Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

Stadtentwicklung Rhade zukunftsfähig machen - Bürgeranregungen werden ausgewertet

Klarstellung aus dem Rathaus

 

Der vor vier Tagen hier erschienene Bericht, dass die 200 Rhader Vorschläge zur Stärkung unseres ländlichen Bereichs vom extern beauftragten Planungsbüro ausgewertet und bereits priorisiert wurden, wird durch das städtische Planungsamt ergänzt. Danach handelt es sich bisher um eine Sortierung und Zusammenfassung gleichartiger Vorschläge. Die dafür gefundene Bezeichnung PROJEKT ist für den außen stehenden Leser missverständlich. Maren Blasius, im Rathaus für das Rhader/Lembecker Vorhaben mit zuständig (auszugsweise): „Eine abschließende Bewertung durch das von uns mit der Erstellung der Dorfentwicklungskonzepte beauftragte Büro ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich. Eine verwaltungsinterne Prüfung der Arbeitsergebnisse erfolgt mit weiteren beteiligten Fachämtern. Gemeinsam mit der Rhader Bürgerschaft sollen dann die eingegangenen Beiträge priorisiert werden“. Unsere aktuelle Anregung lautet, die Rhader und Lembecker Befragungsergebnisse, mit der genannten Verwaltungsantwort auf der städtischen Internetseite zu ergänzen. Wir werden, so wie bereits angekündigt, eine eigene Wertung der vorliegenden Bürgerhinweise vornehmen und versuchen, einen Vergleich mit dem gültigen Rhader Rahmenplan vorzunehmen.

Veröffentlicht am 15.02.2021

 

Stadtentwicklung Dorsten neu denken - Ein Appell zur Stadtentwicklung

Vernetzung unserer Flächenstadt – in allen Bereichen

 

Der ländliche Bereich Rhade/Lembeck soll mit Fördermitteln gestärkt werden. Die Bürger waren aufgerufen, dafür Ideen zu liefern. Ein richtiger Ansatz. Nachdem die ersten 200 Anregungen vom extern beauftragten Planungsbüro gesichtet waren, sah sich die leitende Expertin veranlasst, eine wichtige Anregung nachzuschieben. „Rhade neu denken“, so ihr Appell, sich gedanklich auch von Althergebrachtem zu lösen. Dieser Hinweis darf gerne auf ganz Dorsten ausgeweitet werden. Betrachten wir unter diesem Aspekt die neu gepflasterte Fußgängerzone. Sie ist im Prinzip eine Kopie der vorherigen. Um eine direkte fußläufige Vernetzung mit dem Lippetorcenter, der Kanalpromenade und dem neuen Bürgerpark zu schaffen, hätten sich die Auftraggeber im Rathaus  von alten Denkmustern lösen müssen. Das wäre mutig und kreativ gewesen. Stattdessen dominiert der motorisierte Verkehr nach wie vor in unserer Stadt. Eine Ausnahme bildet die Neue Stadt Wulfen, die zwar schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel hat, aber in Bezug auf autofreie Baugebiete mit einem integrierten Grünkonzept hochmodern ist. Anstatt neue Baugebiete nach diesem Muster zu entwickeln, scheint das Leitmotiv „Keine Experimente“ den Planungsstift zu führen. Ein Beispiel dafür bietet Rhade mit dem Baugebiet „Am Alten Sportplatz“. Ein Blick über die Stadtgrenze zeigt, dass in den Bereichen Stadtentwicklung und Dezentralisierung neues Denken bereits Einzug gehalten hat. Dorsten hat hier Nachholbedarf.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 22.01.2021

 

Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade? (Teil 12)

Online-Umfrage auf der Zielgraden

 

In 5 Tagen wird die Online-Befragung des Projektes „Dorfentwicklung Rhade/Lembeck“ abgeschlossen. Bis heute wurden über 300 Vorschläge formuliert und auf der Internetplattform des beauftragten externen Planungsbüros Frauns eingestellt. Leider wird (noch) nicht öffentlich die Anzahl der Teilnehmer genannt, die sich hinter den bisher registrierten 324 Ideen verbergen. Ohne den Inhalt zu bewerten, das wird in Kürze erfolgen, blicken wir heute auf die offizielle Statistik. Absoluter Spitzenreiter ist der Rhader / Lembcker Verkehr und die damit verbundene Verkehrssicherheit. Beide Dorstener Stadtteile, mit fast gleicher Bevölkerungsanzahl, leiden unter dem Durchgangs- und Zugangsverkehr zur A31. Übrigens deckt sich das 1:1 mit den bisherigen Erkenntnissen, die in den Jahren zuvor erarbeitet und dokumentiert, aber nicht umgesetzt wurden.

  • Mobilität + Verkehr: 92 Verbesserungsvorschläge
  • Erscheinungsbild Dorf …: 49 Verbesserungsvorschläge
  • Arbeiten + Wohnen: 46 Verbesserungsvorschläge
  • Freizeit-Naherholung-Touristik: 43 Verbesserungsvorschläge
  • Dorfleben und Generationen: 28 Verbesserungsvorschläge
  • Versorgung-Soziales-Gesundheit: 28 Verbesserungsvorschläge
  • Klima + Umwelt: 24 Verbesserungsvorschläge
  • Bildung + Erziehung: 14 Verbesserungsvorschläge

Eigener Bericht - Wird in Kürze mit einer ersten Bewertung fortgesetzt

Veröffentlicht am 05.01.2021

 

Stadtentwicklung Doppelte Glasfaser-Verlegung in Teilen Rhades

Ist zwar unlogisch und unökonomisch - aber Realität

Mehrfach wurde an dieser Stelle sehr kritisch über das Zukunftsprojekt GLASFASER in Rhade berichtet. Einerseits wurden alle terminlichen Versprechungen der beauftragten Firma Deutsche Glasfaser nicht eingehalten, übrigens sind die Haushalte „Stuvenberg“ trotz anderer Meldungen noch immer nicht „scharf“ angeschlossen, andererseits überraschte die Deutsche Telekom plötzlich mit einer eigenen Verlegungsinitiative im östlichen Bereich Rhades. Konkret wurden hier die Straßen und Wege innerhalb kürzester Zeit 2 Mal hintereinander aufgegraben und provisorisch verschlossen. Die Frage nach der Logik und der Wirtschaftlichkeit wurde mehrfach gestellt. Die Stadt verweist darauf, weder Auftraggeber zu sein, noch die Maßnahmen verhindern zu können. Ob durch eine bessere Abstimmung zwischen Kreis RE und Stadt Dorsten diese Doppelinvestition hätte vermieden werden können, darf gerne später hinterfragt werden. Rhade ist jetzt mit Glasfaser absolut überversorgt und hat somit ein Alleinstellungsmerkmal in der Lippestadt.  Ob es sich als Erfolgsmeldung eignet? Da bleiben Zweifel.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 21.12.2020

 

Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade? (Teil 11)

Rhader Planungs– und Entwicklungsziele: gestern - heute - morgen 

Zurzeit sammeln viele Bürgerinnen und Bürger in Rhade und Lembeck gute Ideen, wie der ländliche Bereich zukunftssicher gestaltet werden kann. Unterstützt werden sie dabei von einer externen Planungsgruppe und der Stadt Dorsten. Die Rhader Sozialdemokraten stehen nicht abseits, sondern arbeiten konstruktiv mit. Heute soll daran erinnert werden, dass folgende Entwicklungsziele bereits von engagierten Anwohnern erarbeitet wurden. Die Aufzählung wurde dem Rhader Rahmenplan (Seite 56) entnommen. Sie sollten in die neue Planung einfließen, um eine sinnvolle Ergänzung mit dem bereits Erarbeiteten zu erreichen:

  • Auflösung der bandförmigen Siedlungsstruktur durch Grünzüge. Intensivere Durchgrünung und Ortsrandgestaltung. Naturnahes Ökosystem Bachaue.
  • Verbesserung des Straßen- und Wegenetzes. Verbesserung der Radwegeverbindungen. Verkehrsberuhigter Umbau Debbingstraße. Maßnahmen Verkehrsberuhigung. Lembecker Straße in Abschnitte gliedern.  Platzartiger Umbau des Geschäftsbereiches. Querungshilfen und Kreisverkehre.
  • Erhalt der bäuerlichen Strukturen. Entwicklung des historischen Dorfkerns. Aktivierung der Geschäftsflächen in historischer Ortslage. Dorfpark (Forksbusch). Behutsame Freizeitentwicklung Mühlenteich.

Mit Folge 12 beenden wir in Kürze unsere Rhader SPD-Positionierung zum neuerlichen Planungsprozess. 

Veröffentlicht am 15.12.2020

 

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