Nachrichten zum Thema Umwelt

Umwelt Dorsten und der Klimaschutz

Umweltmesse ist gute Idee - Blick in eigenen Zielkatalog noch besser

Am kommenden Samstag findet eine große Umwelt- und Mobilitätsmesse unter freiem Himmel im Stadtkrone-Bürgerpark statt. Sie verdient, besucht zu werden, um die gesamte Bandbreite der Klimaprobleme, auch lokal, zu verstehen und Lösungsmöglichkeiten zu erkennen. Bereits 2013 wurde in unserer Stadt ein Workshop mit externen Experten durchgeführt, in dessen Verlauf mehrere Maßnahmenkataloge dokumentiert wurden, die eine Wende in der kommunalen Klimapolitik einleiten sollten. Der Stadtrat bestätigte das Vorhaben einstimmig. Seit 2014 liegt also das „Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten“ auf dem Tisch und wartet, gelesen und umgesetzt zu werden. Und zwar nicht beiläufig „mal hier, mal da“, sondern systematisch. Im aktuellen Rhader Dorfentwicklungskonzept wurde der Bereich Klima und Umwelt nicht mal behandelt. Wo war der Klimaschutzbeauftragte der Stadt, um zu intervenieren? Eine gute Idee wäre, wenn die Stadt Dorsten am Samstag mit einem eigenen Messestand, das benannte Klimaschutzkonzept der Lippestadt offensiv vorstellen und vertreten würde? Dann müsste 8 Jahre später nicht wieder das Rad „Lokaler Klimaschutz“ neu erfunden werden.

Eine Rhader Werbung für die Umwelt- und Mobilitätsmesse in Dorsten   

Veröffentlicht am 01.09.2022

 

Umwelt Vorankündigung: Umwelt- und Mobilitätsmesse in Dorsten

Aussteller präsentieren sich im Stadtkrone-Bürgerpark

Wer will, dass unser Klima im Gleichgewicht bleibt, muss alle wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu kennen, um präventiv daran mitzuwirken. Eine gute Gelegenheit, am 3. September, in der Zeit zwischen 10 und 16 Uhr, den Stadtkrone-Bürgerpark in Dorsten aufzusuchen, der an diesem Tag auf Einladung des Bürgerparkvereins zum großen Messegelände wird. Folgende Aussteller werden teilnehmen:

  • ADFC Dorsten
  • Anwenderzentrum h2herten / Energie-Dialog EEZ
  • Biologische Station Kreis Recklinghausen,
  • Dorstener Arbeit
  • Dorstener Netzgesellschaft (DNG)
  • Energie-Dialog EEZ
  • Familienbildungsstätte Dorsten-Marl
  • Foodsharing / Foodsaver
  • Gesamtschule Wulfen
  • Ideenschmiede Gemeinsam Hardt
  • Klimaschutzmanagement Dorsten
  • Landesbausparkasse
  • Landwirtschaftlicher Betrieb Schulte-Spechtel
  • Mühle Mense
  • NABU Dorsten e.V.
  • Netzwerk AG Naturstadt,
  • Parkinson Youngster e. V.
  • PuntaVelo GmbH
  • RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft
  • Seniorenbeirat Dorsten
  • Stadtagentur Dorsten,
  • Umweltamt Kreis - 2 - RE
  • Umweltgruppe Paul-Spiegel-Berufskolleg
  • Untere Wasserbehörde Kreis RE
  • Verbraucherzentrale NRW
  • Verkehrsverein Dorsten
  • Westenergie AG
  • WinEmscher Lippe GmbH
  • Zweirad Schmitz
  • Und viele andere
  • Quelle: Pressestelle Stadt Dorsten

Veröffentlicht am 23.08.2022

 

Umwelt SPD-Fraktion macht Nägel mit Köpfen - Neue Bebauungspläne künftig klimaneutral

Antrag an Verwaltung ist überfällig

Wetterkapriolen führen inzwischen auch vor unserer Haustür zu Katastrophen ungeahnten Ausmaßes. Sie sind das Ergebnis einer globalen Klimaveränderung, die hausgemacht ist. Warnungen von international anerkannten Experten werden erst seit kurzer Zeit ernst genommen. Trockenheit, Starkregen, Stürme, Überflutungen zwingen zum Handeln. Die SPD-Fraktion im Dorstener Stadtrat stellt mit einem Antrag an die Verwaltung die Forderung, neue Bebauungspläne (Wohnen und Gewerbe) so zu gestalten, dass sie alle Voraussetzungen für Klimaneutralität erfüllen. Photovoltaik auf allen Dächern ist eine Forderung, Maßnahmen gegen Starkregen und Überflutungsgefahren eine weitere. Der SPD-Antrag greift damit Forderungen von Umwelt- und Klimaschützern, sowie auch Anregungen der Rhader SPD auf, die bereits vor Jahren gestellt wurden. Auch im Dorstener Klimaschutzkonzept, 2014 einstimmig vom Stadtrat beschlossen, finden sich entsprechende Zielformulierungen. Am 5. August 2021 wurde auf dieser Internetseite folgender Text veröffentlicht. Nach wie vor ist er hochaktuell und unterstützt so den Antrag der SPD-Ratsfraktion.

 

 

Veröffentlicht am 10.06.2022

 

Hans-Willi Niemeyer u. Dirk Hartwich präsentieren Michael Gerdes u. Frank Schwabe, beide MdB, 2012 den Dorstener Appell Umwelt Der falsche Versuch, Fracking wieder wachzuküssen

Es gibt Alternativen, die keine sind

Putins kriegerisches Verbrechen gegen die Ukraine hat auch dramatische Auswirkungen auf unsere Energieversorgung. Russland fällt künftig als Lieferant von Erdöl, Kohle, Gas und Seltenen Erden aus. Die Suche nach (bezahlbaren) Alternativen läuft auf Hochtouren. Fracking, eine Technologie, die gestern wegen des Grundwasserschutzes begründet ausgeschlossen wurde, wird plötzlich wieder von Lobbyisten der Energieindustrie „hinter dem Ofen hervorgeholt“. Die Rhader SPD hat in vielen Veranstaltungen aufgezeigt, dass Trinkwasser unser wertvollstes Lebensmittel ist. Es zu schützen, ist auch heute und morgen unsere Aufgabe. Parteiübergreifend! Die Bürger haben verstanden und sich gegen das Aufbrechen von Gestein in der Tiefe und dem damit verbundenen hochgiftigen Chemikalieneinsatz ausgesprochen. Der Glaube, dass Fracking-Gas eine Alternative für unsere künftige Energieversorgung ist, unterliegt einem Irrglauben. Der schnelle Ausbau der erneuerbaren Energieträger ist die einzige Antwort, die auch gegenüber unseren nachfolgenden Generationen verantwortbar ist. Die SPD ist auf dem richtigen Weg. Sie in dieser Frage zu unterstützen, sollte Allgemeingut für die Parteien und unsere Gesellschaft sein.    

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 27.04.2022

 

Umwelt Wer etwas erreichen will, setzt sich Ziele

Rhade und Dorsten müssen mal den Blick über den Tellerrand werfen

Immer wieder werden die Bürger aufgefordert, Anregungen zu geben, um den eigenen Lebensmittelpunkt nicht nur zu verbessern, sondern zukunftsfähig zu gestalten. Das ist gut und richtig. Schlecht ist aber, wenn die Ideen zwar gelobt und für umsetzbar gehalten werden, aber in den Amtsschubladen verstauben. So erging es der Bürger-Idee (2014), die Energieversorgung Rhades modellhaft in mehreren Zeitstufen auf regenerative Versorgung umzustellen. Aktuell wäre heute der richtige Zeitpunkt, die Schublade zu öffnen,  um nachzulesen. Parallel soll heute aber auch auf einen Problembereich aufmerksam gemacht werden, der uns seit Jahren das Klima und die Umwelt verhagelt. Es geht um die jährlich steigenden Abfallmengen. Trotz des getrennten Sammelns und der teilweisen Wiederverwertung der Rohstoffe, wäre die Abfallvermeidung die einzig richtige Lösung. Eine italienische Gemeinde hat sich 2007 das Ziel gesetzt, eine „Zero Waste City“ zu werden. Inzwischen beträgt die Recycling-Quote 86%, Tendenz steigend. Für das Engagement erhielt Capannori, so der Gemeindename (50.000 Einwohner), den „grünen Nobelpreis“. Seit dieser Zeit besuchen Kommunalpolitiker aus ganz Europa die italienische Kleinstadt in der Toskana, um vor Ort zu sehen, was erreicht werden kann, wenn man sich Ziele setzt und sie in praktisches Handeln umwandelt. Dorsten muss gar nicht reisen, sondern alle Schubladen mit der Aufschrift GESAMMELTE ZUKUNFTSIDEEN öffnen.

Eigener Bericht auf Grundlage des Artikels „Die kleine Stadt und der große Müll“, Süddeutsche Zeitung 12./13. März 2022

Veröffentlicht am 30.03.2022

 

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