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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik Rhader Bürgerforum: Ohne Transparenz ist alles nichts - Persönlicher Kommentar
Beeindruckende Aktivitäten verdienen mehr öffentliche Aufmerksamkeit
Wenn es es nicht gäbe, müsste man es erfinden. Das Rhader Bürgerforum. Nach der Gründung vor einigen Jahren, agierte es immer öffentlich mit relativ hoher Bürgerbeteiligung. Seit der Corona-Pandemie notgedrungen eher im Hinterzimmer. Per Video-Zoom, WhatsApp und E-Mail wurde und wird die Kommunikation einigermaßen aufrecht erhalten. Untereinander. Aber, und das ist die bittere Kehrseite der Medaille, Bürgerbeteiligung findet nicht mehr, bzw. nur noch in kleineren Kreisen statt. Besser als nichts, könnte zurecht angemerkt werden. Ja, aber diese Gruppenbildung führt auch zu einem Informationsvorsprung, der so nie gewollt war. Zitat aus den Selbstverständnis-Regeln: Bedeutsame Gruppenmeinungen zu öffentlichen, politischen oder auch anderen Themen von öffentlichem Interesse und des unmittelbaren Lebensumfeldes können erfasst und zur Veröffentlichung gebracht werden. Was tun? Die seit Corona gepflegte Kommunikation zwischen der Verwaltung und ausgewählten Mitgliedern des Bürgerforums birgt die große Gefahr in sich, das zitierte Selbstverständnis aus den Augen zu verlieren. Wenn beispielsweise zwei Bürgervertreter ins Rathaus bestellt werden, um in hochrangig besetzter Runde über das in Rhade fehlende städtische Kultur- und Weiterbildungsangebot zu „verhandeln“, ohne Rücksprache mit betroffenen Akteuren vor Ort, dann haben sie Bürgerbeteiligung nicht verstanden. Auch im laufenden Prozess Dorfentwicklung findet die Kommunikation fast nur noch untereinander statt. Das Bürgerforum muss aber in eigenem Intersse einen Weg finden, alle Rhader Bürger zu informieren und so zu beteiligen. Auch in Corona-Zeiten. Zum Beispiel würden Hauswurfsendungen, „Bürgerinformationen für Rhade“, mit Unterstützung der Verwaltung erstellt, helfen, mögliche Informationslücken zu schließen und Missverständnisse zu vermeiden.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 22.01.2022
Kommunalpolitik Rhade: Baustellenreport Glasfaser in 4 Bildern
- Bild 1, links oben: Beginn der Arbeiten Nov. 2020
- Bild 2, rechts oben: Einige Wochen später. Baustelle für Restarbeiten mit Baken abgesichert.
- Bild 3, links unten: Januar 2022. plötzlich fehlen die rot-weißen Baken.
- Bild 4, rechts unten: Baken sind wieder da. Jetzt sogar mit Beleuchtung - die aber nicht funktioniert (19. Januar 2022)
Veröffentlicht am 21.01.2022
Kommunalpolitik Was tun für RHADE - Ein Rückblick
Vor 10 Jahren haben sich die Sozialdemokraten vor Ort positioniert - Immer noch aktuell!
- Stichwort Bauen: Rhade ist kein zusammenhängendes Dorfgebilde. Um unser Dorf abzurunden, sind vorrangig die Baulücken zu schließen.
- Stichwort Soziales: Eine hervorragende Sozialarbeit leisten unsere Vereine. Sie sind zu stärken. Am besten dadurch, dass viele Rhader sich dort engagieren.
- Stichwort Verkehr: Die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer ist zu gewährleisten. Dazu zählen Geh- und Radwege, die so wie unsere Straßen instand gehalten werden müssen.
- Stichwort Freiraum: Rhade ist das Dorf im Grünen. Wiesen, Felder, einzelne Waldgebiete, durchzogen von Bächen, bieten uns eine privilegierte Wohnlage. Platz für sanften Tourismus inklusive.
- Stichwort Wirtschaft: Das Einkaufszentrum ist gut, besser wäre, parallel die Leerstände durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder zu schließen. Z. B. durch die Förderung des sanften Tourismus.
- Stichwort: Dorfkernentwicklung: Im Mittelpunkt Rhades hat der Kirchplatz eine wesentliche Treffpunkt-Funktion. Anlieger sind mit Neugestaltung einverstanden. Ideen liegen vor.
- Stichwort Klimaschutz: Eine Energiewende ist jetzt notwendig. Die Förderung aller erneuerbaren Energiequellen muss in Rhade ganz oben auf der Tagesordnung stehen.
- Stichwort Rahmenplan: Um die Zukunft Rhades muss uns nicht bange sein, wenn ein Rahmenplan den Weg und das Ziel aufweist. Die Rhader SPD leistet dazu seit Jahren Vorarbeit.
Die Anregungen der Rhader SPD haben auch nach 10 Jahren nichts an Aktualität eingebüßt. Daran zu erinnern, ist gerade jetzt, wo versucht wird, das Rad „Dorfentwicklung“ neu zu erfinden, sicherlich sehr hilfreich.
Die Stichworte wurde der 109. Ausgabe der "SPD-Nachrichten für Rhade" entnommen, die heute vor 10 Jahren alle Haushalte erhielten.
Veröffentlicht am 18.01.2022
Kommunalpolitik Dorsten - Eine Brachfläche wird zur Parklandschaft
Die Lippestadt hat sich eine Krone aufgesetzt
Riesige Erdbewegungen waren nötig, um einer fast vergessenen, geschichtsträchtigen Fläche, mitten in Dorsten, Leben einzuhauchen. Nach Marion Taube, die kreativ den ersten Stein ins Rollen gebracht und mit dem Observatorium „Stadtkrone“ eine unübersehbare Wegmarke gesetzt hat, ist es nun Johannes Kratz, der als ehrenamtlicher Parkbürgermeister alles daran setzt, dass dieser Ort, der der Seele guttut, so der Tenor seines bemerkenswerter Aufsatzes im neuen Heimatkalender, auch von den Bürgern angenommen wird. Ein Park, der mit seinen Besuchern spricht, könnte eine Park-Zielsetzung lauten. Johannes Kratz schwärmt von einem italienischem Park, der seine Besucher so empfängt: „Neugieriger Besucher, du kommst hierher und glaubst, bestaunenswerte Kunstwerke zu finden. Wisse aber, dass alles was hier gut und schön erscheint, der Natur und nicht der Kunst zu verdanken ist.“ Wer den Dorstener Park besucht, sollte einmal versuchen, tief einzutauchen und alles auf sich wirken zu lassen. Und wenn er dabei noch das Areal aufsucht, das den Dorstener Stadtteilen gewidmet ist, findet er hier den Baum RHADE, der von Rhadern gepflanzt wurde, um das Zusammengehörigkeitsgefühl mit unserer „Hauptstadt“ zu stärken. Als die Brachfläche zwischen Lippe und Kanal „wachgeküsst“ wurde, erhielt sie den passenden Namen Stadtkrone-Park. Warum sie heute offiziell nur noch „Bürgerpark Maria-Lindenhof“ genannt wird, konnte trotz Nachfrage nicht geklärt werden. Schade. Der Titel Stadtkrone-Park weckt viel mehr die Neugier auf Unbekanntes.
Veröffentlicht am 15.01.2022
Kommunalpolitik Rhade neu denken - und vorhandene Baustellen beseitigen
Ein Appell an Verwaltung, Bürgerforum und Rhader Parteien
Seit einigen Jahren, seit der Installation des Rhader Bürgerforums, gibt es hervorragende Ideen, Rhade aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und für die Zukunft fit zu machen. Einige Anregungen entwickelten eine positive Eigendynamik, andere wurden auf halben Weg liegen gelassen. Um diese geht es im heutigen Appell. Betrachten wir beispielsweise die Verlegung der Glasfaserkabel. Sie wurden inzwischen komplett eingegraben. Das Versprechen, den städtischen Boden danach so zu hinterlassen, wie er vorgefunden wurde, darf als mehrfach gebrochen bezeichnet werden. Die Verwaltung wirkt ohnmächtig, macht man sie auf Missstände dieser Art aufmerksam. Betrachten wir die Mitnahme-Bänke. Gut gemeint, aber ungepflegt und nicht zu Ende gedacht und gebracht. Betrachten wir die Rhader Kultur- und Weiterbildungsinitiative, die das seit Jahren fehlende städtische Angebot vor Ort kritisiert, aber auch konkrete Verbesserungsvorschläge beinhaltet. Gespräche mit den Rathausverantwortlichen, teils hinter geschlossenen Türen, mit ausgesuchten Bürgern, dienten in erster Linie dazu, die Verwaltungsmeinung zu festigen. Betrachten wir das von der Rhader SPD vor Jahren entwickelte örtliche Fahrradwegenetz. Nach mehreren Ortsterminen, auch mit dem städtischen Verkehrsplaner, ist das Versprechen in Erinnerung geblieben, die Rhader Idee verwirklichen zu wollen. Getan hat sich nichts. Setzen wir hier einen Punkt. Der Appell, Rhade neu zu denken, ist gut. Noch besser wäre, ihn mit der verbindlichen Abarbeitung der offenen Rhader Baustellen zu verbinden. Diese Erinnerung sollte allen in der Überschrift genannten Akteuren als guter Vorsatz für das neue Jahr 2022 dienen.
Veröffentlicht am 11.01.2022
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