Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Wert, künftig auf der Route Industriekultur präsentiert zu werden. Foto: www.bergbau-dorsten.de Kommunalpolitik Dorsten soll Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur werden

Anregung der SPD-Ratsfraktion kennt nur Unterstützer

Es ist ein besonderes Industriedenkmal, das als bundesweites Alleinstellungsmerkmal verdient, einer viel breiteren Öffentlichkeit als bisher bekannt gemacht zu werden. Die Rede ist von der Dorstener Dampfmaschine, die jahrzehntelang zuverlässig zur Beförderung von Bergleuten und zur Förderung der geschürften Steinkohle eingesetzt wurde. Das besondere daran ist, dass diese riesige Maschine, mit der korrekten Bezeichnung „Zwillingstandem-Dampffördermaschine“, noch immer funktionstüchtig ist und vom hiesigen Bergbauverein gepflegt und in Aktion präsentiert wird. Der Vorschlag der SPD-Fraktion, Dorsten als Standort und Ankerpunkt auf der der „Route der Industriekultur“ zu platzieren, wird auch vom zuständigen Team des Regionalverbandes Ruhr (RVR) einhellig begrüßt. Nun soll der Stadtrat offiziell beschließen, so die SPD, das entsprechende Aufnahmeverfahren in Gang zu setzen. Dass die Pflege und Vermarktung des kulturellen Erbes der Stadt auch ein Teil der wichtigen Wirtschaftsförderung ist, stellt die SPD in ihrem Antrag ebenfalls heraus. Der Dank gilt den Aktiven des bereits genannten Bergbauvereins, die mit riesigem Engagement aus der Industriebrache der früheren Zeche Fürst Leopold, ein lebendiges Industriemuseum entwickelt haben.

Rhader Unterstützungszeilen in Richtung Stadtrat Dorsten

Veröffentlicht am 18.01.2024

 

Demokratie ist ein fragiles Gebilde. Wer das Fundament schwächt, gefährdet die Standfestigkeit. Kommunalpolitik Über den Stellenwert von Kommunalpolitik

Wochenendgedanken aus Rhade

Am Aufbau einer Pyramide kann bestens erklärt werden, wie unsere Gesellschaft funktioniert. Erst ein stabiles Fundament lässt einen Aufbau nach oben zu. Auch die Zwischenebenen müssen so konstruiert sein, dass sie weitere Lasten bis zur Spitze tragen können. Übertragen wir dieses Bild auf unsere politische Landschaft. Die Dorstener Kommunalpolitik ist ein winziger Baustein im Fundament, der das Ganze, mit den Mauern der Nachbarkommunen, zusammenhält. „Suchet der Stadt Bestes“, so die Aufforderung an alle Bürger, nur diejenigen auszuwählen, die Demokratie buchstabieren können und alle Bürgerinnen und Bürger gleichwertig, sprich gleichberechtigt, behandeln werden. Nur so entsteht ein Fundament, das auch Stürme übersteht. Das Konkurrieren der örtlichen Parteien hilft, beim Wählen, auszuwählen. Wenn unsere Pyramide mit dem Namen Dorsten standfest bleiben soll, müssen wir zuerst denen gegenüber Respekt bekunden, die sich, tagaus, tagein, ehrenamtlich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Nur so ist kommunale Selbstverwaltung möglich. Problematisch wird es immer dann, wenn von oben nach unten „angeordnet“ wird. Wenn kommunale Argumente vom Tisch gewischt werden. So wie aktuell beim Standortstreit eines Industriegebäudes in Dorsten in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung. Eine zunehmende Instabilität des Gesellschaftsfundaments ist die Folge. Es ist an der Zeit, die demokratischen Parteien vor Ort wieder so zu stärken, dass die Fahrtrichtung der Demokratie von unten nach oben noch besser erkennbar wird.

Veröffentlicht am 13.01.2024

 

Vor vielen Jahren haben bereits Rhader SPD und Achim Schrecklein Zukunftspläne erarbeitet und vorgestellt Kommunalpolitik Dorsten: Wohin gehst du?

Beispiel Verkehrsplanung - Absichtserklärungen und Wirklichkeit

Dorsten ist eine Flächenstadt mit Zukunftspotenzial. 11 Stadtteile stärken ein Zentrum, das stellvertretend für alle den Namen Dorsten trägt. So sollte es sein. Tatsächlich sind die Probleme der Lippestadt unübersehbar groß und erwecken seit Jahren den Anschein, auf der Stelle zu treten. Immer wieder wird über Haushaltslöcher berichtet, die den Gestaltungsspielraum der Stadt und ihrer Stadtteile einschränken. Aktuell liegt das Ergebnis des Mobilitätsentwicklungsplanes auf dem Tisch. Ein wichtiges, gutes Dokument, um den Verkehr so zu lenken, dass die Mobilität nicht leidet, die Sicherheit gestärkt und das Klima nachhaltig geschützt wird. Um das, was richtigerweise erkannt wird, umzusetzen, muss geklotzt werden. Dazu ist Geld in die Hand zu nehmen und Personal einzustellen. Beides fehlt und bremst den eingeleiteten Prozess bereits vor dem eigentlichen Startschuss. Das einschränkende Zitat der Verwaltung spricht Bände: „Hierbei ist wichtig, dass diese (…) Ziele stets vor dem Hintergrund der personellen und finanziellen Kapazitäten der Stadtverwaltung zu bewerten sind“, so die Dorstener Zeitung in ihrer Berichterstattung. Als erstes Projekt wird von den extern beauftragten Verkehrsexperten ein stadtteilverbindendes „schnelles und sicheres“ Radwegenetz gefordert. Diese Forderung ist „uralt“ und wurde u. a. von der Rhader SPD immer wieder, in Verbindung mit der Einstellung eines Fahrradbeauftragten, vorgetragen. Wie war das noch mit den Absichtserklärungen und der Wirklichkeit?

Wochenendgedanken aus Rhade

Veröffentlicht am 06.01.2024

 

Kommunalpolitik Der Brandkrustenpilz war es!

Baumstümpfe entlang der Lembecker Straße werfen Fragen auf

Am 15. Dezember informierten wir über 3 abgesägte Bäume entlang der Lembecker Straße zwischen der Kreuzung Stuvenberg/Lembecker Straße und der Einmündung Kalter Bach. Das Foto zeigt das finale Ergebnis der Motorsäge. Warum?, so unsere Frage an die Verwaltung. Alle abgesägten Baumstümpfe haben optisch nicht erkennen lassen, dass sie „abgängig“ seien. Laszlo Taube, Dorfmanager für Rhade und Lembeck, hat die gestellten Fragen aufgegriffen und sich beim Kreis RE, dem Veranlasser der Fällaktion sachkundig gemacht. Die Lembecker Straße gehört zum Zuständigkeitsbereich der Kreisverwaltung. Die Erklärung: „Der Brandkrustenpilz war es.“ Wer? Ein Pilz, der die Wurzeln befällt und die Standsicherheit beeinträchtigt. Das leuchtet ein. Wie sieht er aus? Woran ist er zu erkennen? Warum dürfen dann die Stümpfe stehen bleiben? Greift der Pilz nicht weiter um sich? Werfen wir einen Blick auf www.baumsicht.de. Hier wird beschrieben, dass der Pilz nur von Fachleuten erkannt werden kann. Aber, so die weitere Erläuterung, nicht immer ist das Absägen richtig. Wörtlich: „Ist ein großer Teil des Stammquerschnittes befallen und hat sich bereits eine sekundäre Fäule gebildet, bleibt leider nur die Fällung.“ Die Rhader Baumstümpfe (Foto) sehen nicht so aus, als ob die „tödliche“ Diagnose hier zutrifft. Also bleiben Fragen nach dem WARUM des Absägens und Hinweise auf Nachpflanzungen.

Veröffentlicht am 03.01.2024

 

Kommunalpolitik Ein Dank - ein Blick zurück - ein Versprechen

Gesellschaftlicher Zusammenhalt weiter wichtigstes Ziel der SPD-Fraktion im Dorstener Stadtrat

Liebe Dorstenerinnen und Dorstener,

das Jahr 2023 neigt sich in schnellen Schritten dem Ende entgegen. Vor uns liegen die letzten Tage des Jahres, an welchen wir die Kraft für neue Herausforderungen schöpfen können. Das Jahresende ist aber auch die Zeit, das Jahr Revue passieren zu lassen und sich für die vielfältigen Begegnungen und Unterstützungen zu bedanken. Für das großartige Engagement vieler Eltern und der Ehrenamtlichen, wenn es um gemeinsame Anliegen an den Schulen und Kindertagesstätten, in den Sportvereinen oder in den Stadtteilen ging. Dank auch für kritische hilfreiche Anmerkungen, so als es um die beste Lösung bei Unterkünften für Bedürftige und Flüchtlinge ging. Für das neue Jahr wünschen wir uns allen, dass wir uns für Menschen Zeit nehmen, die uns wichtig sind. Dass wir uns Zeit nehmen für den Blick nach vorn. Dass wir uns Zeit nehmen für mehr Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Wir wünschen Ihnen als SPD-Fraktion einen guten Start für 2024.

Dirk Groß, Vorsitzender

Veröffentlicht am 30.12.2023

 

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