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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt Wasser marsch - steht den Landwirten das Wasser bis zum Hals?
Extreme Trockenheit wirft Fragen auf
Wer in diesen Tagen mit dem Fahrrad rund um Rhade und Dorsten radelt, kann die riesigen Beregnungsanlagen auf den Feldern nicht übersehen. Zur Erinnerung: Wir haben noch April! Das Wetter, so schön es sich auf dem Rad anfühlt, ist eine Katastrophe. Es hat seit Monaten zu wenig geregnet. Der Grundwasserspiegel sinkt. Das hat auch oben negative Auswirkungen. Bleibt der Regen aus, kann nichts richtig wachsen. Das Abpumpen des Grundwassers hilft zwar kurzfristig der Landwirtschaft, schadet aber langfristig, wenn sich die entnommene Menge nicht wieder natürlich auffüllt. Und diesen negativen Effekt haben wir inzwischen. Er ist mit dem Begriff Klimakrise gut bezeichnet. Und diese ist menschengemacht! Also müssen wir umsteuern. Wir alle! Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Wirtschaften sind nur zwei Begriffe, die als gesellschaftschaftspolitisches Ziel ganz oben auf der Tagesordnung stehen müssen. In der Landwirtschaft ebenso, wie in der Industrie, dem Handel und unserem Verbraucherverhalten. Der Natur und den Landwirten ist Regen zu wünschen. Das Grundwasser ist wertvoller Rohstoff. Es ist für die Allgemeinheit zu schützen.
Eine aktuelle Rhader Beobachtung und Bewertung
Veröffentlicht am 27.04.2020
Umwelt Dorsten: SPD und Grüne fordern Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung
Lokaler Klimaschutz erfordert verbindliche Vorgaben
Jüngste Baumfällungen in der Stadt haben Fragen aufgeworfen und einige Bürger mobilisiert, nachzufragen. „War das legal? Wollen wir das? Ist das kein Widerspruch zum Klimaschutzpaket der Stadt Dorsten?“ Spontan reagieren die Fraktionen der SPD und Grünen im Dorstener Stadtrat, greifen den Ball auf und stellen einen Antrag, die vor Jahren abgeschaffte Baumschutzsatzung wiedereinzuführen. Natürlich den heutigen Gegebenheiten angepasst. Eine gute Initiative, die aber auch bereits im „Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten“ 2014 einstimmig verabschiedet wurde. Dem Stadtrat wird empfohlen, die vor 6 Jahren beschlossenen Absichtserklärungen nun Stück für Stück aufzugreifen und umzusetzen.
Eine Erinnerung und Anregung aus Rhade
Veröffentlicht am 07.03.2020
Umwelt Dorsten und der Klimaschutz
Noch überwiegen die Absichtserklärungen
Es gibt seit 2014 ein hervorragendes Dorstener Klimaschutzkonzept und inzwischen auch einen Klimaschutzbeauftragten, der die Umsetzung als Controller begleiten und ein Netzwerk mit „Willigen“ knüpfen soll. Damit ist Dorsten eigentlich gut gerüstet, um den negativen Auswirkungen der Erderwärmung mit ihren katastrophalen Folgen, auch lokal, zu begegnen. Eigentlich. In der Realität treten wir auf der Stelle. Die aktuelle öffentliche Diskussion über Schotterbeete und Baumfällungen in der Stadt sind nur kleine Indizien, dass es nicht wirklich vorangeht. Betrachten wir die 3 großen CO2-Blöcke, die unser Klima in der Lippestadt entscheidend beeinflussen:
- Der Verkehr ist mit ca. 38% absoluter Spitzenreiter
- Gefolgt von den privaten Haushalten mit ca. 30%
- In fast gleicher Größenordnung, mit ca. 29%, sind das Gewerbe und die Industrie beteiligt
Klar, macht Kleinvieh auch Mist, aber parallel gehören die 3 genannten Sektoren komplett auf den Prüfstand. Wir fragen die Stadtverwaltung:
- Was wurde im Bereich Verkehr seit 2014 eingeleitet, um Verbesserungen in der Energiebilanz zu erzielen?
- Wer hat wann, mit welchen Mitteln die privaten Haushalte, die Gewerbetreibenden und die Industrie motiviert, aktiv den Klimaschutz zu fördern?
Nachfragen zum Klimaschutz aus Rhade
Veröffentlicht am 17.02.2020
Umwelt Eine Grüne Woche in Dorsten – das wäre mal was
Landwirtschaft, Tierwohl, Umweltschutz - nie waren die Widersprüche größer
Berlin, Grüne Woche. Alle Jahre wieder präsentiert sich hier die Landwirtschaft mit ihren Produkten. Die Landwirtschaft gibt es aber nicht mehr. Die Demonstrationen beweisen es. Traditionell arbeitende Bauern treffen auf Biolandwirte und Umweltschützer. Dazwischen die Ministerin Julia Klöckner, CDU, die sich mit ihren „sowohl als auch“ völlig verzettelt. Das, was in Berlin sichtbar ist, spielt sich auch in Dorsten ab. Nicht unbedingt auf der Straße, aber in den Köpfen. Landwirtschaft, egal in welcher Form auch immer und Umweltschutz sind untrennbar miteinander verbunden. Im Klimaschutzkonzept der Lippestadt ist relativ genau dokumentiert, wo wir gemeinsam anpacken müssten. Die Landwirtschaft ist dabei ein wichtiger Akteur, aber halt nur einer. Wir alle sind aufgefordert, unseren Beitrag für ein verantwortungsvolles Handeln zu leisten. Eine „Grüne Woche Dorsten“ könnte dazu ein Ansatz sein. Eine Anregung an unseren Dorstener Klimaschutzbeauftragten, die Parteien, die Umweltverbände – kurz an alle, denen unsere heimische Umwelt etwas bedeutet.
Eine Rhader Anregung
Veröffentlicht am 21.01.2020
Umwelt Das Klima und der Verkehr
Tempo 120 - Warum eigentlich nicht freiwillig?
Deutschland ist ein Industrieland. Unser Wohlstand hat direkt damit zu tun. Wir produzieren, verkaufen und verbrauchen. Weltweit. Wir sind seit Jahren Exportweltmeister. Dabei fällt auch Schmutz an. Der belastet unser Klima und unsere Zukunft. Also müssen wir was dagegen tun. Am besten beim größten Brocken. Das ist unser Verkehrssektor. Autos mit Verbrennungsmotoren werden noch lange auf unseren Straßen rollen. Wir wissen, dass sie weniger Schadstoffe ausstoßen, wenn langsamer gefahren wird. Wir merken das auch beim Tanken. Etwas langsamer, gleich weniger Spritverbrauch, gleich mehr im eigenen Geldbeutel und - gleich sicherer. „Wer nicht hören will, muss fühlen“. Das Sprichwort wäre eine Aufforderung an den Gesetzgeber, ein Tempolimit festzulegen. So wie es in ganz Europa selbstverständlich ist. Weil wir vernünftig sind und das Problem erkannt haben, fahren wir aber bereits vorher freiwillig langsamer. Wenn nicht, muss die gesetzliche Tempobeschränkung kommen. So, wie es die SPD richtigerweise fordert.
Der Rhader Appell zum Jahresende
Veröffentlicht am 27.12.2019
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