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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt Prima Klima in Rhade?
Global denken - lokal handeln
Gerade ist die 26. UN-Klimakonferenz in Glasgow zu Ende gegangen. Delegierte aus 200 Ländern haben tagelang miteinander gerungen, um unseren Planeten vor dem Kollaps zu bewahren. Darunter auch Svenja Schulze, unsere geschäftsführende SPD-Umweltministerin. Das dokumentierte Fazit besteht überwiegend aus Absichtserklärungen, künftig mehr zu tun, um die galoppierende Erderwärmung zu stoppen. Besser als nichts, aber viel zu wenig. Wir müssen aber gar nicht bis ins schottische Glasgow blicken, sondern sollten vor der eigenen Haustür endlich damit beginnen, das was wir global denken, auch lokal umzusetzen. Dorsten hat ein Klimaschutzkonzept. Dorsten hat sogar einen Klimaschutzmanager. Dorsten hat schon viel für unsere Umwelt und unser lokales Klima getan. Aber es reicht nicht. Weder gibt es einen klimaneutralen Bebauungsplan, noch spielt die Klimaentwicklung beim aktuell diskutierten Dorfentwicklungsplan Rhade eine Rolle. Wo bleibt die Intervention des Dorstener Klimaschutzbeauftragten?
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 17.11.2021
Umwelt Klima aktuell: 200 Länder beschließen in Glasgow, das 1,5 Gradziel einzuhalten. Rhade braucht dazu ein eigenes Ziel.
Veröffentlicht am 15.11.2021
Umwelt KLIMA – KLIMA – KLIMA …
Wenn wissenschaftliche Erkenntnisse auf staatliche und persönliche Egoismen treffen
1969 hat Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU) mit dem Ausruf, „Ich sage nur China, China, China“ vor der damals sogenannten gelben Gefahr gewarnt. In abgewandelter Form darf heute „Klima, Klima, Klima“ gerufen werden, um die Dimension der globalen Gefahr auf den Punkt zu bringen. Die Erkenntnis ist das eine, das tatsächliche Handeln die Kehrseite der Medaille. Die wahrscheinlich neue SPD-geführte Bundesregierung, bestehend aus ungleichen Partnern, wird zwar mit einem Klimaministerium neue Zeichen setzen, aber an der globalen und nationalen Problemlösung (auch) verzweifeln. Obwohl kein Weg an erneuerbaren Energien vorbei geht, weil Kohle, Gas und Öl endlich sind, setzt unser Nachbar Frankreich weiter auf Kernenergie und Polen auf Kohleverbrennung. Und vor Ort diskutieren wir endlos weiter über Trassenverläufe und ein Endlager der strahlenden Abfälle aus den Reaktoren. Übrigens wird in Greifswald seit 30 Jahren das ehemalige DDR-Atomkraftwerk, das nur 17 Jahre am Netz war, zurückgebaut, also abgerissen. Kosten am Ende (2060/2070) über 6 Milliarden Euro! Wer heute wieder nach „sauberer“ Kernenergie ruft, hat nichts verstanden und versündigt sich an den nachfolgenden Generationen. Aber der Blick darf nicht nur „da oben“ hängen bleiben. Klimaschutz beginnt bei uns „da unten“. Ein Blick in das „Integrierte Dorstener Klimaschutzkonzept“ von 2014 hilft, eigenverantwortlich an der Klimaproblemlösung mitzuwirken. Und ohne dieses persönliche Klima-Engagement ist alles nichts. Der Ausruf „Klima, Klima, Klima“ muss uns aufwecken!
Ein Rhader Aufruf nach außen und innen
Veröffentlicht am 21.10.2021
Umwelt Biologische und ökologische Landwirtschaft hat Zukunft
Rhader Obstbäume leuchten in der Oktobersonne
Wer mit offenen Augen von Rhade in Richtung Erle fährt, übersieht sie nicht – die große Obstbaumplantage an der linken Seite. Rot leuchten die Früchte in der Sonne und signalisieren, Erntezeit. Gegenüber sind es die freilaufenden Hühner, die nahe ihrem fahrbaren Hühnerhof für täglich frische Eier sorgen. In beiden Fällen handelt es sich um Bio-Produkte, die sich inzwischen erfolgreich am Markt behaupten. „Schultes Hof“ in Rhade hat die Umstellung von traditioneller Landwirtschaft zu biologischer und ökologischer geschafft. Was einst als Nischenprodukt belächelt wurde, findet sich heute in allen Geschäften in großer Vielfalt. Dennoch dominieren (noch) weiterhin die Höfe/Betriebe, die „herkömmlich“ wirtschaften. Seit Jahren kämpfen diese aber ums Überleben. Überproduktion, sinkende Preise und Imageprobleme zehren an den Nerven. Trotz immenser jährlicher EU-Zuschüsse geben immer mehr kleinere Höfe auf. An deren Stelle treten riesige Unternehmen, auch Agrarfabriken genannt. Die Biolandwirtschaft kann eine Alternative dazu sein, wenn sie sich weiter wie bisher entwickelt. Schultes Hof in Rhade erntet in diesem Jahr neben dem erwähnten Obst und den frischen Hühnereiern, auch Kartoffeln und Kürbisse. Geplant ist nun ein Forst mit Walnussbäumen. Ein klarer Hinweis darauf, dass die biologische und ökologische Landwirtschaft Zukunft hat. Nicht nur in Rhade. Die Politik muss dazu die Rahmenbedingungen festlegen. Gespannt wartet die gesamte Öffentlichkeit auf das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen in Berlin. Landwirtschaftsproduktion in Verbindung mit Klimaschutz wird sicherlich einen ganz neuen Stellenwert erhalten.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 13.10.2021
Umwelt Bürgerparkverein lädt zur Umweltmesse ein
Eine gute Initiative, die Unterstützung verdient
Wer will, dass auch folgende Generationen eine lebenswerte Umwelt vorfinden, der muss heute etwas tun. Aber was? Und wo? Und wie? Antworten auf diese Fragen können am kommenden Samstag, 18.09.2021, zwischen 11 und 16 Uhr im Bürgerpark Maria Lindenhof, der auch den Namen Stadtkrone trägt, eingeholt werden. Der Bürgerparkverein hat dazu viele Initiativen eingeladen, um sich zu präsentieren und über Maßnahmen zum Klimaschutz vor unserer Haustür zu werben. In Rhade wird zur Zeit über die dörfliche Entwicklung beraten. Ein Schwerpunktthema ist der Klimaschutz. Die dazu eingegangenen Bürgerideen verdienen allesamt Unterstützung, könnten aber durch weitere, insbesondere weitergehende Vorschläge, ergänzt werden. Die Umweltmesse im Park bietet dazu beste Voraussetzungen, die gesamte Breite des lebensnotwendigen lokalen Klimaschutzes zu verstehen um anschließend selbst aktiv einzugreifen. Dass eine Umweltmesse, unter anderem mit örtlichen Vereinen und Initiativen auch Rhade gut zu Gesicht stehen würde, soll als Anregung verstanden werden. Vielleicht greift das Rhader Bürgerforum diesen Hinweis auf.
Veröffentlicht am 15.09.2021
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