Nachrichten zum Thema Umwelt

Umwelt Hurra, wir leben noch

Klimaveränderung und Artensterben sind böse Vorboten des Untergangs

Nein, keine Panik. Aber ein realistischer Blick in die Zukunft. Die Erkenntnis, dass ein weiter so wie in den letzten Jahrzehnten die Menschheit bedroht, ist kein Horrorszenario. Wir wissen zwar alles, aber wir wollen es nicht wahrhaben. Dabei tragen wir doch die Verantwortung für unsere Kinder und Kindeskinder. Ein Argument, das uns endlich wachrütteln müsste.

  • Es geht nicht nur um den Wal, den Eisbären oder die seltene Wildblume - es geht um den Menschen.   
  • Es geht um ein Netz, bestehend aus sauberer Luft, sauberem Wasser und allem was da kreucht und fleucht, das Leben überhaupt möglich macht.
  • Es geht nicht um Mitleid mit dem selten gewordenen Tiger in freier Wildbahn, es geht um Vernunft. In der Wirtschaft, der Politik und unserem Handeln.
  • Es geht nicht mehr nur darum das Bewusstsein für die sich anbahnende Katastrophe zu stärken, es geht um sofortiges aktives Handeln.
  • Es geht nicht mehr darum, Klima- und Artenschutzabkommen nur zu unterzeichnen, sondern sie auch einzuhalten.
  • Es geht um die wissenschaftliche Erkenntnis, dass Klimaveränderungen und Artensterben sich gegenseitig negativ befruchten und damit die Menschheit bedrohen. Zum Beispiel mit Pandemien.
  • Es geht darum endlich zu erkennen, dass nicht nur der Regenwald in Brasilien in Gefahr ist, sondern auch heimische Regionen. Die Katastrophe im Ahrtal wäre durch unsere Eingriffe in die Landschaft und in den Naturhaushalt so nicht möglich gewesen.
  • Es geht auch darum, „vor der eigenen Haustür zu kehren“, das Dorstener Klimaschutzkonzept von 2014 umzusetzen und im neuen Dorfentwicklungskonzept Rhade, Klima- und Naturschutz oberste Priorität einzuräumen.        

„Alles hängt mit allem zusammen“. Alexander von Humboldt, der große Klima- und Naturforscher hat uns das vor über 200 Jahren ins Stammbuch geschrieben. Warum wollen wir nicht verstehen?

Eigener Bericht auf Grundlage des beeindruckenden ZEIT-Berichts „Unser Aussterben“ vom 25.11.2021

Veröffentlicht am 01.12.2021

 

Umwelt Prima Klima in Rhade?

Global denken - lokal handeln

Gerade ist die 26. UN-Klimakonferenz in Glasgow zu Ende gegangen. Delegierte aus 200 Ländern haben tagelang miteinander gerungen, um unseren Planeten vor dem Kollaps zu bewahren. Darunter auch Svenja Schulze, unsere geschäftsführende SPD-Umweltministerin. Das dokumentierte Fazit  besteht überwiegend aus Absichtserklärungen, künftig mehr zu tun, um die galoppierende  Erderwärmung zu stoppen. Besser als nichts, aber viel zu wenig. Wir müssen aber gar nicht bis ins schottische Glasgow blicken, sondern sollten vor der eigenen Haustür endlich damit beginnen, das was wir global denken, auch lokal umzusetzen. Dorsten hat ein Klimaschutzkonzept. Dorsten hat sogar einen Klimaschutzmanager. Dorsten hat schon viel für unsere Umwelt und unser lokales Klima getan. Aber es reicht nicht. Weder gibt es einen klimaneutralen Bebauungsplan, noch spielt die Klimaentwicklung beim aktuell diskutierten Dorfentwicklungsplan Rhade eine Rolle. Wo bleibt die Intervention des Dorstener Klimaschutzbeauftragten?

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 17.11.2021

 

Umwelt KLIMA – KLIMA – KLIMA …

Wenn wissenschaftliche Erkenntnisse auf staatliche und persönliche Egoismen treffen

 

1969 hat Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU) mit dem Ausruf, „Ich sage nur China, China, China“ vor der damals sogenannten gelben Gefahr gewarnt. In abgewandelter Form darf heute „Klima, Klima, Klima“ gerufen werden, um die Dimension der globalen Gefahr auf den Punkt zu bringen. Die Erkenntnis ist das eine, das tatsächliche Handeln die Kehrseite der Medaille. Die wahrscheinlich neue SPD-geführte Bundesregierung, bestehend aus ungleichen Partnern, wird zwar mit einem Klimaministerium neue Zeichen setzen, aber an der globalen und nationalen Problemlösung (auch) verzweifeln. Obwohl kein Weg an erneuerbaren Energien vorbei geht, weil Kohle, Gas und Öl endlich sind, setzt unser Nachbar Frankreich weiter auf Kernenergie und Polen auf Kohleverbrennung. Und vor Ort diskutieren wir endlos weiter über Trassenverläufe und ein Endlager der strahlenden Abfälle aus den Reaktoren. Übrigens wird in Greifswald seit 30 Jahren das ehemalige DDR-Atomkraftwerk, das nur 17 Jahre am Netz war, zurückgebaut, also abgerissen. Kosten am Ende (2060/2070)  über 6 Milliarden Euro! Wer heute wieder nach „sauberer“ Kernenergie ruft, hat nichts verstanden und versündigt sich an den nachfolgenden Generationen. Aber der Blick darf nicht nur „da oben“ hängen bleiben. Klimaschutz beginnt bei uns „da unten“. Ein Blick in das „Integrierte Dorstener Klimaschutzkonzept“ von 2014 hilft, eigenverantwortlich an der Klimaproblemlösung mitzuwirken. Und ohne dieses persönliche Klima-Engagement ist alles nichts. Der Ausruf „Klima, Klima, Klima“ muss uns aufwecken!   

 

Ein Rhader Aufruf nach außen und innen

Veröffentlicht am 21.10.2021

 

Umwelt Biologische und ökologische Landwirtschaft hat Zukunft

Rhader Obstbäume leuchten in der Oktobersonne

 

Wer mit offenen Augen von Rhade in Richtung Erle fährt, übersieht sie nicht – die große Obstbaumplantage an der linken Seite. Rot leuchten die Früchte in der Sonne und signalisieren, Erntezeit. Gegenüber sind es die freilaufenden Hühner, die nahe ihrem fahrbaren Hühnerhof für täglich frische Eier sorgen. In beiden Fällen handelt es sich um Bio-Produkte, die sich inzwischen erfolgreich am Markt behaupten. „Schultes Hof“ in Rhade hat die Umstellung von traditioneller Landwirtschaft zu biologischer und ökologischer geschafft. Was einst als Nischenprodukt belächelt wurde, findet sich heute in allen Geschäften in großer Vielfalt. Dennoch dominieren (noch) weiterhin die Höfe/Betriebe, die „herkömmlich“ wirtschaften. Seit Jahren kämpfen diese aber ums Überleben. Überproduktion, sinkende Preise und Imageprobleme zehren an den Nerven. Trotz immenser jährlicher EU-Zuschüsse geben immer mehr kleinere Höfe auf. An deren Stelle treten riesige Unternehmen, auch Agrarfabriken genannt. Die Biolandwirtschaft kann eine Alternative dazu sein, wenn sie sich weiter wie bisher entwickelt. Schultes Hof in Rhade erntet in diesem Jahr neben dem erwähnten Obst und den frischen Hühnereiern, auch Kartoffeln und Kürbisse. Geplant ist nun ein Forst mit Walnussbäumen. Ein klarer Hinweis darauf, dass die biologische und ökologische Landwirtschaft Zukunft hat. Nicht nur in Rhade. Die Politik muss dazu die Rahmenbedingungen festlegen. Gespannt wartet die gesamte Öffentlichkeit auf das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen in Berlin. Landwirtschaftsproduktion in Verbindung mit Klimaschutz wird sicherlich einen ganz neuen Stellenwert erhalten.

 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 13.10.2021

 

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