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Nachrichten zum Thema Bundespolitik
Bundespolitik Aktuell: Bei der CDU brennt der Baum
Streit im Bewerbertrio. Merz sieht Verschwörung gegen sich. Vorsitzendenwahl gerät zur Zerreißprobe. Unruhe wird zur Unzufriedenheit. Von oben nach unten. Zurückliegende Häme gegenüber der SPD-Vorsitzendensuche wird zum Bumerang.
Veröffentlicht am 27.10.2020
Bundespolitik Aktuell: Thomas Oppermann ist tot
Bestürzung nicht nur in der SPD über den plötzlichen Tod des sozialdemokratischen Spitzenpolitikers.
Veröffentlicht am 26.10.2020
Bundespolitik GroKo: Zwei SPD-Minister beeindrucken nachhaltig
Olaf Scholz und Hubertus Heil machen mehr als einen guten Job
Sie sind unaufgeregt, aber nicht langweilig. Sie erklären politische Zusammenhänge verständlich, beherrschen aber auch das nötige Fachwissen. Die Rede ist von Olaf Scholz und Hubertus Heil. Beide ragen im Kabinett Merkel heraus. Beide werden seit Monaten gefordert wie kaum ein anderer Politiker. Es ist eine Binsenweisheit, dass besonders Krisensituationen zeigen, wer sein Handwerk versteht und Charakter beweist. Olaf Scholz (Finanzen) hat erkannt, dass die schwarze Null ihre Schuldigkeit getan hat und jetzt Milliardeninvestitionen nötig sind, um aus dem Wirtschaftsabschwung herauszukommen. Hubertus Heil (Arbeit und Soziales), nach außen die Ruhe selbst, arbeitet beharrlich an einem Gesellschaftskonzept, das die Gleichwertigkeit von Arbeit gegenüber dem Kapital herausstellt und durch kluge Gesetze absichert. „Stolz auf Heil und Scholz“, so könnte dieser Bericht auch überschrieben sein. Und das gilt nicht nur für Sozialdemokraten. Andreas Scheuer (CSU), auch ein Bundesminister, ist das absolut passende negative Gegenbeispiel zu den beiden Sozialdemokraten.
Ein Rhader Zwischenruf in Richtung Berlin und zur SPD
Veröffentlicht am 08.10.2020
Bundespolitik 30 Jahre Deutsche Einheit
Harte Fakten und ein diffuses Bauchgefühl
Was für eine Sensation, was für eine Freude. Das zweigeteilte Deutschland hatte nur knapp 45 Jahre Bestand. Während wir im Westen den Begriff Freizügigkeit nicht nur kennengelernt, sondern echt gelebt haben, waren unsere „Brüder und Schwestern“ hinter einer Mauer und kilometerlangen Grenzstreifen nur sehr eingeschränkt frei. Ein Blick in das aktuelle Magazin SCHWARZROTGOLD der Bundesregierung zeigt, was an Veränderungen und Verbesserungen in den letzten 30 Jahren seit der Wiedervereinigung erreicht oder nicht erreicht wurde (ein Auszug):
- 80% der Ost- wie Westdeutschen halten die Wiedervereinigung für einen Glücksfall
- 9 von 10 Deutschen halten die Wiedervereinigung für (teilweise) gelungen
- 61% der Ostdeutschen sagen, dass es ihnen materiell jetzt besser geht
- 40% im Westen sind mit unserer Demokratie zufrieden - im Osten nur 22%
Das alles sind statisches Fakten. Daneben gibt es aber noch das Bauchgefühl. Und das wird auch 30 Jahre „danach“ viel häufiger bedient, um pauschal und emotional zu bewerten. Im Osten: Wir sind nicht gleich viel wert. Im Westen: Wir haben „alles“ gegeben, ernten aber nur Undankbarkeit und Unzufriedenheit. Ein Kern Wahrheit steckt in beiden Aussagen. Gut und wichtig wäre, 30 Jahre danach über den Ost-West-Tellerrand zu blicken. Und dann wird deutlich, dass es im Westen auch abgehängte Regionen gibt und im Osten Städte und Landkreise, die mit Düsseldorf und München locker konkurrieren können. Wir haben noch viel zu tun, bis gleichwertige Lebensverhältnisse im Ruhrgebiet und im Erzgebirge wie im Frankfurter Raum oder rund um Potsdam bilanziert werden können.
Ein Zwischenruf aus Rhade zum runden 30-jährigen Wiedervereinigungsgeburtstag
Veröffentlicht am 03.10.2020
Bundespolitik Ein Hundeleben - und was Julia Klöckner damit zu tun hat
Ankündigungen und Freiwilligkeit - ihr Markenzeichen
Sie war mal Weinkönigin. Dann wollte sie Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz werden. Nach ihrem dortigen Scheitern stieg sie 2018 in Berlin zur Ministerin auf. Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz lautet ihre Amtsbezeichnung. Sogar als mögliche Nachfolgerin von Angela Merkel wurde sie genannt. Daraus wird aber nichts. Die CDU-Männerdomäne Laschet, Spahn, Röttgen, Merz und Söder haben eigene Ambitionen. Trotzdem bringt sich Julia Klöckner immer mal wieder mit tollen Vorschlägen ins Gespräch. So hat sie nun ihr Herz für Hunde entdeckt. Mindestens 2 Mal am Tag haben sie es verdient, an die frische Luft geführt zu werden. Wie das kontrolliert werden soll? Das wissen wir nicht. Genau so wenig, wie der Zucker in Nahrungsmitteln nachhaltig gesenkt werden soll, oder der Wald vor Trockenheit geschützt. Jetzt hat sie auch noch die Afrikanische Schweinepest am Bein. Jetzt wird klar, dass ausschließlich mit Appellen keine Politik gemacht werden kann. Julia Klöckner war eine gute Weinkönigin.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 19.09.2020
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