Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Rhader Werbetafel noch ohne Drogeriemarkt Kommunalpolitik Bürgerforum Rhade: Kontroverse Diskussion über Drogerie-Markt-Planung (1)

Das Rhader Bürgerforum (RBF) lädt zweimal im Jahr alle Rhader ein, sich zu informieren, für eigene Anregungen zu werben, oder aber auch Kritik über die Entwicklung des eigenen Lebensmittelpunktes zu äußern. So wie vor 2 Tagen im gut besetzten Carola-Martius Haus. Die Verwaltung war mit Bürgermeister Stockhoff und den Planungsamtsleitern Lohmann und Lehmann vertreten. Beste Voraussetzungen, um zu erkennen, wohin der Weg in Rhades Zukunft führen könnte. Und da spielt das sogenannte Einzelhandelskonzept der Stadt für Rhade und den Nachbarort Lembeck eine entscheidende Rolle. Bekanntlich wird seit Monaten über den Standort eines gewünschten neuen Drogeriemarktes vehement diskutiert. Mitglieder des Arbeitskreises Dorfentwicklung im BFR klagen über scheinbar nicht eingehaltene Zusagen und über unterschiedliche Aussagen von Verwaltungsmitgliedern. Ihre Forderung, dass ein Drogeriemarkt in Rhade das Einkaufszentrum stärkt, sind nachvollziehbar, kollidieren aber mit übergeordneten Stadtentwicklungsvorgaben, die auf einen Lembecker Standort zielen. Klar, unmissverständlich und engagiert zeigte der Bürgermeister die Zusammenhänge und die Zukunftsüberlegungen auf. Demnach soll, wenn Lembeck ein entsprechendes Grundstück präsentieren kann, der Drogeriemarkt dort angesiedelt werden. Parallel stecken Erweiterungen des EDEKA-Marktes und des Discounters am Standort Rhade in östlicher Richtung in der „Pipeline“. Nur wenn Lembeck „nicht liefern“ kann, soll in Rhade auf einem städtischen Grundstück ein Drogeriemarkt neu errichtet werden.

Wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 19.06.2024

 

Kommunalpolitik Dorsten ringt um würdevolles Umgehen mit ankommenden Flüchtlingen

Einvernehmliche Lösungen können nur im fairen Dialog miteinander gefunden werden

Die öffentliche Diskussion in der Lippestadt, wie ankommende Flüchtlinge aus aller Welt, unterzubringen, versorgt und betreut werden müssen, verdrängt alle weitere kommunalen Nachrichten zur Zeit an den Rand. Alle, die sich an der intensiven Diskussion beteiligen, müssen anerkennen, dass über Menschen in Not geredet wird. Und sie müssen dabei den ersten Artikel unseres Grundgesetzes immer wieder an den Beginn ihrer Positionierung stellen: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“ So eingestimmt, kann auch in Dorsten über die Umsetzung kontrovers diskutiert werden. Was nicht geht, ist eine pauschale Vorverurteilung der Schutzsuchenden. Zulässig ist aber, der Verwaltung mit eigenen Anregungen zu helfen, Fehlentwicklungen der Vergangenheit bei der Flüchtlingsunterbringung bereits im Vorfeld zu vermeiden. So wie die Dorstener SPD, die mit kritischen Fragen und konstruktiven Vorschlägen, die in Teilbereichen vergiftete Atmosphäre in ruhigeres Fahrwasser lenken will. Nur so lösen wir unser Versprechen ein, das wir der Welt durch unser Grundgesetz gegeben haben.

Rhader Nachdenkzeilen        

Veröffentlicht am 18.06.2024

 

Kommunalpolitik Rhade: Mitmachen, um besser zu werden!

Bürgerforum lädt zur Information und Kommunikation - Montag, 17. Juni, Carola-Martius-Haus, 19 Uhr

  • „Wir geben einen Rückblick auf die Kundgebung „Demokratie-Menschenwürde-Respekt“ (Ende Mai) sowie ein Rund-um Update zur Dorfentwicklung Rhade, u.a. eine Nachschau zur jüngsten (finalen?) Bürgerbeteiligung „Erneuerung Dorfkern Rhade“ (Debbingstraße/Lembecker Straße/...).
  • Wir bieten dieses Mal ein neues Interview-Format an: Bürgerforum trifft Verwaltung
  • Wir werden hier hochkarätig unterstützt durch die Anwesenheit von Bürgermeister Tobias Stockhoff, Baudezernent Herr Holger Lohse und aus dem Planungsamt durch Herrn Bernd Lehmann.
  • Neben den Themen der Dorfentwicklung, werden wir auch Themen der Gesamtstadt Dorsten berühren:
  • Grundsteuer – wie geht es weiter?
  • Klimaschutzkonzept Dorsten (2014) – wie könnte ein Update für Rhade aussehen?
  • Mobilitätskonzept – der Anfang wurde gemacht; wann wird es konkreter?
  • Flüchtlingssituation in Dorsten – auch absehbar ein Thema für Rhade?
  • Wir berichten über umgesetzte Projekte aus dem Bürgerbudget und bewilligen ggf. neue Anträge aus diesem Budget. Weitere Anträge sind weiterhin möglich.“

Auszug aus Original-Einladung vom Sprecher Heribert Triptrap

 

Veröffentlicht am 14.06.2024

 

Debbingstraße heute. Attraktiv geht anders. Kommunalpolitik Rhade: Dorfentwicklung darf nicht zerredet werden

Unser Dorf MUSS schöner und lebendiger werden - Eine persönliche Anmerkung

Seit Jahrzehnten wird über die Entwicklung des Rhader Dorfkerns diskutiert. Bereits vor Jahren haben die örtlichen Parteien, federführend war die SPD, mit Bürgerbeteiligung praktische Vorschläge erarbeitet. Im Prinzip wurden diese mehrfach von der Verwaltung und extern beauftragten Planungsbüros bestätigt. Nun ein neuer Anlauf, das Geplante praktisch umzusetzen. Plötzlich wieder Zweifel von Bürgern, die nicht überhört werden dürfen. Sie sind aber auch nicht so hoch zu werten, dass alles so bleibt, wie es ist. Überzeugungsarbeit ist gefragt. Wer keine Scheuklappen trägt, wird nämlich erkennen, dass allein der Blick vom Ehrenmal in die Debbingstraße nicht als Besuchseinladung gelten kann. Wer den Kirchplatz betritt, der als zentraler Begegnungs- und Aufenthaltsraum dienen könnte, erlebt eine kahle Asphaltwüste mit geparkten Autos. Wer den Klimawandel nicht leugnet, wird genau auch hier Verbesserungspotenzial anregen. Das alles beinhaltet die neue Dorfentwicklungsplanung. Dennoch sind drei Planungsschwachpunkte nicht zu übersehen:

  • Um dem geplanten Aufenthaltsort Kirchplatz Leben einzuhauchen, muss mindestens ein (Eis)Café, oder ein ähnlich aufgestelltes Unternehmen, Gastgeber für eine kleine Stärkung sein. Eine Dependance des Bürgerbahnhofs in Dorsten sollte als Lösungsmöglichkeit geprüft werden.
  • Dass örtliche Kleinklima wird durch mehr Anpflanzungen verbessert. Parallel profitieren auch die Anwohner von kühleren Temperaturen und feuchterem Boden.
  • Das Kurzzeitparken im Plangebiet muss besser als bisher aufgezeigt werden.           

Wer will, dass Rhade seine Attraktivität und die Lebensqualität der Bewohner erhöht, muss den eingeleiteten Prozess kritisch, aber konstruktiv begleiten. Weitere öffentliche Überzeugungsarbeit wäre hilfreich, um nach Jahrzehnten der Diskussion, endlich auch ein Ergebnis vorweisen zu können.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 11.06.2024

 

Attraktiv? Die Debbingstraße ist ein Sanierungsfall Kommunalpolitik Rhade: Nachlese zur Bürgerversammlung „Dorfentwicklung“ (Teil 2)

Unser Dorf muss schöner werden!

Das Interesse der Bürger war riesengroß. Sie wollten hören, was das Büro Scape geplant hat, ob sie direkt betroffen sind, wann mit Umsetzungen zu rechnen sei, und ob sie zur Kasse gebeten werden. Beginnen wir mit der Planung. Die Aufgabenstellung war, so das externe Planungsbüro, Rhades Dorfkern attraktiver zu gestalten und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Das Konzept, beinhaltete mehr Grün, weniger Parken, gleichberechtigtes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer und einen umgestalteten Kirchplatz, der zum Verweilen einlädt. Die betroffenen „Haupt“Straßen Debbing-, Lembecker- und Erler Straße (Kreuzungsbereich Ehrenmal) sollen durch Aufpflasterungen und gekennzeichnete Querungspunkte umgestaltet werden. Nun wird dem Stadtrat die Planung zur Abstimmung vorgelegt. Die Zustimmung gilt als sicher. Um Fördergelder des Landes zu beantragen, ohne die geht gar nichts, stehen zuvor Abstimmungsgespräche mit den Eigentümern, der Kirche, dem Kreis an, die über jene Flächen verfügen, die in 3 Abschnitten umgestaltet werden sollen. Zuerst die Debbingstraße und der Kirchplatz, danach ein Abschnitt der Lembecker Straße, abschließend der Kreuzungsbereich Ehrenmal. Umsetzungszeitraum ca. 8 Jahre, so die Verwaltung. Die Reaktion der Bürger darf als sehr zurückhaltend bewertet werden. Der Eindruck, nicht grundsätzlich dagegen zu sein, aber eigentlich bei den vorgesehenen Veränderungen den Status Quo behalten zu wollen (Parken, …), war unüberhörbar. Wichtig wäre jetzt, die Zeit bis zur endgültigen Abstimmung im Rat zu nutzen, um für mehr Akzeptanz der Planung vor Ort auf allen Ebenen zu werben und weitere Hinweise aufzugreifen. Dazu folgt in Kürze hier eine dritte und abschließende Positionierung.

Erkenntnisse eines Rhader Teilnehmers an der Bürgerversammlung

Veröffentlicht am 05.06.2024

 

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