Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Rhade wird wieder von der VHS ignoriert. Kommunalpolitik VHS Dorsten: Weiterbildungsangebote blenden Rhade wieder aus

Ist das noch Nachlässigkeit oder doch schon penetrante Missachtung?

Seit Jahren wird u. a. aus Rhade Kritik am VHS-Programm der Stadt Dorsten laut. Alle Angebote des aktuellen Halbjahresprogramms werden wieder, bis auf eine Ausnahme, ausschließlich im Zentrum durchgeführt. Versuche, direkt mit der VHS-Leitung und der zuständigen Beigeordneten eine Änderung herbeizuführen, waren (bisher) erfolglos. Inzwischen verstärkt sich der Eindruck, wiederholte Anregungen aus Rhade bewusst selbstgefällig abtropfen zu lassen. Eine VHS, die verpflichtet ist, das NRW-Weiterbildungsgesetz praktisch umzusetzen, ist schlecht beraten, nur noch eingetretene Pfade zu bedienen. Ein eigenes Programmangebot, z. B. für Rhade, ist aus vielerlei Gründen überfällig. Erstens kann sich so die Teilnehmerstruktur „verbreitern“, zweitens klimaschädliche Fahrten ins Zentrum minimiert werden. Zum Abschluss dieser Kritik ein Zitat, das auf die geschilderte Problematik bestens passt: „Wer etwas erreichen will, hat Ziele. Wer etwas verhindern will, sucht Gründe.“

Ein Zwischenruf aus Rhade in Richtung VHS-Dorsten und Kommunalpolitik

Veröffentlicht am 08.08.2023

 

Kommunalpolitik Fair geht vor - Ergänzung zum gestrigen Artikel „Alles gut in Dorsten?“

In Unkenntnis, dass die Fraktionen ein enges Themenfeld von der Dorstener Zeitung für einen Gastkommentar vorgegeben bekamen, wurde die CDU-Zwischenbilanz wegen ihrer Kopflastigkeit zur Wirtschafts- und Finanzlage und ihrer Konzentration auf das Dorstener Zentrum an dieser Stelle kritisiert. Der gestrige Rhader Zwischenruf ist aber inhaltlich absolut korrekt und aktuell. Er zeigt auf, dass unser Dorf mehr Beachtung verdient hätte. Seit Jahren - und länger!  Ein Hinweis darauf in der christdemokratischen Zwischenbilanz hätte den Stadtteilen rings um das Zentrum der Lippestadt, darunter Rhade, gut getan.

Veröffentlicht am 03.08.2023

 

Kommunalpolitik Alles gut in Dorsten?

CDU-Fraktion zieht Zwischenbilanz in der Halbzeitpause

Es ist gut, wenn auch Kommunalpolitiker ihre Arbeit in Intervallen kritisch hinterfragen, um Fehler zu erkennen und künftig zu vermeiden. Wenn aber nur Positives bei der Halbzeit-Analyse der Wahlperiode herauskommt, darf der kritische Beobachter von außen schon mal die Stirn runzeln. Bernd Schwane, Fraktionschef der CDU im Dorstener Stadtrat, schafft es in einem DZ-Gastkommentar (29.7.23) spielend, mit Eigenlob alles andere zu überdecken. Nämlich das, was nicht gut gelaufen ist, bzw. was dringend in der Lippestadt besser werden muss. Sein Lob über die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt wird mit der Einschränkung geteilt, dass Dorsten nicht nur aus der Innenstadt, sondern auch aus Stadtteilen mit dörflichem Charakter besteht. Und hier ist Nachholbedarf an zielgerichteter Wirtschaftsförderung, an Kultur- und Weiterbildungsangeboten, an einem passenden Touristikkonzept, an lokalen Klima- und Umweltschutzmaßnahmen, an sicheren Verkehrsführungen und Reparaturen an Radwegen und Dorfstraßen unübersehbar. Nebelkerzen wirft der CDU-Mann bei der städtischen Finanzpolitik. Stolz wird zwar der Abbau der Schulden herausgestellt, die parallel angefallenen Millionenverluste durch die Rückzahlung von Fremdwährungskrediten aber „vornehm“ verschwiegen. Sozialpolitik? Fehlanzeige bei der CDU-Zwischenbilanz. Und so verliert der Gastkommentar erheblich an Glaubwürdigkeit.

Ein Rhader Zwischenruf in Richtung Dorstener CDU

Veröffentlicht am 02.08.2023

 

Kommunalpolitik Kommentar zur Rhader Rückblick-Woche aus örtlicher und persönlicher SPD-Sicht

Guter Wille wird seit 1975 bis heute auf eine harte Probe gestellt

Wer seit über 50 Jahren an der Gestaltung der ehemals selbständigen Gemeinde Rhade mitgewirkt hat und weiter mitwirken will, muss sich immer wieder neu motivieren, „die Flinte nicht ins Korn zu schmeißen“. In 10-Jahresschritten wurde in den letzten 5 Tagen aufgezeigt, dass bereits Anfang der 1970er Jahre bis heute, besonders von Sozialdemokraten vor Ort, Wege zur Rhader Zukunftsfähigkeit aufgezeigt, öffentlich diskutiert und dokumentiert wurden. Die Christdemokraten glaubten anfangs nicht an eine dauerhafte Kontinuität des SPD-Engagements. Sie steuerten erst um, als ihnen bewusst wurde, einem ernsthaften Konkurrenten bei Kommunalwahlen gegenüberzustehen. Es war die Hochzeit der guten Ideen und spannender Diskussionen in Rhade. Der Bezirksausschuss galt als beste Weiterentwicklung des einseitig mit CDU-Männern besetzten Gemeinderates, der bis 1974 die Geschicke des Dorfes lenkte. Das Ansehen der SPD stieg, die Mitgliederzahl lag über 100. Die Verwaltungs-Schwerfälligkeit, die erarbeiten Erkenntnisse für Rhade auch praktisch umzusetzen, zieht sich wie ein roter Faden bis heute durch die Kommunalpolitik. Parallel stieg die Frustration vieler Aktiver. Die Rhader SPD galt lange parteiübergreifend als Musterbeispiel für Bürgernähe und Bürgerbeteiligung. Nun fehlt ihr, wie allen anderen Parteien, der Nachwuchs. Keine gute Entwicklung für Rhade, Dorsten und die Demokratie. „Wohin gehst du - Rhade?“, lautete täglich die Eingangsfrage in der Rückblickswoche. Heute ergänzt um: „Wohin gehst du - SPD-Rhade?“

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 29.07.2023

 

Kommunalpolitik Wohin gehst du - Rhade? - Eine Rückblick-Woche

Ein Rückblick in 10-Jahres-Zeitsprüngen (Teil 3)

Heute vor 30 Jahren, im Jahr 1993, texteten wir folgende kommunalpolitische Begebenheit in unserer Stadtteilzeitung „SPD-Nachrichten für Rhade“:

Neuer Stadtteilrahmenplan - Autor empfiehlt neuen Grüngürtel und mehr Sicherheit für die Bürger 

Um künftig bessere Entscheidungsgrundlagen für einzelne Bauvorhaben oder Straßenbauprojekte zu haben, behandeln die Rhader Parteien zur Zeit den sogenannten Stadtteilrahmenplan. Als Autor zeichnet Peter Broich verantwortlich, der als Architekt des „Carola Martius-Hauses“ vielen Rhadern bekannt ist. Nachdem Mitglieder der Rhader SPD mehrfach beklagt hatten, dass im Dorf an allen Ecken und Enden Bauten erstellt werden, ergriffen die Sozialdemokraten die Initiative und schlugen vor, einen solchen Rahmenplan für Rhade zu erstellen. Im zweiten Anlauf erhielt der SPD-Antrag die erforderliche Mehrheit. Deutliche Worte widmet Peter Broich dem geplanten „Geschäftszentrum“ entlang der Lembecker Straße. Um für die Zukunft den Standort zu stärken, seien wesentliche Änderungen im Straßenraum und im Geh- und Radwegebereich erforderlich. „Die Abbremsung des KFZ-Verkehrs, mehr Grün und sichere Plätze für Bürger und Geschäftskunden“, lautet zusammengefasst Broichs Vorstellung. Peter Broich hofft, dass sich viele Bürger mit Rhades Zukunft beschäftigen und dass die Diskussion offen geführt wird.

Diese Textauswahl findet sich in der 68. Ausgabe der oben genannten sozialdemokratischen Stadtteilzeitung für Rhade. - September 1993

Veröffentlicht am 26.07.2023

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008002722 -