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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik Was andere können, müssten wir doch auch schaffen
Ein Blick über den Rhader Tellerrand - nicht ganz ohne Neid
In Dorsten wird geklotzt. In der Mitte Dorstens. Kaum eine Woche vergeht ohne neue Erfolgsmeldungen. Ob Neupflasterung der Fußgängerzone, Neuanstrich der Hochstadenbrücke oder aktuell neue Kunstobjekte im Bürgerpark. In Rhade, ein Teil Dorstens, wird seit Jahren beratschlagt, was vor Ort gut für die Steigerung der Lebensqualität wäre. Warum, so fragen nicht wenige Bürgerinnen und Bürger, dauert bei uns alles so lange? Warum kann zum Beispiel die Nachbarkommune Heiden einen riesigen Naturlärmschutzwall für ein noch geplantes Wohngebiet zwischen Ostwall und Rekener Straße errichten, wenn die Rhader Anlieger entlang der A31 (z. B. Am Hünengrab) seit über 30 Jahren mit dem steigenden Lärm leben müssen? Warum gibt es dort ein tolles Kreisverkehrssystem? Warum, so lautet eine weitere Frage, konnte vor Jahren in Raesfeld-Erle ein Wirtschaftsweg zur Fahrradstraße gewidmet werden, wenn für den gleichen Vorschlag in Rhade (Schlehenweg) seit Jahren die Vorschriftenbücher gewälzt werden? Ja, Rhade ist noch lebens- und liebenswert. Aber dass Stillstand Rückschritt bedeutet, gehört zum Allgemeinwissen. Wenn es gelingt, den Rhader Neid in dynamische Zukunftsenergie und KONKRETE UMSETZUNGSPROJEKTE umzuwandeln, dann haben auch wir es geschafft.
Ein Zwischenruf zur aktuellen Rhader Diskussion
Veröffentlicht am 30.06.2021
Kommunalpolitik Radfahren – mehr als ein vorübergehender Trend
Sind Dorsten und Rhade planerisch vorbereitet?
Am Anfang war der „Drahtesel“. Schwer, robust und anstrengend zu bewegen. Mit der Gangschaltung, anfangs dominierte die Nabenschaltung, danach bei Sporträdern die Kettenschaltung, entwickelt sich das Fahrrad immer mehr zum „normalen“ Verkehrsmittel. Die Revolution setzte aber mit den sogenannten E-Bikes ein. Plötzlich konkurrieren HiTec-Räder mit dem PKW und dem öffentlichen Nahverkehr. Plötzlich entdeckt eine ganze Generation, die das Radfahren wegen der Anstrengung bereits aufgegeben hatte, ein ganz neues Glücksgefühl. Inzwischen, so scheint es, befinden sich die „Pedalritter“ alter Prägung, also diejenigen, die sich nur mit Muskelkraft vorwärtsbewegen, in der Minderheit. Wenn doch nur die Verkehrswege parallel zur Fahrradentwicklung auch gewachsen wären. So teilt der ADFC-Dorsten in seinem letzten Rundschreiben mit, dass er nicht mehr länger auf die Stadtplanung warten, sondern bereits jetzt eigenständig an einem Netzverkehrsplan Dorsten arbeiten will. Im Rathaus wird seit Monaten über einen neuen Mobilitätsplan Dorsten, der auch Rhade einschließen soll, diskutiert, ohne das es bisher zur Auftragsvergabe gekommen ist. Insofern ist die Eingangsfrage, ob Dorsten und Rhade auf die wichtige verkehrspolitische Entwicklung vorbereitet ist, mit einem klaren NEIN zu beantworten. Obwohl die Rhader SPD seit Jahren fordert, einen Fahrradbeauftragten in der Verwaltung einzustellen und einen Netzwegeplan für Rhade erarbeitet und präsentiert hat, scheint im Rathaus die „Kette“ abgesprungen zu sein.
Gut Tritt wünscht der Rhader Radfahrer.
Veröffentlicht am 26.06.2021
Kommunalpolitik Heute Bürgerforum Rhade. 18 Uhr Turnhalle Rhade. Anmeldung erforderlich. Siehe www.dorsten.de
Veröffentlicht am 24.06.2021
Kommunalpolitik Die Dorstener SPD will künftig mit einer Doppelspitze punkten
Start zum Marsch aus der kommunalpolitischen Talsohle
Die letzte Kommunalwahl zwingt die Dorstener Sozialdemokraten zu neuen Wegen. Nicht wenige Zeitgenossen bezeichnen das letzte Wahlergebnis auch heute noch als Desaster. Da ist es gut, wenn die Weichen für einen Neuanfang bereits jetzt gestellt werden. Mit Nina Horbelt und Stephan Erbe als einstimmig nominierte gleichberechtigte Dorstener SPD-Parteivorsitzende, soll ein neues Kapitel in der wahrlich turbulenten Geschichte der Lippestadt-SPD aufgeschlagen werden. Beide eint, losgelöst von (ur)alten personellen Querelen, die programmatische Ausrichtung der Dorstener SPD in den Mittelpunkt ihres Handelns zu stellen. Der Stadtverbandsvorstand, bestehend aus Delegierten der 8 Dorstener SPD-Ortsvereine, ist sich einig, dass mit Nina Horbelt und Stefan Erbe der dringend nötige Sprung nach vorn erreicht werden kann. Das letzte Wort hat der Stadtparteitag, der am kommenden Samstag zusammentritt.
Eigener Bericht. Wird nach dem Parteitag fortgesetzt.
Veröffentlicht am 24.06.2021
Kommunalpolitik Rhader zur Mitarbeit aufgerufen (Teil 4 und Schluss)
Bürgerforum lädt zum Workshop in die Turnhalle
Das Projekt trägt den Namen Dorfentwicklung. Mit Mitteln des Landes NRW, der Stadt Dorsten und anderer Fördertöpfe sollen Rhade und Lembeck „zukunftsfähig“ gestaltet werden. Bereits vor Monaten haben die Bürger dazu Ideen produziert, die nun nochmals und wiederholt auf den Prüfstand gestellt werden sollen. Allen Rhadern die mitgemacht haben, gebührt Respekt, Anerkennung und Dank. Zu wünschen ist, dass die neuerliche Bürgerbefragung auch mal zu praktischer Umsetzung führt. An dieser Stelle wurde das gesamte Verfahren der Stadtverwaltung mit Unterstützung eines extern beauftragten Planungsbüros kritisch begleitet. Die Kritik lässt sich in einem Fragesatz zusammenfassen: „Warum wird das bereits mehrfach gemeinsam Erarbeitete und Dokumentierte nicht umgesetzt, anstatt immer wieder das Gleiche zu fragen?“ Dass die Antworten sich ebenfalls wiederholen, kann weder Bürger noch Planer verwundern. Den Akteuren des Bürgerforums und den motivierten Bürgern ist morgen Erfolg zu wünschen. Der wird sich aber nur dann einstellen, wenn alle zu diskutierenden Einzelideen ein logisches Gesamtes ergeben. Diese Rhader Zielformulierung müsste aber am Anfang der Aussprache stehen. Sie taucht in der von der Verwaltung vorgegebenen Tagesordnung erstaunlicherweise gar nicht auf. Ohne diese Grundorientierung besteht die große Gefahr, dass einzelne Themen überhöht werden, andere dagegen untergehen. Schade. Alles gut gemeint aber unerklärlich seltsam organisiert.
Ein Zwischenruf in Richtung Bürgerforum, Rathaus und Planungsbüro Frauns
In eigener Sache: Auf dieser Internetseite wird (noch) die gewohnte Schreibweise praktiziert. Wenn Bürger geschrieben steht, sind Bürgerinnen gleichwertig und gleichberechtigt gemeint. Der Leser wird gebeten, tolerant alle Möglichkeiten der Personenbezeichnungen zu akzepteren. So wie es unsere Sprachwissenschaftler zurzeit empfehlen.
Veröffentlicht am 23.06.2021
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