene Fläche erweitert. Der Bahnhof ist nun keine Randlage mehr, sondern rückt in die Mitte unserer Stadt“, so der Wortlaut der Pressemitteilung des Rathauses. Und die so beschriebene Fläche trägt dann den Namen JOHANNES RAU-PLATZ. Der langjährige NRW-Ministerpräsident und spätere Bundespräsident (1932-2006), war oft in der Lippestadt, unterstützte u. a. die Bergleute und das Projekt Jüdisches Museum. Er hat es verdient, so, auf Antrag der Sozialdemokraten, in dauerhafter Erinnerung zu bleiben. Die Einweihung des Bürgerbahnhofs mit Johannes Rau-Platz erfolgt am 23. Februar ab 10 Uhr.
Glückwunsch aus Rhade
Zitat Johannes Rau: "Die Zukunft ist offen, sie ist kein unentrinnbares Schicksal und kein Verhängnis. Sie kommt nicht einfach über uns, wir können sie gestalten. Mit dem, was wir tun und mit dem, was wir nicht tun."
Schlusssatz der Berliner Rede am 18.Mai 2001
Veröffentlicht am 23.01.2024
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