Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Altes Archivbild der Rhader SPD. Was hat sich geändert? Kommunalpolitik Rhades Verkehrsproblem ist die Lembecker- und Erler Straße

Der Kreis RE wird seiner Verantwortung nicht gerecht

Sie ist drei Kilometer lang, fast schnurgerade und gehört in den Verantwortungsbereich des Kreises Recklinghausen. Sie ist Autobahnzubringer, verkehrsreich und für alle schwächeren Verkehrsteilnehmer gefährlich. Das alles ist seit Jahrzehnten bekannt. Mehrere externe und interne Planungsgruppen haben Verbesserungsvorschläge erarbeitet und dokumentiert. Alle parallel durchgeführten Bürgerbefragungen ergaben: „Der Durchgangsverkehr ist zu schnell. Hier muss etwas getan werden!“ Beschlüsse wurden gefasst, Vorort-Termine vorgenommen, Versprechungen gemacht. Tatsächlich sind es aber gut gemeinte Absichtserklärungen, deren Umsetzung von vielen Faktoren abhängig ist. Da sind u. a. die zu knappen Finanzen, fehlende Fachkräfte in den städtischen Verwaltungen und ausgelastete Baufirmen, die immer wieder zu Verzögerungen und neuen Prioritätenlisten führen. Das drängende Rhader Verkehrsproblem wird auf dem Durchführungs-Verschiebebahnhof hin- und her rangiert. Momentan scheint es auf einem Abstellgleis in Vergessenheit zu geraten. Ein Indiz dafür könnte sein, dass der Kreis Recklinghausen aktuell (wieder) signalisiert hat, Finanzprobleme zu haben. Die wichtigste Einnahmequelle ist die Kreisumlage, die die kreisangehörigen Städte Dorsten, Castrop-Rauxel, Datteln, Marl, Waltrop, Herten, Haltern, Gladbeck, Oer-Erkenschwick und Recklinghausen zu leisten haben. Alles Städte, die unter eigenen Finanzproblemen leiden. Wer mit offenen Augen durch Rhade fährt oder geht, wird bestätigen, dass der Kreis RE trotzdem sofort Verantwortung für die Sicherheit in Rhade übernehmen muss!

Ein Rhader Appell, der am Dienstag und Mittwoch mit Beispielen fortgesetzt wird

Veröffentlicht am 19.02.2024

 

Kommunalpolitik Warte nicht bis der Bürger zu dir kommt, sondern geh ihm entgegen!

Dorstener SPD-Vorschlag verdient überparteiliche Unterstützung

Der Bürgermeister hat es vorgemacht. Sein kontinuierliches Gesprächsangebot „Bürgermeister vor Ort“ ist ein Musterbeispiel für direkte Bürgerbeteiligung. Wem der „kommunale“ Schuh drückt, sucht nach Gesprächspartnern, die helfen könn(t)en. Der Bürgermeister, als Erster unter Gleichen einer Stadt, ist geradezu prädestiniert, zuzuhören und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Nun schlägt Dirk Groß, Fraktionsvorsitzender der SPD im Dorstener Stadtrat vor, die uneingeschränkt zu lobende Aktivität des Bürgermeisters mit einer Erweiterungsidee zu stärken. So könnte es künftig zusätzlich heißen, „Rat vor Ort“. Dann, wenn sich weitere Fraktionen bereit erklären, den von Dirk Groß und der SPD gesponnenen Faden aufzunehmen und daraus ein tragendes, dauerhaftes Konzept zu entwickeln. Die Betonung liegt eindeutig auf DAUERHAFT. Jeder Schnellschuss wird verpuffen und erheblichen Frust verursachen. Noch besser wäre, wenn das regelmäßige Gesprächsangebot in allen 11 Stadtteilen künftig hieße, „Bürgermeister und Rat gemeinsam vor Ort“. Egal, wie am Ende das neue Format lautet, an der SPD-Idee, künftig dem Bürger entgegenzugehen, statt auf ihn im Büro zu warten, geht kein Weg vorbei. Nur so kann unsere Demokratie gestärkt und Vertrauen in Politik aufgebaut werden.

Ein Rhader Zwischenruf in Richtung Bürgermeister und Stadtrat

Veröffentlicht am 14.02.2024

 

Kommunalpolitik Mit offenen Augen durch Rhade

Rotweiße Absperrgitter signalisieren seit Monaten, hier soll sich was tun

Wer den Geh- und Radweg zwischen Stuvenberg und Bahnlinie nutzt, lebt gefährlich. Fehlende Laternen werden seit Jahrzehnten (!) beklagt, der Grünstreifen, der die Straßenfahrbahn vom Geh- und Radweg trennen soll, ist mit den Leit- oder Warnbaken absolut unzureichend gesichert. Von der Fahrbahn abgekommene KFZ haben wieder tiefe Spuren in Richtung Geh- und Radweg hinterlassen. Metallene Leitplanken schützen alle Verkehrsteilnehmer vor einem Sturz in tiefere Lagen. Diese sind aber in einem Teilbereich, nahe dem Mühlenteich, reparaturbedürftig. Absperrgitter zeigen an, Vorsicht walten zu lassen. Eine Stelle, die nicht verkehrssicher ist, so die Interpretation des Betrachters. Und weiter: Hier wird in Kürze repariert. Ein Trugschluss. Seit Monaten führen die Absperrgitter ein Leben in Vergessenheit. Aktuell fehlt eine Leitbake, die bisher den Beginn der möglichen Baustelle angezeigt hat. Achim Schrecklein, SPD-Ratsmitglied aus Rhade, und stellvertretender Bürgermeister, hat mehrfach den Sachverhalt dem Rat und der  Stadtverwaltung geschildert und aufgefordert, den Kreis RE als Straßenbaulastträger tätig werden zu lassen. Seit August 2023 (!) fordern wir auf mehreren Wegen, dem Satz, „Gefahr erkannt - Gefahr gebannt“, Geltung zu verschaffen. Bisher vergebens. Nun haben wir auch Laszlo Taube, unseren Dorfmanager für Rhade und Lembeck gebeten, den geschilderten Vorgang auf seine To-do-Liste zu setzen.

Fortsetzung folgt

Veröffentlicht am 09.02.2024

 

Ich war einmal eine Sportanlage Kommunalpolitik Mit offenen Augen durch Rhade

Vernachlässigte Infrastruktur wirft Fragen auf

Als die Rhader Turnhalle gebaut wurde, hat man an die gegenüberliegende Grundschule gedacht. „Kurze Beine, kurze Wege“, so ist die Standortwahl ganz gut beschrieben. Parallel wurde, direkt daneben, eine Freiluft-Weitsprunggrube mit entsprechender Anlaufbahn erstellt. Ein Wunsch, insbesondere von der Schule, aber auch aus der Bevölkerung. Geld wurde in die Hand genommen und die gute Idee umgesetzt. Seit Jahren ist aus der Weitsprunggrube eine ungepflegte, unbenutzte Abfallgrube geworden. Es handelt sich eigentlich um kostbare Rhader Infrastruktur. Sie vergammeln zu lassen, ist auch Wertverlust. Ideell und finanziell. Auch die Skaterbahn gehört in diese Kategorie. So gut wie unbenutzt, fristet sie ein trauriges Dasein in direkter Nachbarschaft zum Sportzentrum. Zur Rhader Infrastruktur gehören aber auch Straßen, Geh- und Radwege, sowie eine sichere Beleuchtung. Wer beispielsweise mit dem PKW über die Debbingstraße rumpelt, oder mit dem Fahrrad den Radweg entlang der Erler/Lembecker-Straße nutzt, oder über die seit Jahrzehnten (!) fehlende Sicherheitsbeleuchtung für Fußgänger zwischen Stuvenberg und Bahnübergang Lembecker Straße klagt, „stolpert“ über die marode Rhader Infrastruktur. Wie zuvor formuliert: Ein ideeller und materieller Wertverlust. Dass die Reparatur immer deutlich teurer als die kontinuierliche Instandhaltung ist, gehört zum Grundwissen eines gut geführten Unternehmens dazu. Und unsere Stadt ist ein riesiges kommunales Unternehmen.

Ein kritischer Zwischenruf aus Rhade in Richtung Verwaltung und Stadtrat

Veröffentlicht am 05.02.2024

 

Kommunalpolitik Wer hat das Rhader Ortseingangsschild geklaut?

Mit offenen Augen durch Rhade

Ein aufmerksamer Rhader Bürger beobachtet seit geraumer Zeit, dass, wer von Lembeck sich auf der Rhader/Lembecker Straße in Richtung Westen bewegt, nicht mitbekommt, bereits in Rhade zu sein. Das Ortseingangsschild gibt es nicht mehr. Gestohlen? Zur Reparatur? Oder gehört Rhade nicht mehr zu Dorsten und dem Kreis RE? Fragen, die der ratlose Bürger gestellt hat und die, in Abstimmung mit ihm, an die Verwaltung und die Öffentlichkeit weitergeleitet werden. Gut ist, dass es ein Archivfoto gibt. Nun warten viele in Rhade auf eine erklärende Antwort aus dem Rathaus.

Veröffentlicht am 30.01.2024

 

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