Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Auf Spurensuche in der Wiesenstraße. Hier stand die Dorstener Synagoge. Hier findet sich die Erinnerungstafel Gesellschaft Jüdisches Leben in Dorsten - Spurensuche

Ein besonderer Rundgang durch die Dorstener Altstadt

Seit 1700 Jahren ist jüdisches Leben in Deutschland nachzuweisen. Ein besonderes Jubiläum, das in diesem Jahr gefeiert wird. Auch in Dorsten gab es eine jüdische Gemeinde, die aber von den Nazis durch Vertreibung und Mord ausgelöscht wurde. 7 Interessenten machten sich am Samstag auf Einladung der stadtinfo-Dorsten auf einen besonderen Rundgang durch die Altstadt. Barbara Seppi informierte sachkundig und engagiert über die jüdische Religion und die damit verbundene Geschichte. In der Wiesenstraße, in der mehrere jüdische Familien wohnten, befand sich auch die Dorstener Synagoge in einem schlichten Wohnhaus. Auf einer Erinnerungstafel, gestaltet von Schwester Paula, ist zu lesen, dass Demütigung, Verfolgung, Vertreibung und Ermordung zur Eliminierung der Dorstener jüdischen Gemeinde geführt haben. Die im Stadtgebiet verlegten sogenannten Stolpersteine halten die Erinnerung an unsere Mitbürger wach und mahnen uns, wachsam gegenüber Intoleranz und Nationalismus zu sein. Barbara Seppi empfahl den Teilnehmern an diesem besonderen Rundgang, auch das Jüdische Museum Westfalen in unserer Stadt zu besuchen. Es ist entstanden durch die Aufarbeitung der „Geschichtsgruppe von unten -  Dorsten unterm Hakenkreuz“. Erst 35 Jahre nach Kriegsende wurde erstmals in Dorsten hinterfragt und aufgeschrieben, was Dorstener Dorstenern angetan haben. Die Initiative der stadtinfo-Dorsten, mit Interessenten sich auf die Spurensuche jüdischen Lebens in unserer Stadt zu machen, kann uneingeschränkt empfohlen werden.

Infos: http://www.stadtinfo-dorsten.de

www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 25.08.2021

 

Gesellschaft Flutkatastrophe: Rhader Privatinitiative läuft und läuft und läuft …

Kinderschutzbund Hagen zeigt sich dankbar und begeistert

 

Wir alle haben fassungslos und ungläubig auf die Fernsehbilder geblickt. Große Regenmengen verursachten eine riesige Flutwelle, die Häuser zerstörte und Menschenleben in großer Zahl kostete. In Deutschland? Das hatten wir so noch nicht. Über die Ursachen später. Heute blicken wir zu den Geschädigten und den vielen professionellen und freiwilligen Helfern. Stefan Wilken aus Rhade gehört zu der zweiten Gruppe. Nach einem Hinweis des Hagener Kinderschutzbundes, der von den Wassermassen überrollt wurde und u. a. 300 Schultornister als verloren meldete, wurde Stefan Wilken aktiv. In Zusammenarbeit mit Michael Jäger organisierten sie nicht nur eine erfolgreiche Geldspendenaktion, sondern waren mit eigenem Pkw bereits 2 Mal vor Ort um auch Sachspenden zu übergeben. Eine weitere Fahrt steht kurz bevor. Dank und Respekt! Wir berichten weiter.

 

Eigener Bericht. Siehe auch https://skat-in-rhade.de/kinderschutzbund-hagen-braucht-hilfe

Veröffentlicht am 29.07.2021

 

Gesellschaft Wetterkatastrophe: Von jetzt auf gleich alles verloren

Helfen – aber wie? Eine Rhader Privatinitiative dient als Vorbild

 

Innerhalb von Minuten haben einige zigtausend Menschen in unterschiedlichen Regionen unseres Landes ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Fast 200 verloren sogar ihr Leben. Unvorstellbar. Nach dem ersten Schock und unserem Mitgefühl ist praktische Hilfe angesagt. Finanzielle Zusagen der Bundes- und Landesregierungen in 3-stelliger Millionenhöhe wurden versprochen. Daneben gibt es ganz viele Privatinitiativen. Eine kommt aus Rhade. Nachdem Stefan Wilken gehört hat, dass in Hagen der dortige Kinderschutzbund über 300 Schultornister in den Fluten verloren hat, kurbelte er unter Freunden eine Sammelaktion an, die nach erster Übersicht überaus erfolgreich war, weitere Aufmerksamkeit aber verdient. Die Rhader Sozialdemokraten bitten alle Leser dieser Internetseite um Unterstützung der Flutopfer in NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen. Wir bitten, dazu die Spendenkonten der großen Hilfsorganisationen zu nutzen, aber auch alle seriösen Privatinitiativen. So wie die von Stefan Wilken.

Kontakte:

stefanwilken@gmx.de, Tel. 0171-7886076

michael.jaeger@food-tech.de, Tel. 0173-2977675

Konto: Volksbank Hohe Mark. IBAN: DE 84 4006 9709 0818 1811 00, Stichwort: Fluthilfe Kinderschutzbund Hagen

 

Ein Rhader Hilfsaufruf für die Opfer der Wetter- und Flutkatastrophe  

Veröffentlicht am 23.07.2021

 

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