Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft Dorstener Tage des Grundgesetzes - Rhader SPD unterstützt mit Originaltexten (Teil 6 und Schluss)

Artikel 18 (Auszug): Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte.

Ein Kommentar aus Rhade über die Dorstener Aktion folgt morgen.

Veröffentlicht am 08.05.2023

 

Gesellschaft Dorstener Tage des Grundgesetzes - Rhader SPD unterstützt mit Originaltexten (4)

Artikel 4 (Auszug): Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

Veröffentlicht am 05.05.2023

 

Gesellschaft Was haben Kirche und politische Parteien gemeinsam?

Überalterung und Mitgliederschwund zwingen zu unpopulären Entscheidungen

Nach einer Zeitungsmeldung wird die katholische Kirche, Diözese Münster, zum 1. Januar 2024 aus 207 Pfarreien 50 sogenannte pastorale Räume schaffen. Eine Umschreibung für die Erkenntnis, personell am Ende zu sein. „Unsere Gemeinden sind überaltert, wir finden nur noch wenige junge Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen, …, und auf eine plötzliche Trendumkehr deutet wenig hin“, so ein Dorstener Pfarrer. Wenn in dem Artikel statt „Katholische Kirche“ SPD stünde, würde das kaum ein Leser bemerken. Eine bittere Wahrheit muss ausgesprochen werden, um vor Selbstbetrug zu schützen. Kirche, Parteien und Vereine leiden unter dem „Liebesentzug“ ihrer Mitglieder. Die Individualisierung unserer Gesellschaft schreitet voran. Das heißt nicht, dass das ehrenamtliche Engagement komplett abgelehnt wird. Im Gegenteil. Für kurzfristige Unterstützung eines Projekts, egal in welchem Bereich, finden sich für eine bestimmte Zeit immer wieder viele Menschen. Aber der treue und kritiklose Kirchgänger oder der sogenannte Parteisoldat sind out. So wie sich die Diözese Münster organisatorisch neu aufstellt, wird sich auch die SPD mit der aufgezeigten Problematik viel intensiver und umfassender als bisher auseinandersetzen müssen. Die SPD-Ortsvereine Rhade, Wulfen und Deuten haben mit ihren Fusionsüberlegungen einen Stein ins Wasser geworfen, der Wellen schlagen wird.

Rhader Gedanken auf Grundlage des Berichtes in der Dorstener Zeitung (25.04.2023) „Bischof entscheidet über Pastorale Räume: Es gibt keine Alternativen“

Veröffentlicht am 05.05.2023

 

Gesellschaft TikTok ist kein Spielzeug

Social-Media-Plattform verführt Kinder und Jugendliche zu lebensgefährlichen Mitmach-Aktionen

TikTok ist eine chinesische App, die mehr als eine Milliarde (!) Nutzer auf ihrem Handy geladen haben. Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 4 und 18 Jahren sind weltweit durchschnittlich 107 Minuten täglich (!) auf TikTok unterwegs. Das Medium ist so beliebt, weil kurze Videos zum Mit- und Nachmachen anregen, um dann das eigene Ergebnis, z. B. des Singens, Tanzens oder spannender Mutproben, Challenges genannt, selbst hochzuladen. Und um diese geht es. Inzwischen sind 15 Todesfälle von jungen Menschen bekannt geworden, die sich an der sogenannten Blackout-Challenge beteiligt haben. Dabei geht es um das selbständige Herbeiführen einer Ohnmacht durch gefährliches Strangulieren. Das Erwachen sollen die jugendlichen Akteure dann selbst filmen und ins Netz stellen. Nun haben Eltern, deren Kinder bei diesem „Spiel“ umgekommen sind, den Software-Betreiber verklagt. Er fühlt sich aber nicht verantwortlich und behauptet, unverantwortliche Mutproben durch Kontrollen zu unterbinden. Die Realität sieht aber anders aus. Was tun? Die wichtigste Botschaft geht an die Eltern der jungen TikTok-Nutzer. Augen auf und miteinander sprechen. Dieser Text wird auch an Saskia Esken, Vorsitzende der SPD gesandt, die als IT-Expertin gilt, ob auch Politik tätig werden muss, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen.

Der Rhader Text wurde auf Grundlage des ZEIT-Artikels „TikTok und der Tod“ vom 20.04.2023 geschrieben. Fortsetzung folgt.

Veröffentlicht am 02.05.2023

 

Gesellschaft DGB-Mai-Aufruf 2023: "Ungebrochen solidarisch"

Die Welt ist im Krisen-Dauermodus: Energiekrise, Klimakrise, der Krieg in der Ukraine, hohe Inflation und die Auswirkungen der Corona-Pandemie erzeugen Unsicherheit und stürzen viele Menschen in existentielle Sorgen. Wir Gewerkschaften stehen an ihrer Seite. Gemeinsam setzen wir am Tag der Arbeit ein sichtbares Zeichen für eine gerechte und friedliche Zukunft, für einen starken Sozialstaat und eine leistungsfähige öffentliche Daseinsvorsorge. Gemeinsam sind wir ungebrochen solidarisch!

  • Ungebrochen solidarisch: Weil wir gemeinsam mehr erreichen können!
  • Ungebrochen solidarisch: Damit die Klima- und Energiewende zum Erfolg wird!
  • Ungebrochen solidarisch: Damit die Beschäftigten den Wandel mitgestalten können!
  • Ungebrochen solidarisch: Damit die Krise nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird!
  • Ungebrochen solidarisch: Damit wir in eine friedliche und sichere Zukunft blicken können!

Dafür kämpfen wir – am 1. Mai und an jedem anderen Tag im Jahr.

Übernommen (Auszug) von www.dgb.de

Veröffentlicht am 01.05.2023

 

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