Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Klarstellung des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Dorstener Stadtrat Kommunalpolitik Tisa-Brunnen - Klarstellung der SPD-Fraktion

„Schwarz-Grün torpediert 1A-Lösung“

„Immerhin sieht die 1B-Lösung ein Replikat bzw. den Nachbau des Originalbrunnens vor, wenn auch an einem neuen Standort. Mit diesem Kompromiss konnte ein ,Plitschi-Platschi-Tisa-Irgendwas-Dingsbums‘ (Michael Klein, Dorstener Zeitung) vermieden werden, was auch der Sinn des SPD-Antrags gewesen sei“, so resümiert Fragemann die Entscheidung zu Tagesordnungspunkt 3 der vergangenen Ratssitzung. Statt eine sehr bemühte Konstruktion zu verfolgen, lieber ganz neue Wege zu gehen, wenn ein Nachbau keine Mehrheit fände, war der Vorschlag, den die Sozialdemokraten in der Ratssitzung eingebracht hatten. Fragemann hat zudem klargestellt, dass er in allen Gremien für eine Replik eingetreten, damit allerdings ziemlich isoliert gewesen sei. Die gegen einen Nachbau des Brunnens am alten Standort von Union und Grünen ins Feld geführten Argumente, der Tisa-Brunnen würde wirtschaftsschädlich sein, Gastronomen und Stadtfestbetreiber bräuchten den Platz bzw. die entsprechenden Aufstellflächen, wies Fragemann als zu kurz gegriffen zurück. Eine Wertschätzung der Künstlerin und ihres Werkes dürfe nicht am bloßen Kommerz scheitern. Im Übrigen gelinge die vielbeschworene Wiederbelebung der Innenstadt nicht über Gewährleistung großzügiger Bestuhlungsflächen, sondern nur durch eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität, insbesondere mit Blick auf die heranwachsende Generation, wie es auch aktuelle Analysen zur Lage der Innenstädte nahelegen. (bitte mehr anklicken, um weiterzulesen)

Veröffentlicht am 06.07.2021

 

Kommunalpolitik Rhade: Glasfaserverlegung und die „unendlichen“ Folgen

Wem gehören eigentlich unsere Gehwege und Straßen?

 

Die Frage ist so überflüssig wie nur irgendwas. Ist doch klar. Gehwege und Straßen sind Eigentum unserer Stadt und wurden auf der Habenseite der städtischen Bilanz verbucht. Aber darunter befinden sich diverse Kanäle und Leitungen, die uns mit Wasser, Strom, Gas und Telekommunikation versorgen. Und diese sind in der Regel im Besitz unterschiedlichster Unternehmen. Wenn also „unten“ etwas neu verlegt oder repariert werden muss, hat die Stadt darauf ein Auge zu werfen. Nämlich, ob die dafür notwendigerweise aufgebaggerten Gehwege oder Straßen nach Abschluss der Arbeiten in ihren Ursprungszustand zurückversetzt werden. Ist doch logisch – oder? Geht ja schließlich um das Eigentum der Stadt. Und die wiederum gehört allen Bürgerinnen und Bürgern. Was aber so logisch klingt, ist in der Rhader Realität nicht gerade Standard. Das aktuelle Beispiel Wupperweg (Foto) zeigt, dass da dringend nachgebessert werden muss. Wie gesagt, nur ein Beispiel. Es gibt viele „offene Baustellen“ dieser Art vor Ort. Ein Hinweis der Rhader SPD ist inzwischen im Rathaus angekommen. Die Antwort: „Unser Tiefbauamt kümmert sich.“ Das ist beruhigend. Schließlich geht es um unsere Gehwege und Straßen.

 

Ein aufgegriffener Zwischenruf eines Rhader Bürgers

Veröffentlicht am 03.07.2021

 

Kommunalpolitik Tisa-Brunnen: Kompromiss im Hinterzimmer?

Brunnen-Kopie JA - Standort NEIN

Seit Monaten engagieren sich viele Bürgerinnen und Bürger, von der Verwaltung aufgefordert, was mit dem abgebauten Brunnen auf dem Marktplatz geschehen soll. Die Meinungen prallten erstaunlicherweise unversöhnlich aufeinander. Das Werk und die Würde der Ehrenbürgerin Schwester Paula, Tisa von der Schulenburg, drohten zerrieben zu werden. Je länger die ausufernde Diskussion andauerte, je mehr Vorschläge wurden geäußert. Der Eindruck, dass erst der Brief der Schriftstellerin Cornelia Funke, die sich klar für eine Replik des bisherigen Brunnens am traditionellen Standort aussprach, scheint für Bewegung in eine Richtung gesorgt zu haben. Die SPD hat diesen Vorschlag aufgegriffen und für ihn gestimmt. Die CDU, so die ersten Hinweise aus der letzten Ratssitzung, kannte wohl schon das „Hinterzimmer-Ergebnis“, das der Bürgermeister, so die Vermutung, eingefädelt hat, und stimmte zwar für die Brunnenkopie aber gegen den Standort. Die Brunnenreplik soll jetzt zwischen dem Heimatmuseum und der St. Agathakirche aufgebaut werden. Da der Pastor sogar Rederecht im Rat erhielt, ein Novum, darf angenommen  werden, dass die Rathausspitze mit diesem überraschenden Vorschlag versucht hat zu retten, was sie durch ihre Taktiererei selbst verbockt hat. Interessant ist auch, dass die Meinung der Bürger nun überhaupt keine Rolle mehr spielte. Die passten vermutlich nicht mehr ins Hinterzimmer hinein. Ist das nun ein guter oder ein fauler Kompromiss? Die nächsten Tage werden darüber Klarheit bringen.

Ein aktueller Zwischenruf aus Rhade - wird fortgesetzt 

 

Veröffentlicht am 02.07.2021

 

Lärm macht krank. In Heiden wird dagegen vorgesorgt. Mit unübersehbarer Lärmschutzwand. Kommunalpolitik Was andere können, müssten wir doch auch schaffen

Ein Blick über den Rhader Tellerrand - nicht ganz ohne Neid

In Dorsten wird geklotzt. In der Mitte Dorstens. Kaum eine Woche vergeht ohne neue Erfolgsmeldungen. Ob Neupflasterung der Fußgängerzone, Neuanstrich der Hochstadenbrücke oder aktuell neue Kunstobjekte im Bürgerpark. In Rhade, ein Teil Dorstens, wird seit Jahren beratschlagt, was vor Ort gut für die Steigerung der Lebensqualität wäre. Warum, so fragen nicht wenige Bürgerinnen und Bürger, dauert bei uns alles so lange? Warum kann zum Beispiel die Nachbarkommune Heiden einen riesigen Naturlärmschutzwall für ein noch geplantes Wohngebiet zwischen Ostwall und Rekener Straße errichten, wenn die Rhader Anlieger entlang der A31 (z. B. Am Hünengrab) seit über 30 Jahren mit dem steigenden Lärm leben müssen? Warum gibt es dort ein tolles Kreisverkehrssystem? Warum, so lautet eine weitere Frage, konnte vor Jahren in Raesfeld-Erle ein Wirtschaftsweg zur Fahrradstraße gewidmet werden, wenn für den gleichen Vorschlag in Rhade (Schlehenweg) seit Jahren die Vorschriftenbücher gewälzt werden? Ja, Rhade ist noch lebens- und liebenswert. Aber dass Stillstand Rückschritt bedeutet, gehört zum Allgemeinwissen. Wenn es gelingt, den Rhader Neid in dynamische Zukunftsenergie und KONKRETE UMSETZUNGSPROJEKTE umzuwandeln, dann haben auch wir es geschafft.

Ein Zwischenruf zur aktuellen Rhader Diskussion

Veröffentlicht am 30.06.2021

 

Geht doch - in Raesfeld-Erle Kommunalpolitik Radfahren – mehr als ein vorübergehender Trend

Sind Dorsten und Rhade planerisch vorbereitet?

 

Am Anfang war der „Drahtesel“. Schwer, robust und anstrengend zu bewegen. Mit der Gangschaltung, anfangs dominierte die Nabenschaltung, danach bei Sporträdern die Kettenschaltung, entwickelt sich das Fahrrad immer mehr zum „normalen“ Verkehrsmittel. Die Revolution setzte aber mit den sogenannten E-Bikes ein. Plötzlich konkurrieren HiTec-Räder mit dem PKW und dem öffentlichen Nahverkehr. Plötzlich entdeckt eine ganze Generation, die das Radfahren wegen der Anstrengung bereits aufgegeben hatte, ein ganz neues Glücksgefühl. Inzwischen, so scheint es, befinden sich die „Pedalritter“ alter Prägung, also diejenigen, die sich nur mit Muskelkraft vorwärtsbewegen, in der Minderheit. Wenn doch nur die Verkehrswege parallel zur Fahrradentwicklung auch gewachsen wären. So teilt der ADFC-Dorsten in seinem letzten Rundschreiben mit, dass er nicht mehr länger auf die Stadtplanung warten, sondern bereits jetzt eigenständig an einem Netzverkehrsplan Dorsten arbeiten will. Im Rathaus wird seit Monaten über einen neuen Mobilitätsplan Dorsten, der auch Rhade einschließen soll, diskutiert, ohne das es bisher zur Auftragsvergabe gekommen ist. Insofern ist die Eingangsfrage, ob Dorsten und Rhade auf die wichtige verkehrspolitische Entwicklung vorbereitet ist, mit einem klaren NEIN zu beantworten. Obwohl die Rhader SPD seit Jahren fordert,  einen Fahrradbeauftragten in der Verwaltung einzustellen und einen Netzwegeplan für Rhade erarbeitet und präsentiert hat, scheint im Rathaus die „Kette“ abgesprungen zu sein.

 

Gut Tritt wünscht der Rhader Radfahrer. 

Veröffentlicht am 26.06.2021

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008659703 -