Nachrichten zum Thema Umwelt

Umwelt Klimaschutz ist viel mehr als saubere Luft

Künstliches Licht bedroht Tierwelt und lässt Sterne verblassen

Seit Jahren fordert die Rhader SPD den Fuß-und Radweg zwischen Stuvenberg und der Bahnlinie entlang der Lembecker Straße, verkehrssicher auszuleuchten. Das ist notwendig und muss umgesetzt werden. Die Forderung lautet aber, künftig Leuchten einzusetzen, die das Licht dahin werfen, wo es benötigt wird. Nämlich zum Boden. Seit einigen Jahren hat ein neuer Begriff in der Klimadebatte Fuß gefasst, der zum sofortigen Handeln zwingt. LICHTVERSCHMUTZUNG! Künstliches Licht, das in alle Richtungen strahlt, wird zur Todesfalle vieler Kleinstlebewesen, wie Mücken und Falter. Es bringt Brutzeiten der Vögel aus dem Takt und regt völlig unsinnig die Fotosynthese bei Pflanzen zur falschen Zeit an. Während verantwortungsbewusste Landwirte Blühstreifen für Insekten anlegen, sorgen falsche Straßenbeleuchtung und verstärkt auch nach oben angestrahlte Privathäuser, parallel für deren Dezimierung. Wie es richtig geht, wird im Kreuzungsbereich Hünengrab / Lembecker Straße demonstriert. Hier sorgt das helle, nach unten strahlende Licht nicht nur für Verkehrssicherheit, sondern hilft vielen nachtaktiven Tieren, die Orientierung nicht zu verlieren. Der Klimaschutz kennt viele Facetten. Die Reduzierung der Luftverschmutzung gehört ab sofort auf die Tagesordnung. In Rhade, in Dorsten und im ganzen Land. Und zu wissen, "wieviel Sternlein am Himmelszelt stehen", macht unser Leben zusätzlich reicher.

Nachdenk-Zeilen aus Rhade

Veröffentlicht am 22.02.2022

 

Mehr an Verpackung geht nicht - für 2 Kaffeekapseln Umwelt Ein unerwartetes Geschenk in gigantischer Verpackung

Müllberge verursachen Kosten und steigende Klima- und Umweltbelastung

Ein Päckchen im Briefkasten verursachte anfangs Stirnrunzeln. Absender ein Online-Händler. Dabei hatte es keine Bestellung gegeben, die offen war. Ein kleiner aufgedruckter Hinweis brachte Klarheit. Kostenlose Probe. Ok, die Neugierde war geweckt. Nach der Entblätterung der umfangreichen Verpackung kamen zwei Kaffeekapseln zum Vorschein. Der Aufwand, diese so zu verpacken, darf als völlig überzogen bewertet werden. Unabhängig davon, dass Kaffeekapseln zu den Produkten gehören, die unsere Umwelt gehörig belasten, wird landauf, landab dafür geworben, Verpackungsmüll zu vermeiden. An der Werbeindustrie scheint das noch vorbeizugehen. Die neue SPD-geführte Bundesregierung, die sich auch als Klimaregierung bezeichnet, muss mehr als bisher verdeutlichen, dass Müllvermeidung zum Umwelt- und Klimaschutz erheblich beiträgt. Wir Verbraucher zahlen übrigens direkt den Preis der Müllentsorgung und indirekt für die Wiederherstellung und den Erhalt einer lebenswerten Umwelt. Grund genug, „ab heute“ bei der Müllvermeidung mitzumachen. „Zeit, dass sich was dreht“ lautete das Motto der Dorstener SPD bei einer Kommunalwahl. Passt!

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 24.01.2022

 

Umwelt Sonntagsgedanken über das Rhader Wappen

Der Name Rhade wird von roden abgeleitet. Auf der Internetseite der Stadt Dorsten heißt es: Ein Flurname, der in einem Lehensbrief 1217 aktenkundig wurde, spricht von "Rothe" - das bedeutet wohl gerodetes Land, auch die anderen Schreibweisen "Rode" und "Rodde" deuten auf Waldrodungen hin. Ein Symbol wurde zum Wappen. Heute, 900 Jahre nach dem ersten Auftauchen des Begriffs und der dazugehörenden bildlichen Darstellung kommt Nachdenklichkeit auf, ob das Wappen noch in die heutige Zeit passt. Heute, der Klimawandel bedroht unsere Zukunft, sind statt Rodungen Aufforstungen im großen Maßstab gefragt. Dennoch gehört das Wappen untrennbar zu Rhade - gestern, heute und morgen. Zu überlegen wäre aber, ob Rhade heute mit einem Aufforstungs- und Grünprogramm, für morgen besser gerüstet wäre. Dann könnte dem toten Wappenstumpf ein kleiner grüner Trieb gut zu Gesicht stehen. Symbolisch natürlich. Im neuen Dorfentwicklungskonzept Rhade tauchen Klima, Begrünung und Umwelt in der Umsetzungsliste erst an dritter Stelle auf. Das passt nicht, so ein kritischer Rhader Zeitgenosse, der versucht hat, dem Rhader Wappen eine zeitgemäße Interpretation zu verleihen.

Veröffentlicht am 05.12.2021

 

Umwelt Hurra, wir leben noch

Klimaveränderung und Artensterben sind böse Vorboten des Untergangs

Nein, keine Panik. Aber ein realistischer Blick in die Zukunft. Die Erkenntnis, dass ein weiter so wie in den letzten Jahrzehnten die Menschheit bedroht, ist kein Horrorszenario. Wir wissen zwar alles, aber wir wollen es nicht wahrhaben. Dabei tragen wir doch die Verantwortung für unsere Kinder und Kindeskinder. Ein Argument, das uns endlich wachrütteln müsste.

  • Es geht nicht nur um den Wal, den Eisbären oder die seltene Wildblume - es geht um den Menschen.   
  • Es geht um ein Netz, bestehend aus sauberer Luft, sauberem Wasser und allem was da kreucht und fleucht, das Leben überhaupt möglich macht.
  • Es geht nicht um Mitleid mit dem selten gewordenen Tiger in freier Wildbahn, es geht um Vernunft. In der Wirtschaft, der Politik und unserem Handeln.
  • Es geht nicht mehr nur darum das Bewusstsein für die sich anbahnende Katastrophe zu stärken, es geht um sofortiges aktives Handeln.
  • Es geht nicht mehr darum, Klima- und Artenschutzabkommen nur zu unterzeichnen, sondern sie auch einzuhalten.
  • Es geht um die wissenschaftliche Erkenntnis, dass Klimaveränderungen und Artensterben sich gegenseitig negativ befruchten und damit die Menschheit bedrohen. Zum Beispiel mit Pandemien.
  • Es geht darum endlich zu erkennen, dass nicht nur der Regenwald in Brasilien in Gefahr ist, sondern auch heimische Regionen. Die Katastrophe im Ahrtal wäre durch unsere Eingriffe in die Landschaft und in den Naturhaushalt so nicht möglich gewesen.
  • Es geht auch darum, „vor der eigenen Haustür zu kehren“, das Dorstener Klimaschutzkonzept von 2014 umzusetzen und im neuen Dorfentwicklungskonzept Rhade, Klima- und Naturschutz oberste Priorität einzuräumen.        

„Alles hängt mit allem zusammen“. Alexander von Humboldt, der große Klima- und Naturforscher hat uns das vor über 200 Jahren ins Stammbuch geschrieben. Warum wollen wir nicht verstehen?

Eigener Bericht auf Grundlage des beeindruckenden ZEIT-Berichts „Unser Aussterben“ vom 25.11.2021

Veröffentlicht am 01.12.2021

 

Umwelt Prima Klima in Rhade?

Global denken - lokal handeln

Gerade ist die 26. UN-Klimakonferenz in Glasgow zu Ende gegangen. Delegierte aus 200 Ländern haben tagelang miteinander gerungen, um unseren Planeten vor dem Kollaps zu bewahren. Darunter auch Svenja Schulze, unsere geschäftsführende SPD-Umweltministerin. Das dokumentierte Fazit  besteht überwiegend aus Absichtserklärungen, künftig mehr zu tun, um die galoppierende  Erderwärmung zu stoppen. Besser als nichts, aber viel zu wenig. Wir müssen aber gar nicht bis ins schottische Glasgow blicken, sondern sollten vor der eigenen Haustür endlich damit beginnen, das was wir global denken, auch lokal umzusetzen. Dorsten hat ein Klimaschutzkonzept. Dorsten hat sogar einen Klimaschutzmanager. Dorsten hat schon viel für unsere Umwelt und unser lokales Klima getan. Aber es reicht nicht. Weder gibt es einen klimaneutralen Bebauungsplan, noch spielt die Klimaentwicklung beim aktuell diskutierten Dorfentwicklungsplan Rhade eine Rolle. Wo bleibt die Intervention des Dorstener Klimaschutzbeauftragten?

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 17.11.2021

 

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