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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik Unser Dorf soll schöner werden
Gute Seiten - schlechte Seiten
Beginnen wir mit der guten Nachricht. Seit Jahren wird in Rhade darüber geklagt, dass der zunehmende (Durchgangs)Verkehr nicht nur nervt, sondern auch gefährlich ist. Besonders für die sogenannten schwächeren Verkehrsteilnehmer. Nachzulesen u.a. in den Rhader Rahmenplänen, den Protokollen des Bürgerforums und dem neuen Dorfentwicklungskonzept. Nun soll es übermorgen einen weiteren Meinungsaustausch dazu im Carola Martius-Haus geben. Teilnehmen werden auf Einladung des Dorstener Bürgermeisters, Vertreter der eigenen Verwaltung, der Landrat des Kreises RE und ausgewählte Mitglieder des Rhader Bürgerforums. Gespannt warten wir vor dem Gemeindehaus, ob weißer oder schwarzer Rauch über dem CMH sichtbar wird.
Rhade hat etwas. Mitten im Grünen gelegen laden viele abwechslungsreiche Wege dazu ein, richtig zu entspannen. Ob als Fußgänger, Jogger oder Radfahrer. Immer wieder nutzen aber auch unbelehrbare Zeitgenossen diese Wege, um unbeobachtet Müll illegal abzuladen. So wie hier im Bild zu sehen. In direkter Nähe zur A31 und dem Deutener Weg. Die Verwaltung wurde informiert und gebeten, einzuschreiten. Die dadurch entstehenden Kosten fließen übrigens in unsere Abfallgebühren ein. Ein Grund mehr, diese Umweltfrevler zu stellen und zur Anzeige zu bringen.
Eigener Bericht auf Grundlage von Rhader Bürgerhinweisen
Veröffentlicht am 01.02.2022
Kommunalpolitik Kommunale Neuordnung nach fast 50 Jahren wirft Fragen auf
Sonntagsgedanken aus Rhade
1975 war es soweit. Rhade wurde zu Dorsten-Rhade. Die Kommunale Neuordnung erfasste ganz NRW und somit auch unsere bisher selbständige Gemeinde. Landauf, landab wurden die damit verbundenen Verwaltungsvorteile in den Mittelpunk gerückt. Und in der Folge sollten natürlich auch alle Bürger profitieren. Schneller, höher, weiter und preisgünstiger, so der Verkaufsslogan, auch über NRW hinaus. Aber, das gehört zur Geschichte dazu, es gab auch Kritiker. Diese werden fast 50 Jahre danach durch über 30 bundesweite Studien in ihrer frühen Skepsis komplett bestätigt. Alle Untersuchungen kommen zu ähnlichen Ergebnissen:
- Die Verwaltungen wurden nur geringfügig effizienter
- Die Verschuldung der Kommunen stieg
- Demokratiezufriedenheit und Wahlbeteiligung nahmen ab
- Parallel ging die Beteiligung von Bürgern zurück
- Populistische Strömungen nahmen zu
- Der politischer Repräsentationsgrad in Dörfern sank
- Arbeits- und Zeitaufwand der ehrenamtlichen Kommunalpolitiker steigerte sich unzumutbar
- Parallel steigender Einfluss der Verwaltungen
- Fazit: Zwangsweiser Zusammenschluss hat mehr geschadet als genutzt. Freiwillige Zusammenschlüsse waren erfolgreicher.
- Leser dieser Rhader Sonntagsgedanken werden erkennen, dass die Studien auch auf Dorsten und Rhade zutreffen. Das macht nachdenklich!
Grundlage der Sonntagsgedanken ist der Artikel „Klein kann besser sein“ in der Süddeutschen Zeitung am 22./23. Januar 2022
Veröffentlicht am 30.01.2022
Kommunalpolitik Für Sie gelesen - Geldregen für Dorstens Dörfer
Dorstener Zeitung stellt Projekte und Fördertöpfe vor
Auf großes Rhader Interesse stieß ein Bericht in der Dorstener Zeitung am Mittwoch in dieser Woche. Aus einer Vielzahl von Fördertöpfen könnten lange notwendige Investitionen in Rhade umgesetzt werden. Voraussetzung ist, dass die Vorgaben der unterschiedlichen Geldgeber erfüllt werden. Dazu müssen Projekte exakt beschrieben und kalkuliert werden. Während es relativ einfach ist, Ideen zu sammeln, hier spielt die obligatorische Bürgerbeteiligung die Hauptrolle, ist bei der Umsetzung das Fachwissen der Verwaltung unverzichtbar. Damit alle Bürgerverbesserungsvorschläge in ein nachhaltiges Gesamtkonzept passen, sind professionelle Stadtentwicklungsplaner gefragt. Eine Positionierung, die Dirk Hartwich aus Rhade seit Monaten vertritt. Ob persönlich vor dem Bürgerforum oder mehrfach schriftlich. Adressaten waren u. a. das Bürgerforum, die Verwaltung, der Stadtrat und - die Lokalzeitung. Bisher war nicht erkennbar, dass die Hinweise von außen auf große Gegenliebe im Rathaus stießen. Sicherlich der Grund der Lokalzeitung, telefonisch in Rhade nachzufragen. Im Vordergrund des umfangreichen Artikels steht aber die Absichtserklärung der Verwaltung, genau diese Befürchtungen zu zerstreuen. Eine gute Nachricht, wenn die entsprechende Umsetzung folgt.
Fortsetzung folgt
Veröffentlicht am 29.01.2022
Kommunalpolitik Bringt endlich Licht in die Sache …
Rhader klagen seit Jahren über fehlende Laternen
Eine Initiative der örtlichen CDU „geht in die richtige Richtung“, sagt die SPD-Fraktion im Dorstener Stadtrat. Der Bericht über einen Schulwege-Unfall wegen schlechter Beleuchtung auf der Bogenstraße wird zum Anlass genommen, die Verwaltung auf ihre Verkehrssicherungspflicht, losgelöst von der jeweiligen Haushalts-, sprich Kassenlage, zu erinnern, so Dirk Groß, stellvertretender SPD-Vorsitzender. Und sinngemäß weiter: "Aber wir müssen auch endlich von den Einzellösungen wegkommen und in dieser Frage die Gesamtstadt im Auge haben." Unterstützung dazu auch von den Rhader Sozialdemokraten, die seit JAHRZEHNTEN (kein Schreibfehler) fordern, dass das Teilstück Lembecker Straße zwischen Stuvenberg und Bahnlinie verkehrssicher ausgeleuchtet werden muss. Und der Fairness wegen soll nicht unterschlagen werden, dass diese Forderung immer gemeinsam von SPD und CDU erhoben wurde. Vielleicht kommt der Stein, jetzt aktuell von der CDU angestoßen und von der SPD in Fahrt gebracht, so ins Rollen, dass endlich Licht in die Rhader Sache kommt.
Ein Rhader Zwischenruf in Richtung Stadtrat
Veröffentlicht am 28.01.2022
Kommunalpolitik Kultur ist Lebensmittel
Was, wenn davon zu wenig angeboten wird? - Sonntagsgedanken aus Rhade
Wer versucht, Kultur in Kurzfassung zu definieren, scheitert bereits an der riesigen Bandbreite aller künstlerischen Aktivitäten, die als kulturelle Werte gelten. Daher soll mit diesen Sonntagsgedanken ein roter Faden gesponnen werden, der anfangs quer Beet mäandert, um dann in Rhade aufgenommen und zur Weiterverarbeitung empfohlen wird. Kultur ist Lebensmittel. Wer sie konsumiert, ist reicher. Wer sie ignoriert, hat nicht verstanden. Wer sie unterschlägt, macht sich schuldig. Deutschland leistet sich seit 70 Jahren 158 Goethe-Institute. Weltweit, in 98 Ländern vertreten, wird Deutschland nicht nur präsentiert, sondern dort wird mit Kultur und Bildungsangeboten Neugierde geweckt. Neugierde auf unser Land. Beste Voraussetzungen, um Deutschland vielleicht einmal zu besuchen, oder sogar zu bleiben. Dass wir Zuwanderung benötigen, haben inzwischen (fast) alle verstanden. Standortwechsel nach Deutschland. Hier gibt es neben unglaublich vielen Theatern, Opernhäusern und Konzertsälen, auch ein Erwachsenen-Weiterbildungsangebot, das beispielhaft ist. Unsere Volkshochschulen. Hier können schulische Abschlüsse nachgeholt, oder kreatives Gestalten erlernt werden. Egal, ob es sich um eine Theateraufführung oder den Besuch in der Volkshochschule handelt, beides macht unser Leben reicher und bestätigt eindrucksvoll, dass Kultur Lebensmittel ist. Wir wechseln nun nach Rhade und stellen erstaunt fest, dass die städtische Kultur- und Weiterbildung seit Jahren einen Bogen um unseren Stadtteil macht. Das geht gar nicht. Deshalb liegt eine bestens begründete Anregung aus Rhade seit Monaten im Rathaus. Wenn heute 158 Goethe-Institute in 98 Ländern Kultur und Weiterbildung zu den Menschen bringen, sollte es der Stadt Dorsten gelingen, künftig auch in Rhade Präsenz zu zeigen.
Nachsatz: Im neuen Programm der VHS (1. Halbjahr 2022) sind die Veranstaltungsorte aufgeführt. Rhade, Lembeck, Wulfen, Altendorf-Ulfkotte? FEHLANZEIGE!
Veröffentlicht am 23.01.2022
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