Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik Was tun für RHADE - Ein Rückblick

Vor 10 Jahren haben sich die Sozialdemokraten vor Ort positioniert - Immer noch aktuell!

  • Stichwort Bauen: Rhade ist kein zusammenhängendes Dorfgebilde. Um unser Dorf abzurunden, sind vorrangig die Baulücken zu schließen.
  • Stichwort Soziales: Eine hervorragende Sozialarbeit leisten unsere Vereine. Sie sind zu stärken. Am besten dadurch, dass viele Rhader sich dort engagieren.
  • Stichwort Verkehr: Die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer ist zu gewährleisten. Dazu zählen Geh- und Radwege, die so wie unsere Straßen instand gehalten werden müssen.
  • Stichwort Freiraum: Rhade ist das Dorf im Grünen. Wiesen, Felder, einzelne Waldgebiete, durchzogen von Bächen, bieten uns eine privilegierte Wohnlage. Platz für sanften Tourismus inklusive.
  • Stichwort Wirtschaft: Das Einkaufszentrum ist gut, besser wäre, parallel die Leerstände durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder zu schließen. Z. B. durch die Förderung des sanften Tourismus.
  • Stichwort: Dorfkernentwicklung: Im Mittelpunkt Rhades hat der Kirchplatz eine wesentliche Treffpunkt-Funktion. Anlieger sind mit Neugestaltung einverstanden. Ideen liegen vor.
  • Stichwort Klimaschutz: Eine Energiewende ist jetzt notwendig. Die Förderung aller erneuerbaren Energiequellen muss in Rhade ganz oben auf der Tagesordnung stehen.
  • Stichwort Rahmenplan: Um die Zukunft Rhades muss uns nicht bange sein, wenn ein Rahmenplan den Weg und das Ziel aufweist. Die Rhader SPD leistet dazu seit Jahren Vorarbeit.

Die Anregungen der Rhader SPD haben auch nach 10 Jahren nichts an Aktualität eingebüßt. Daran zu erinnern, ist gerade jetzt, wo versucht wird, das Rad „Dorfentwicklung“ neu zu erfinden, sicherlich sehr hilfreich.

Die Stichworte wurde der 109. Ausgabe der "SPD-Nachrichten für Rhade" entnommen, die heute vor 10 Jahren alle Haushalte erhielten.

Veröffentlicht am 18.01.2022

 

Kommunalpolitik Dorsten - Eine Brachfläche wird zur Parklandschaft

Die Lippestadt hat sich eine Krone aufgesetzt

Riesige Erdbewegungen waren nötig, um einer fast vergessenen, geschichtsträchtigen Fläche, mitten in Dorsten, Leben einzuhauchen. Nach Marion Taube, die kreativ den ersten Stein ins Rollen gebracht und mit dem Observatorium „Stadtkrone“ eine unübersehbare Wegmarke gesetzt hat, ist es nun Johannes Kratz, der als ehrenamtlicher Parkbürgermeister alles daran setzt, dass dieser Ort, der der Seele guttut, so der Tenor seines bemerkenswerter Aufsatzes im neuen Heimatkalender, auch von den Bürgern angenommen wird. Ein Park, der mit seinen Besuchern spricht, könnte eine Park-Zielsetzung lauten. Johannes Kratz schwärmt von einem italienischem Park, der seine Besucher so empfängt: „Neugieriger Besucher, du kommst hierher und glaubst, bestaunenswerte Kunstwerke zu finden. Wisse aber, dass alles was hier gut und schön erscheint, der Natur und nicht der Kunst zu verdanken ist.“ Wer den Dorstener Park besucht, sollte einmal versuchen, tief einzutauchen und alles auf sich wirken zu lassen. Und wenn er dabei noch das Areal aufsucht, das den Dorstener Stadtteilen gewidmet ist, findet er hier den Baum RHADE, der von Rhadern gepflanzt wurde, um das Zusammengehörigkeitsgefühl mit unserer „Hauptstadt“ zu stärken. Als die Brachfläche zwischen Lippe und Kanal „wachgeküsst“ wurde, erhielt sie den passenden Namen Stadtkrone-Park. Warum sie heute offiziell nur noch „Bürgerpark Maria-Lindenhof“ genannt wird, konnte trotz Nachfrage nicht geklärt werden. Schade. Der Titel Stadtkrone-Park weckt viel mehr die Neugier auf Unbekanntes.

 

Veröffentlicht am 15.01.2022

 

Beispiel Glasfaserverlegung. Seit Monaten ruhen die Restarbeiten. Aktuell sogar ungesichert. Kommunalpolitik Rhade neu denken - und vorhandene Baustellen beseitigen

Ein Appell an Verwaltung, Bürgerforum und Rhader Parteien

Seit einigen Jahren, seit der Installation des Rhader Bürgerforums, gibt es hervorragende Ideen, Rhade aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und für die Zukunft fit zu machen. Einige Anregungen entwickelten eine positive Eigendynamik, andere wurden auf halben Weg liegen gelassen. Um diese geht es im heutigen Appell. Betrachten wir beispielsweise die Verlegung der Glasfaserkabel. Sie wurden inzwischen komplett eingegraben. Das Versprechen, den städtischen Boden danach so zu hinterlassen, wie er vorgefunden wurde, darf als mehrfach gebrochen bezeichnet werden. Die Verwaltung wirkt ohnmächtig, macht man sie auf Missstände dieser Art aufmerksam. Betrachten wir die Mitnahme-Bänke. Gut gemeint, aber ungepflegt und nicht zu Ende gedacht und gebracht. Betrachten wir die Rhader Kultur- und Weiterbildungsinitiative, die das seit Jahren fehlende städtische Angebot vor Ort kritisiert, aber auch konkrete Verbesserungsvorschläge beinhaltet. Gespräche mit den Rathausverantwortlichen, teils hinter geschlossenen Türen, mit ausgesuchten Bürgern, dienten in erster Linie dazu, die Verwaltungsmeinung zu festigen. Betrachten wir das von der Rhader SPD vor Jahren entwickelte örtliche Fahrradwegenetz. Nach mehreren Ortsterminen, auch mit dem städtischen Verkehrsplaner, ist das Versprechen in Erinnerung geblieben, die Rhader Idee verwirklichen zu wollen. Getan hat sich nichts. Setzen wir hier einen Punkt. Der Appell, Rhade neu zu denken, ist gut. Noch besser wäre, ihn mit der verbindlichen Abarbeitung der offenen Rhader Baustellen zu verbinden. Diese Erinnerung sollte allen in der Überschrift genannten Akteuren als guter Vorsatz für das neue Jahr 2022 dienen.

Veröffentlicht am 11.01.2022

 

Kommunalpolitik Rhade: Vergessene Mitnahme-Bänke

Eine gute Idee droht zu scheitern

Als im Bürgerforum vor 3 Jahren vorgeschlagen wurde, so wie in anderen Dörfern auch hier in Rhade sogenannte Mitnahme-Bänke aufzustellen, wurde umgehend angepackt. Ein Arbeitskreis machte sich sachkundig, suchte nach Standorten und Sponsoren. Seit Mitte 2019 warten 3 dieser Bänke in Rhade auf „Kunden“ und „Beförderer“. Das Prinzip ist einfach und im weiten Umkreis erprobt. Wegen zu geringer Taktfolge des öffentlichen Personennahverkehrs, sollten sich Bürger auf eine entsprechend gekennzeichnete Bank setzen und per angebrachtem Klappschild ihr gewünschtes Fahrtziel anzeigen. Hilfsbereite, vorbeikommende Autofahrer mit entsprechendem Platzangebot, wären dann schnelle Transporteure. Soweit die Theorie. Bereits vor der Aufstellung wurde im Arbeitskreis auch intensiv über Haftungsfragen diskutiert. Der Hinweis, die Einführung der Mitnahme-Bänke mit einer Informationskampagne an alle Haushalte zu verbinden, wurde nicht weiter verfolgt. Ein Fehler. Heute fristen die Bänke ein trauriges Dasein. So wie diese gegenüber dem Kindergarten Stuvenberg. Ungepflegt, von Mülltonnen eingekreist, das mit viel Liebe aufgebrachte Motiv beschädigt, ist sie nicht einmal als simple Ausruh-Bank attraktiv. Wenn die im Prinzip gute Idee gerettet werden soll, muss sich das Bürgerforum nochmals mit dem Projekt beschäftigen. Wenn der Mitnahme-Vorschlag nicht praktikabel ist, könnten die Klappschilder abmontiert werden. Wenn dann noch „Bank-Paten“ gefunden werden, die in Abständen für Sauberkeit der Sitzflächen sorgen, wäre die Ursprungsidee nicht völlig umsonst gewesen.

Eine Rhader Beobachtung

Veröffentlicht am 08.01.2022

 

Ewige Baustelle Mercaden? Kommunalpolitik Rhade/Dorsten: Corona verändert Verbraucherverhalten

Gibt es kommunalpolitische Steuerungsmaßnahmen?

Die Dorstener Mercaden sind ein Musterbeispiel für verändertes Verbraucherverhalten. In Erwartung riesiger Käuferströme, auch aus dem Umland, wurde der architektonisch fragwürdige Konsumtempel in bester Lage aus dem Boden gestampft. Obwohl der Onlinehandel bereits jährlich sprunghafte Wachstumsraten meldete, hofften Stadtverwaltung, Rat und Investor auf eine Erfolgsgeschichte. Noch vor Corona mussten aber „die Investoren-Pferde gewechselt“ werden. Der schöngeredete Neubau erhielt eine erste „attraktive“ Kosmetik. Die Leerstände sind dennoch nicht zu übersehen. Seitdem gibt es gefühlt alle 2 Monate Berichte über mögliche neue Mieter. Zwischen den Zeilen sind gleichzeitig Zweckoptimismus und Verzweiflung abzulesen. Dann noch Corona. Verantwortungsbewusste Bürger schützen sich und andere durch Zurückhaltung. Mit dramatischen Folgen für Ladenbesitzer, Gastronomen, Übernachtungsbetriebe, Kulturschaffende, Event-Organisatoren, Verkehrsbetriebe und viele mehr. Parallel schnellten die Umsätze von Lebensmitteldiscountern, Onlinehändlern und Elektronikhandel in ungeahnte Höhen. „Des einen Freud, des anderen Leid?“ Reicht diese Feststellung? Gibt es Mechanismen der Stadtentwicklung und der kommunalen Unternehmensberatung, um eine Trendumkehr einzuleiten? Oder soll der Markt und das Verbraucherverhalten allein das Gesicht unserer Stadt, unseres Dorfes verändern? Wäre ein wichtiges Thema auch für den Wirtschafts- und Stadtentwicklungsausschuss der Stadt.

Ein besorgter Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 07.01.2022

 

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