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Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung
Stadtentwicklung Dorfentwicklung - damit Rhade Zukunft hat
SPD-Vorschläge ergänzen vorliegendes Planungskonzept
Nun ist die wichtigste Frist abgelaufen, um das „Dorfentwicklungskonzept Rhade“ mit weiteren Vorschlägen zu ergänzen. Die Rhader Sozialdemokraten haben die Chance beim Schopf ergriffen, das Papier, obwohl nichtöffentlich, intensiv studiert und 12 Vorschläge zur Erweiterung schriftlich auf den Weg gebracht. Nun liegt es an der Verwaltung und dem beauftragten Planungsbüro Frauns aus Münster, die Rhader Verbesserungsvorschläge aufzugreifen und in das „Finale Konzept“ einzubauen. Abschließend wird es dann im Rahmen des nächsten Bürgerforums am 29. November präsentiert, bevor der Umwelt- und Planungsausschuss sowie der Stadtrat das letzte Wort haben. Hier die SPD-Ergänzungsvorschläge:
- Radwegenetzplan Schlehenweg – Pättken – Mainstraße mit neuer Brücke sofort als erste Maßnahme umsetzen. (Der Gesamtplan liegt vor)
- Abschaffung der Straßenbaubeiträge um sicheren Verkehrsraum für alle zu gestalten.
- Gründung einer Rhader Bürgergesellschaft zur Förderung klimaneutraler Energieformen vor Ort
- Neue Bebauungspläne nur noch mit Photovoltaik-Dächern ausweisen
- Baumalleen durch Nachpflanzungen schließen
- Neue Wohngebiete immer mit sozial geförderten Wohnungen planen
- Neue Wohnkooperationen (Wohnungssharing) mit umliegenden Universitäten prüfen, um jungen Menschen hier Wohnraum zu bieten und alten mit Rat und Tat zu unterstützen
- Verbindliches Bildungs- und Kulturangebot vor Ort vorsehen
- Waldkindergarten-Gruppen einrichten
- Einen verantwortlichen Ansprechpartner im Rathaus für alle Rhader Belange benennen
- Einen verantwortlichen Ansprechpartner bei WINDOR für alle Rhader Unternehmerbelange benennen
- Halbjährliche Rathaus-Bürgerinformation durch Hauswurfsendung über Rhades Entwicklung festschreiben
Veröffentlicht am 03.11.2021
Stadtentwicklung Dorfentwicklungskonzept - Rhade neu denken
Anspruch und Wirklichkeit
Um eine Stadt, ein Dorf oder einen Stadtteil für die Zukunft fit zu machen, muss vorwärts gedacht werden. Die Herausforderungen in unserer schnelllebigen Zeit sind so groß, dass das Reparieren des Vorhandenen nicht ausreicht, oder nur kurz kaschiert, was ausgetauscht werden müsste. Stadtentwicklungsplanung gehört daher zu den wichtigsten kommunalpolitischen Werkzeugen, um den eigenen Lebensmittelpunkt auch für kommende Generationen zu gestalten. In Rhade wird seit ca. 12 Monaten an einem neuen Rahmenplan mit Bürgerbeteiligung gearbeitet. Nun liegt das Konzept des von der Stadtverwaltung extern beauftragten Planungsbüros vor. „Rhade neu denken“, so die sehr gute Aufforderung der Planer, dabei nicht nur an Symptomen zu kratzen, sondern mit mutigen neuen Vorschlägen Rhade zu einem Vorbildstadtteil Dorstens zu entwickeln. Das Ergebnis, auf 105 DIN A-4-Seiten dokumentiert, ist ernüchternd. Das Aneinanderreihen von Einzelmaßnahmen und die dazu vorgestellten Umsetzungszeitachsen ergeben noch lange keinen in sich geschlossenen Entwicklungsplan, der Zukunft verspricht. Rhade neu denken! Damit ist nicht gemeint, Traditionen über Bord zu schmeißen. Rhade neu denken heißt z. B., ein neues Verkehrskonzept zu entwickeln, Klimaneutralität anzustreben, Kultur und (Weiter)Bildung vor Ort zu ermöglichen, Waldkindergärten zu bilden, neue Wohnformen zu ermöglichen, usw. usw. Wenn der erste Entwurf des Dorfentwicklungskonzepts entsprechend überarbeitet würde, um dann mit einem Gesamtplan, der alle Themenbereiche gleichberechtigt und gleichwertig berücksichtigt, dann hätte Rhade wirklich Zukunft. Noch besteht die Hoffnung, das Rhader Dorfentwicklungskonzept entsprechend abzurunden.
Ein Rhader Zwischenruf zur Zukunftsdiskussion
Veröffentlicht am 30.10.2021
Stadtentwicklung Rhade: Mit neuem Dorfentwicklungskonzept in die Zukunft?
Ideen sind dokumentiert - Fördergelder winken - Umsetzung jetzt anstoßen
Diejenigen, die den ersten Entwurf des Planungsbüros Frauns aus Münster zurzeit gegenlesen (dürfen), stoßen auf fast alle Verbesserungsvorschläge der Rhader Bürger, die sie im Laufe der letzten 12 Monate schriftlich eingereicht haben. Auf 105 Seiten sind aber auch die wenigen Meetings berücksichtigt, die es Corona bedingt gegeben hat. Daraus ergibt sich ein Bild, dass Rhade Zukunft hätte, wenn es nicht nur (wieder) bei der Ideensammlung bliebe, sondern parallel die „winkenden“ Fördergelder beantragt und die Umsetzungen einleitet würden. Bis zum 1. November sollen die Lücken des Konzepts geschlossen werden, das dann am 29. November als „Finaler Entwurf“ auf dem Bürgerforum präsentiert werden soll. Daran beteiligen sich aktiv auch Mitglieder Rhader SPD, die seit Jahren das Team des Bürgerforums verstärken. Da sie den Rhader Entwicklungsprozess bereits seit 1975, dem Jahr als Rhade seine Selbständigkeit verlor und Teil Dorstens wurde, aktiv begleitet haben, sind sie bestens im Bilde. Ihre aktuellen Vorschläge zum neuen Konzept, inzwischen der Verwaltung und dem Büro Frauns zugestellt, unterscheiden sich daher nicht wesentlich von denen, die 1976, 1998 und 2012 bereits der Verwaltung und dem Stadtrat vorgestellt wurden. Obwohl für gut befunden, landeten sie in unteren Rathausschubladen. Nun soll alles besser werden. Nun soll mit den winkenden Fördergeldern Rhade zukunftsfähig gemacht werden. Wir berichten weiter. In der nächsten Folge zeigen wir auf, was noch aufgegriffen werden muss, um das Dorfentwicklungskonzept Rhade abzurunden. Noch dominieren wenige Einzelvorschläge, während das Ganze nicht richtig erkennbar ist.
Veröffentlicht am 25.10.2021
Stadtentwicklung Rhade und LEADER: Ein neues Projekt? – Erinnerungen an 2014
Fördergelder locken: Gestern – Heute – Morgen
Der ländliche Raum hat (plötzlich) etwas. Lange versank er im Dornröschenschlaf und wurde vernachlässigt. Nun soll er mit aller Kraft, sprich mit viel Geld, aufgeweckt und am Leben gehalten werden. Projekte werden aufgelegt, Bürger zum Mitmachen motiviert und Planungsbüros beauftragt, förderwürdige Konzepte zu erstellen. In Rhade war es gestern der Rahmenplan, der seit 7 Jahren auf seine Umsetzung wartet, heute wird alter Wein in einen neuen Schlauch gekippt, der „Dorfentwicklung Rhade“ heißt. Morgen soll unser Dorf mit LEADER* eine nochmalige Ergänzung der vorliegenden Zukunftspläne erfahren. Bereits 2014 hat sich Dorsten (Rhade) mit einigen Nachbarkommunen beteiligt, um mit interessanten Ideen die „Geldgeber“ zu überzeugen, Rhader Projekte finanziell zu fördern. Leider erfolglos. Nun eine Neuauflage. Anstatt wieder bei Null zu beginnen, sollten die „alten“, aber immer noch aktuellen örtlichen Verbesserungsvorschläge aus der Rathausschublade geholt werden. Zum Beispiel diesen: Rhade innerhalb von max. 10 Jahren klimaneutral zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit allen Bürgern, dem Planungsamt, Architekten, Energieversorgern, Forstamt, Landwirtschaft, … Wir blicken gespannt in Richtung Rathaus, ob die 2014 gemeinsam in zwei Workshops erarbeiteten Rhader Verbesserungsvorschläge auffindbar sind und mit Bürgerbeteiligung aktualisiert werden können.
* Die Abkürzung LEADER steht für „Liasons entre actions de développement de l`économie rurale“, was übersetzt heißt „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“.
Rhader Erinnerungen
Veröffentlicht am 22.10.2021
Stadtentwicklung Rhade: Ist die Einzelhandelsversorgung ausreichend?
Video-Konferenz mit Informationen, ohne Festlegungen, mit Fragezeichen
Rhade hat sich vom reinen Wohn- und Schlafstadtteil positiv entwickelt. Neben einem guten Gastronomieangebot, Tank- und Raststellen sticht besonders das Einkaufszentrum an der Erler Straße hervor. Im Rahmen der Dorfentwicklungsdiskussion wurde aber kritisiert, dass zur Abrundung ein Drogeriemarkt vor Ort fehlen würde. Nun hat die Stadt zu einer Video-Konferenz eingeladen, um die Ausgangslage vorzustellen und Möglichkeiten einer Ansiedlung zu diskutieren. Dabei wurde deutlich, dass über den Tellerrand geblickt werden muss. Ein tragfähiges Einzelhandelskonzept hat immer auch die Gesamtstadt und die Nachbargemeinden im Blick zu halten. Rhade und Lembeck mit fast 12.000 Einwohnern sind zusammen ein interessanter Markt mit entsprechender Kaufkraft. Findet sich ein Investor und schafft die Verwaltung die Rahmenbedingungen, könnte es zu einer Drogerieansiedlung im Dorstener Norden kommen. Welches wäre der beste Standort? Lembeck oder Rhade? Noch wird konkurrierend diskutiert. Plötzlich wird aber auch wieder von gemeinsamen Interessen, die doch am besten gemeinsam vertreten werden sollten, gesprochen. Wir erinnern: Von 1975 bis 1998 gab es den gemeinsamen Bezirksausschuss Rhade/Lembeck. Dort wurde vor Ort und gemeinsam alles geregelt, was Rhade und Lembeck gut tat. Einige, die heute nach Gemeinsamkeit rufen, waren die Totengräber des Bezirksausschusses. Die Rhader SPD wird konstruktiv das neue Wirtschaftsförderungskonzept begleiten und weiter aktuell informieren.
Veröffentlicht am 15.10.2021
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