Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Das Rhader Wappen zeigt, dass da etwas getan werden muss, damit der Baum RHADE wächst Kommunalpolitik Warum nicht mal ein Rhade-Jahr? - fragt die Rhader SPD

Die Mitte ist nicht alles 

Alle Augen sind auf die Mitte gerichtet. Alle Augen der Stadtplaner. Sie soll attraktiver werden. Das ist gut für Dorsten. Das ist auch gut für Rhade und die weiteren Stadtteile der Lippestadt. Nicht gut ist aber, wenn der Blick nur noch auf die Mitte gerichtet wird. Das führt in der Regel dazu, dass sich die Außenbereiche schnell zu Randgemeinden entwickeln. Das wäre schädlich und für die Mitte kontraproduktiv. Die Forderung lautet: Ja zur Mitte, ja zu Rhade. Wer aber in Rhade etwas bewegen will, muss die Gießkanne aus der Hand legen. Nicht hier ein bisschen, dort ein wenig, sondern kompakt und konzentriert handeln! Ziele Formulieren! Nur so kann Rhade zukunftsfähig gemacht werden. Der Rhader Rahmenplan bietet seit 2014 dafür eine gute Grundlage. Ein Rhade-Jahr wäre angebracht, um Kräfte und Finanzmittel zu bündeln und aus dem Plan eine Erfolgsgeschichte zu machen. Nach „Wir machen Mitte“, wäre „Wir machen Rhade – wir machen mit“ eine passende Antwort der Stadtverwaltung und des Stadtrates 2019 - lautet der Wunsch der Rhader SPD.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 02.01.2019

 

So könnte es auch in Rhade und Dorsten aussehen - wenn dem Fahrrad mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. Kommunalpolitik Wichtige Weichenstellungen für Dorsten

Der Umwelt- und Planungsausschuss (UPA) ist die Kreativabteilung des Rates

Wie soll sich Dorsten mit seinen 11 Stadtteilen entwickeln? Wo soll gebaut werden? Welche Straßen und Radwege sind zu planen? Fragen, die für die zukünftige Entwicklung der Lippestadt lebenswichtig sind. Fachlich werden die genannten Themen, die natürlich nur einen ganz kleinen Ausschnitt aus dem gesamten Aufgabengebiet darstellen, vom Planungsamt der Stadt Dorsten gesteuert. Die praktische Umsetzung erfolgt dann, wenn der UPA zustimmt. Ein ganz wichtiger Ausschuss des Stadtrates, der der Verwaltung kritisch aber überwiegend kooperativ zur Seite steht. Am Dienstag, 18. Dezember um 17 Uhr im Rathaus, werden die Mitglieder, die die im Rat vertretenen Parteien benannt haben, über 15 Tagesordnungspunkte beraten. Besonders interessant für Rhade ist der TOP 10. Da geht es um die Erweiterung des regionalen Radwegenetzes. Ein Schwerpunktthema des Rhader Bürgerforums und der Rhader SPD. Wer die umfangreiche Vorlage liest, stellt fest, dass sich die Anregungen und Forderungen der Rhader Arbeitskreismitglieder des Bürgerforums, die sich ehrenamtlich u. a. mit dem Schwerpunktthema Verkehr beschäftigen, im wichtigen Beratungspapier wiederfinden. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so der Kurzkommentar der Rhader SPD, die die Arbeit der Verwaltung, des Umwelt- und Planungsamtes mit dem Fachausschuss UPA, sowie die des Arbeitskreises Bürgerforum aktiv unterstützt.

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 17.12.2018

 

Kommunalpolitik Sind die Dorstener Mercaden noch zu retten?

Umfrage der Dorstener Zeitung

 

Als 1982 das neue Dorstener „Lippetor-Centrum am Kanal gebaut wurde, ahnte keiner, dass es nach nur gut 30 Jahren wieder abgerissen wurde. Obwohl das Warensortiment beeindruckend breit gefächert war, blieben nach und nach die Kunden aus. Die Folge: Ein Geschäft nach dem anderen schloss die Pforten. Und irgendwann war dann endgültig Schluss. Die neue Planung wurde von den Bürgern sehr kritisch begleitet. Als der Ratsbeschluss für einen Neubau in der jetzigen Form getroffen wurde, hoben nicht wenige Dorstener warnend den Finger. Besonders, dass die Öffnung zum Kanal im wahrsten Sinne des Wortes verbaut wurde, wollte und will bis heute nicht einleuchten. Nun steht er da, der neue Einkaufstempel. Ein Klotz. Architektonisch sehr fragwürdig. Die Vorschusslorbeeren und Lobeshymnen aus dem Rathaus, wohlwollend begleitet von der örtlichen Presse, sind verstummt. Die potenziellen Kunden wollen nicht so, wie es sich die Investoren und Planer vorgestellt haben. Nun wird wieder umgebaut, um mehr Atmosphäre zu schaffen. Der Stadt, den Unternehmern vor Ort und besonders den Mitarbeitern ist zu wünschen, dass es nach dem holprigen Start bergauf geht. Aber die nüchterne Analyse des Käuferverhaltens lässt eher darauf schließen, dass Einkaufszentren, wie die Dorstener Mercaden, keine Zukunft haben. Die Konkurrenz des Onlinehandels mit seinen jährlichen Zuwachsraten wird „als Sieger vom Platz gehen“, lauten nicht wenige Kommentare. Gespannt warten wir nun auf die Ergebnisse der Dorstener Zeitungsumfrage.

Eine kritische Einschätzung aus Rhade

Veröffentlicht am 04.12.2018

 

Der SPD-Plan für ein Rhader Fahrradnetz Kommunalpolitik Dorsten darf sich „Fahrradfreundliche Stadt“ nennen

Anspruch und Wirklichkeit klaffen aber noch weit auseinander – Wann kommt der Fahrradbeauftragte?

 

Das Fahrrad ist ein Verkehrsmittel der Zukunft. Es stinkt nicht und stärkt die Gesundheit. Wer will, dass sich die Anzahl der Radler in unserer Stadt deutlich erhöht, muss mehr tun. Sichere Fahrradwege und eine klare Beschilderung sind Grundvoraussetzungen. Betrachten wir unseren Stadtteil Rhade. Das Straßendorf ist 3 Kilometer lang. Entlang der Hauptverkehrsachse Lembecker- und Erler Straße sind Radwege angelegt. Neben einem teils katastrophalen Belag, fällt die unlogische Führung auf. Wer zum Beispiel vom Ortseingang West zum Ortsausgang Ost den Radweg vorschriftsmäßig befahren will, muss die verkehrsreiche Kreisstraße drei Mal queren. Es ist also noch viel zu tun, bis der beeindruckende Titel „Fahrradfreundliche Stadt Dorsten“ auch in Rhade angekommen ist. Ein Arbeitskreis des Bürgerforums, der sich mit der Verbesserung der Verkehrssituation seit längerer Zeit beschäftigt, hat der Stadt beste Vorschläge unterbreitet. Die Rhader SPD, die mit ihrer Forderung, einen Fahrradbeauftragten für Dorsten zu benennen, ebenfalls „am Thema“ ist, zeigt sich ernüchtert über die langsame Umsetzung vieler guter Ideen. „Aber aufgeben gehört nicht zu unserem Anspruch, unseren Lebensmittelpunkt attraktiver zu gestalten“, so ein Rhader SPD-Mitglied auf Nachfrage.

Veröffentlicht am 30.11.2018

 

Kommunalpolitik Heute tagt der Rat der Stadt Dorsten

SPD-Antrag zur Kita-Gebührenfreiheit auf der Tagesordnung

24 Tagesordnungspunkte haben die Dorstener Ratsmitglieder am heutigen Mittwoch zu behandeln. An Position 21 findet sich ein wichtiger Antrag der SPD-Fraktion. Sie will, dass die Kita-Gebühren komplett vom Land, so wie es der Koalitionsvertrag zwischen schwarz/gelb vorsieht, nun auch übernommen werden. Natürlich entscheidet letztlich der Landtag darüber. Aber es wäre ein starkes Zeichen, wenn der Rat der Stadt Dorsten die Landesregierung daran erinnert, endlich von der Ankündigungspolitik zur tatsächlichen Umsetzung zu wechseln. Die Ratssitzung ist öffentlich und wird um 17 Uhr im Rathaus eröffnet.

Veröffentlicht am 28.11.2018

 

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