Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik Was Johannes Rau (1931 - 2006) uns heute zu sagen hat:

„Die Zukunft ist offen. Sie ist kein unentrinnbares Schicksal und kein Verhängnis. Sie kommt nicht einfach über uns. Wir können sie gestalten mit dem, was wir tun und mit dem, was wir nicht tun.“

Johannes Rau war und ist als Sozialdemokrat ein Vorbild. Er war Oberbürgermeister in Wuppertal, NRW-Wissenschaftsminister, danach 20 Jahre NRW-Ministerpräsident, um als Bundespräsident von 1999 bis 2004    Deutschland zu dienen. Nun soll in Dorsten auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion eine neue Straße seinen Namen tragen. Übrigens wurde der Antrag vor mehr als 11 Jahren in Rhade auf Initiative des Rhader SPD-Ortsvereins „geboren“.

Veröffentlicht am 09.06.2021

 

Kommunalpolitik Wider das Vergessen - Johannes Rau-Straße in Dorsten

SPD-Ratsfraktion erneuert 11 Jahren alten Antrag

Personenbezogene Straßennamen sind nicht selten unproblematisch. Was „heute“ nachvollziehbar scheint, kann „morgen“ bereits peinlich sein. Umbenennungen sind die Folge. Wenn es sich aber um Persönlichkeiten handelt, die parteiübergreifend unserer heutigen Gesellschaft ohne jede Einschränkung als Vorbild dienen können, dann ist ein Straßenschild mit dem Namen des so Geehrten absolut angebracht. Johannes Rau, dessen Lebensmotto, „versöhnen statt spalten“ landauf, landab zitiert wird, und der auch in Dorsten Spuren hinterlassen hat, darf nicht vergessen werden. Ein Straßenschild mit seinem Namen, „zwingt“ uns indirekt, sich mit dem Leben und Wirken des langjährigen NRW-Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten zu beschäftigen. Die Dorstener SPD-Fraktion hat ihren bereits 2010 gestellten Antrag jetzt erneuert und empfiehlt die Haupterschließungsstraße im Bereich des ehemaligen Zechengeländes Wulfen als „Johannes Rau-Straße“ auszuschildern. Ein Zusatzschild mit den wichtigsten Johannes Rau-Daten wäre eine passende Ergänzung. Nun werden Verwaltung, Wulfen-Konferenz und Ratsausschüsse beteiligt, um den SPD-Antrag zu bewerten und zu beschließen. Zu wünschen ist, dass es nicht wieder zu einer 11-jährigen „Hängepartie“ kommt. Johannes Rau hätte es besonders auch in Dorsten verdient, nicht vergessen zu werden.

Am 13.10.2010 hat die Rhader SPD auf dieser Internetseite einen Bericht über eine besondere Veranstaltung unter dem Titel „Johannes Rau-Abend – Die hohen Erwartungen wurden erfüllt“ veröffentlicht.

Veröffentlicht am 07.06.2021

 

Seit Jahren ein Kritikpunkt - der Rad- und Fußweg Sörheide in Richtung Dorsten Kommunalpolitik In Dorsten ist nicht alles schlecht - echt!

Neben wunderschönen Seiten sind „Baustellen“ nicht zu übersehen

Herrliches Wetter. Ein Fahrradtrip von Rhade nach Dorsten. Schnell sind die Rhader Wiesen durchquert, Störche auf Futtersuche begleiten die flotte Fahrt. Nach der A31-Brücke führt ein 4-Sterne-Radweg durch den Wald bis zur Tüshaus-Mühle. Alles gut. Dann nur noch über den Wanderparkplatz, um die B58 zu queren. Hier darf erstmals ein Kritikpunkt gesetzt werden. Der Rad- und Wanderweg in diesem Bereich, besonders auch die Zufahrt von der B58, sind in einem katastrophalen Zustand. Besonders nach Regenfällen. Seit Jahren. Viele Hinweise in Richtung Rathaus lösten zwar Verständnis, aber keine Änderung aus. Wer anschließend sucht, findet exzellente Radwege durch Holsterhausen, über die Lippebrücke ins Zentrum. Überall wird in die Zukunft investiert. Am Kanal, der Innenstadt, dem Schölzbachverlauf ... Beeindruckend. Weiter geht‘s in Richtung Hervest. Am Segelflugplatz vorbei, Radfahrerbrücken überspannen Kanal und Lippe. Beste Beschilderung führt durch die wunderschöne Zechensiedlung und endet im Bereich des denkmalgeschützten Förderturms. Hinter einem hohen Zaun das noch im Dornröschenschlaf befindliche „Schwester-Paula-Archiv“, das einmal auch Ausstellungen präsentieren soll. Der Standort ist unmöglich, so der zweite Kritikpunkt an diesem Tag. Zurück in Rhade. Nein - in Dorsten ist nicht alles schlecht. Im Gegenteil. Dorsten ist aber nicht nur Mitte, Holsterhausen und Hervest. Dorsten ist auch Rhade. Wer mit offenen Augen sieht, was in unserer Stadt möglich ist, fragt sich irritiert, warum es seit Jahrzehnten nicht gelingt, das Pättken zwischen Mainstraße und Schlehenweg zu einem verkehrssicheren Rad- und Fußweg auszubauen.

Rhader Tagebuchnotizen

Veröffentlicht am 05.06.2021

 

Kommunalpolitik Rhade: Das Ringen um die Zukunft dauert an

Seit 45 Jahren werden Pläne geschmiedet

 

Als Rhade 1975 ein Teil Dorstens wurde, versprach man den Bürgern das Blaue vom Himmel. Alles sollte besser werden. Die Ernüchterung ließ nicht lange auf sich warten. Ein gemeinsamer Bezirksausschuss mit Lembeck, vertraglich unbefristet festgelegt, wurde nach 20 Jahren ersatzlos eingespart. 3 umfassende Zukunftspläne wurden erstellt, aber nie umgesetzt. Nun arbeiten sich Verwaltung, ein beauftragtes externes Planungsbüro und Teile des Bürgerforums an einem neuen Plan, Stärkung des ländlichen Raums genannt, seit Monaten ab. Dem gewählten Umwelt- und Planungsausschuss des Stadtrates wird von Fall zu Fall über die Fortschritte berichtet. Natürlich ist alles positiv. Der Berichterstatter ist schließlich die Verwaltung selbst, die in Rhade und Lembeck versucht, etwas als neu zu verkaufen, was sie schwarz auf weiß in ihren Verwaltungsprotokollen seit 1975 bereits dokumentiert hat. Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied vom heutigen, noch unfertigen 4. Plan, zu seinen drei Vorgängern. „Welche Funktion soll Rhade innerhalb der Gesamtstadt Dorsten einnehmen und was müssen wir tun, damit das so formulierte Ziel in festgelegten Zeiträumen erreicht wird?“ Diese Eingangsfrage ist eigentlich (selbst)verständlich. Aktuell leider nicht. Warum auch immer, werden zurzeit nur Detailwünsche gesammelt. Wann und wie diese zu einem funktionierenden Ganzen zusammengefügt werden sollen, erschließt sich dem kritischen Beobachter von außen wahrlich nicht. Leidtragende sind momentan übrigens in erster Linie die engagierten Bürgerinnen und Bürger im Bürgerforum, die durch das seltsame neue Planverfahren in ihrem positiven Elan immer wieder gebremst werden. In zweiter Linie ist es das Dorf Rhade, das aus dem Pläneschmieden der Dorstener Zentralverwaltung einfach nicht herauskommt.

 

Ein kritischer Zwischenruf aus Rhade in Richtung Dorstener Rathaus

Veröffentlicht am 31.05.2021

 

Kommunalpolitik Echt? Dorsten sucht einen Slogan

Gut, dass es keine größeren Sorgen in unserer Stadt gibt

Eine Stadt sucht nach Identität. Die Kommunale Neuordnung 1975 hat Dorsten größer gemacht. Flächenmäßig. Damit allein ist aber kein Staat zu machen. Es ist die Summe vieler Standortfaktoren, die über die Attraktivität einer Stadt entscheiden. Slogans alleine reichen nicht. „Dorsten - die Stadt am Wasser“, oder „Dorsten an der Lippe“ - echt, das ist zu wenig. Aber auch mit einer weiteren Reduzierung auf nur noch „Echt Dorsten“ wird aus dem Wenigen nicht mehr. Besser wäre, die Stadt macht ihre Hausaufgaben in der Fläche, um aus 11 Stadtteilen eine gleichberechtigte Einheit zu machen. Nur so wird Identität hergestellt. So wie die Flüsse von Zuflüssen profitieren, nur so kann die Dorstener Mitte von funktionierenden „Außenbezirken“ profitieren. Die seit Monaten lähmende Diskussion über eine Stärkung des ländlichen Bereichs in Rhade und Lembeck, sind Paradebeispiele für Defizite innerhalb unserer Stadt. Echt!

Ein kritischer Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 26.05.2021

 

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