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Nachrichten zum Thema Presse
Presse Wenn Informationsfreiheit dem Machtstreben geopfert wird
Wir reiben uns die Augen. Wir sehen zerstörte Häuser und verzweifelte Opfer. Wir können es nicht fassen und wollen nicht begreifen, was da vor unseren Augen in nächster Nähe abläuft. Wir können uns informieren. Unabhängige Medien sind wertvoller denn je. Sie filmen, sagen und schreiben über das, was sie sehen, hören und erleben. Sie analysieren und machen uns auf Informationsmanipulationen aufmerksam. Unsere im Grundgesetz verbriefte Pressefreiheit ist wertvoller denn je. Sie ist ein stabiler Pfeiler unserer Demokratie. Wenn die Informationsfreiheit staatlich unterdrückt wird und statt dessen nur gelenkte Nachrichten den Weg zum Bürger finden, ist der Meinungsmanipulation Tür und Tor geöffnet. So wie derzeit in Russland. Aber nicht nur dort. Überall wo Despoten, Autokraten und Diktatoren Macht ausüben, kommt „unten“ nur das an, was „oben“ gewünscht ist. Das Ergebnis ist überall gleich. Wer mitspielt wird belohnt, Andersdenkende dagegen verfolgt, gefoltert, inhaftiert, ermordet. Darüber wertfrei zu berichten, ist gelebte Solidarität. Unsere Medien verdienen Anerkennung. Sie öffnen uns die Augen, um zu verstehen und mitreden zu können. Wir haben die Freiheit, das zu tun. Nur so geht Demokratie. Unsere Parteien, die auf diesem Fundament agieren, sind Garanten für diese wertvolle Informationsfreiheit.
Sonntagsgedanken aus Rhade
Veröffentlicht am 20.03.2022
Presse Warum wollen Politiker einfach nicht machen, was Journalisten wollen?
Gedanken über das Überschreiten journalistischer Spielräume
Wer in der letzten Zeit die Medienbranche kritisch betrachtet hat, stellt fest, dass gar nicht so selten Berichterstattung und persönliche Kommentierung ineinander verlaufen. Das ist bedenklich. Medien gelten bei uns, neben der gesetzgebenden, der gesetzausführenden und der gesetzkontrollierenden, als vierte Gewalt. Das ist gut, demokratisch und nicht in Frage zu stellen. Als aktuelles Beispiel dient an dieser Stelle, die immer wieder an den Bundeskanzler gestellte Frage, wie er es mit der Ostsee-Gaspipeline hält. Obwohl er mehrfach erklärt hat, dass das Offenlegen aller Gedanken zu möglichen Sanktionen gegenüber Russland die eigene Verhandlungsposition schwächt, wollen nicht wenige schreibende und sendende Medienmenschen Olaf Scholz solange medial bearbeiten, bis sie zufrieden gestellt sind. Der Bundeskanzler begibt sich aber nicht auf dieses Glatteis. Das wird dann als zögerlich und unscharf beschrieben und bewertet. Journalisten können ihre persönliche Meinung als Kommentar kennzeichnen. Sie in der Berichterstattung „zu verstecken“, erkennt der aufmerksame Leser, Hörer und Zuschauer als unlauteren Versuch, selbst aktiv Politik machen zu wollen. Das ist unprofessionell und verantwortungslos.
Rhader Gedanken über den verantwortungsvollen Beruf der Journalistik
Veröffentlicht am 17.02.2022
Presse Rhader Sympathiewerbung für Olaf Scholz
Sozialdemokraten treffen sich am Donnerstag
Unübersehbar stehen die selbst entworfenen Plakate in Rhade und werben für Olaf Scholz, der nur mit der Zweitstimme SPD zum Kanzler gewählt werden kann. Die Idee wurde auf der letzten Ortsvereinsversammlung im August geboren. Keine Herabsetzung der politischen Konkurrenten sondern ausschließlich Sympathiewerbung in eigener Sache. Um zu überprüfen, ob das Rhader Konzept Wirkung zeigt, hat Christoph Kopp, Vorsitzender, zu einem weiteren Treffen am Donnerstag, 9. September um 18.30 Uhr ins Gasthaus Pierick eingeladen.
Veröffentlicht am 06.09.2021
Presse Die Dorstener Zeitung feiert Geburtstag
150 Jahre Lensing Media - Die Rhader SPD gratuliert
FREIHEIT DURCH WISSEN, so der Titel der Ruhr Nachrichten-Geburtstagszeitung, die mit der Dorstener Zeitung, gewohnt pünktlich, im Briefkasten steckte. Ein Rückblick, der überdeutlich vermittelte, welche Funktion, Bedeutung und Verantwortung eine freie Presse hat. Journalisten müssen täglich beweisen, unvoreingenommen zu informieren, dabei keine Hofberichterstattung zu betreiben und auch möglichst spannend zu unterhalten. Also durch und durch seriös zu arbeiten. Der Gefahr, dabei auch selbst Politik machen zu wollen, muss immer ausgewichen werden. „Wir erreichen mehr Leser als je zuvor“, heißt es im Jubiläumsblatt. Eine völlig unerwartete Erfolgsmeldung. Hatte sich doch in den Köpfen festgesetzt, dass die Tageszeitung ums Überleben kämpft. Eine Zeitung kommt aber heute nicht nur in gedruckter, sondern verstärkt in digitaler Ausprägung daher. Das ist die einleuchtende Erklärung für die genannte erstaunliche Titelzeile. Wir Rhader Sozialdemokraten haben seit über 50 Jahren ganz eng mit den Dorstener Journalisten zusammengearbeitet. Wir haben immer seriöse Sachverhalte und kommunalpolitische Hintergrundinformationen geliefert. Die DZ-Redaktion hat mit der nötigen journalistischen Distanz geprüft, recherchiert und berichtet. Nicht immer, aber häufig. Heute gratulieren wir Lensing Media und der dazugehörenden Dorstener Zeitung. Wir wünschen, dass auch die gedruckte Tageszeitung weiter morgens in unserer Zeitungsröhre zu finden ist. Wenn dann darin noch ein Artikel über das ehrenamtliche Engagement der Rhader SPD zu finden ist, dann ist das Beste am Morgen schon erreicht. Glück auf!
Veröffentlicht am 04.11.2020
Presse In Rhade alles gut? Ein Zeitungsbericht wirft Fragen auf
Umfrageergebnisse nicht repräsentativ
Ein gute Idee der Dorstener Zeitung, ihre Leser nach ihrem Wohlbefinden in ihrem Lebensmittelpunkt zu befragen. Am letzten Samstag wurde das Ergebnis für Rhade präsentiert. Die Kurzfassung könnte lauten: Alles gut, fast alles! Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Nicht mitgeteilt wird, wie viele Leser sich überhaupt an der Umfrage beteiligt haben. So entsteht der Eindruck einer oberflächlichen Betrachtung. Auch der Rhader SPD ist es wichtig, Rhade nicht schlecht zu reden und das Gute herauszustellen. Um aber nötige Verbesserungen zu erzielen, dürfen die Schwachstellen nicht ausgeklammert werden. Im Gegenteil, sie müssen ungeschminkt beim Namen genannt werden. Und hier ist es relativ einfach, mit einem Blick in den Rhader Rahmenplan festzustellen, wo etwas dringend verändert werden muss. Dass z. B. der Durchgangsverkehr als die größte Belastung wahrgenommen wird, wird auf fast jedem Bürgerforum angemerkt. Wenn nun auf der Bewertungsskala von 1 bis 10 für Rhade die supergute 8 herauskommt, kann etwas nicht stimmen. Eine Momentaufnahme vielleicht, aber ohne Bezug zur Realität. Rhade ist liebens- und lebenswert. Aber es ist an vielen Stellen verbesserungswürdig. Der Rhader Rahmenplan ist da aussagekräftiger als die nicht repräsentative Umfrage der DZ.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 17.04.2019
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