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Nachrichten zum Thema Gesellschaft
Gesellschaft Kommunikation mit Maske - ein Erfahrungsbericht
Ohne die Mimik zu erkennen, ist Verständigung fast unmöglich
Ein Termin im Dorstener Rathaus hat bedrückend vor Augen geführt, was verlorengeht, wenn Menschen mit Schutzmaske ein Gespräch führen (müssen). Vier Personen auf Abstand, in einem großen Raum, bei geöffneten Fenstern - die Corona-Schutzvorgaben wurden vorbildlich eingehalten. Zusätzlich mit Mund-Nasenschutz ausgerüstet. Zuzuhören und alles zu verstehen, wenn das Gesicht zu Zweidritteln bedeckt ist, fällt schon nicht jedem leicht. Aber ohne die Mimik des Gegenübers zu erkennen und zu deuten, macht so ein Gespräch fast unmöglich, wenn nicht gar überflüssig. Der Versuch an den Augen abzulesen, ob die eigenen Worte „angekommen“ sind, wird dann unmöglich, wenn der Gesprächspartner noch eine Brille trägt. Nach 80 Minuten angeregter Diskussion bleibt die bittere Erfahrung, dass die Corona-Pandemie nicht nur unsere Gesundheit bedroht, sondern sogar unsere direkte Kommunikation durch lebensnotwendige „Vermummung“ entscheidend einschränkt.
Veröffentlicht am 26.10.2020
Gesellschaft Der Islam und seine Schattenseiten - Persönliche Sonntagsgedanken aus Rhade
Religionsfreiheit ist Grundrecht - Was tun mit den Rechtsbrechern?
Schockierende Nachrichten aus Paris und Dresden. Religiös verblendete Islamisten morden auf offener Straße. Schreckliche, verstörende Verbrechen. Von Mördern, die sich Islamisten nennen und im Namen ihrer Religion Andersgläubige hinrichten. Bei uns in Europa. Unsere Liberalität wird gnadenlos missbraucht, um (Religions)Krieg zu führen. Es reicht. Die Täter werden von außen angestachelt. Dort wird gezündelt und gehetzt. Aus Regierungspalästen und Moscheen. Dem muss Einhalt geboten werden. Wir müssen unsere Freiheit verteidigen. Das gelingt, wenn wir unsere Gesetze ohne Wenn und Aber anwenden. Menschen die hier leben haben sich nach unseren Gesetzen zu richten. Parallelgesellschaften sind demokratiefeindlich. Wer unser Gastrecht grob und wiederholt verletzt, ist nach Verbüßung der Strafe auszuweisen. Für „unverbesserliche“ Gewaltverbrecher mit deutschem Pass muss die im Gesetz vorgesehene Sicherungsverwahrung ein Mittel sein, um unsere Gesellschaft zu schützen. Das klingt aus der Feder eines liberalen Sozialdemokraten gewöhnungsbedürftig. Es kann auch missverstanden und von rechts missbraucht werden. Die Verteidigung unserer Freiheit und unseres Rechtsstaates ist mir bei diesem Sachverhalt persönlich so wichtig, dass ich einer kritischen Diskussion gelassen entgegensehe.
Dirk Hartwich
Nachsatz: "Terror wirkt" ist der lesenswerte Artikel von Ulrich Ladurner überschrieben, der ausführlicher das Problem ISLAMISMUS in der neuen Ausgabe der ZEIT (Seite 1) beschreibt.
Veröffentlicht am 25.10.2020
Gesellschaft In Würde leben und sterben - ein gesellschaftspolitischer Anspruch
Warum „Augen verschließen“ zum Selbstbetrug führt
Unsere Gesellschaft altert. Wissen wir. Was tun? Familien und Kinder fördern! Wird gemacht. Der Erfolg ist erkennbar aber nicht durchschlagend. Parallel werden die Alten immer älter und pflegebedürftiger. Sie haben auch ein Recht, in Würde die letzte Wegstrecke zu gehen. Pflegeheime übernehmen nicht selten, wenn die Familien abwinken. Nicht erschrecken - jetzt die dazu ernüchternde Zahl: 60 Prozent aller Menschen, die stationär in ein Pflegeheim kommen, sind nach 12 Monaten tot! Der Gesundheitsminister der GroKo hat jetzt vorgeschlagen, den Eigenanteil der Pflegebedürftigen für 36 Monate auf 700 Euro zu deckeln. Wer weiß, dass der Pflegeplatz durchschnittlich in Deutschland 2015 Euro pro Monat kostet, versteht, dass die dort untergebrachten Menschen in der Regel arm und mittellos auf das Ende warten. Klingt alles bitter, ist aber real. Daher ist der Vorschlag von Jens Spahn, mit Steuern das erwartete Defizit auszugleichen, ein Schritt in die richtige Richtung. Seine Unionsparteifreunde sind da nicht so richtig begeistert. Nicht wenige favorisieren, so wie die FDP schon immer, private Vorsorgemodelle. Wovon? - wird die Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger fragen, für die der Monat zu viele Tage hat, um mit dem zu geringen Verdienst auszukommen. Wenn wir etwas verbessern und ändern wollen, müssen wir mit dem Selbstbetrug aufhören, alles ist gut (in Deutschland). Augen auf!
Eigener Beitrag auf Grundlage eines ZEIT-Artikels mit der Überschrift „Deckel drauf!“ vom 8. 10.2020
Veröffentlicht am 14.10.2020
Gesellschaft Sonntagsgedanken: Die reale Angst der Grünen
Wenn Wunsch und Wirklichkeit nicht zusammenfinden
Der Höhenflug machte selbst die Betroffenen nervös. Plötzlich so geliebt zu werden, dass eine Umfragemehrheit in Deutschland die Grünen sogar ganz vorne sah. Das machte einerseits stolz, andererseits verhieß es Verantwortung. Verantwortung, den vollmundigen Forderungen jetzt mit praktischer Politik begegnen zu müssen. Nirgendwo kann der Widerspruch der Grünen besser beobachtet und beschrieben werden, als derzeit in Hessen und Baden-Württemberg. Dort regieren schwarz-grün, bzw. grün-schwarz. Der Verkehrsminister in Hessen heißt Tarek Al-Wazir und gehört Bündnis90/Die Grünen an. An einem Autobahnstück wird deutlich, dass Theorie und Praxis nicht immer zusammen passen. Während auf Bundesebene die grüne Doppelspitze den Stopp weiterer Autobahnen fordert, wird in Hessen für den Weiterbau der A49 aktuell ein Waldstück gerodet. Während die grüne Bundespartei KFZ mit Verbrennungsmotoren von der Straße holen will, fordert Winfried Kretschmann, seines Zeichens grüner Ministerpräsident in BW, staatliche Subventionen für „seine“ Automobilindustrie. Die Umweltbewegung ist irritiert und macht mobil. Gegen die Grünen. Am Horizont droht jetzt sogar eine neue dunkelgrüne Bewegung, die zur Partei mutieren könnte. Konkurrenz für den Noch-Umfrageliebling. Die Realos wirken ratlos. Schadenfreude ist fehl am Platz. Aber die selbstgerechten Grünen, die keine Gelegenheit auslassen, die politische Konkurrenz überheblich vorzuführen, und hier besonders den Sozialdemokraten schaden, müssen den Widerspruch in den sie durch Regierungsbeteiligung geraten, selbst lösen.
Sonntagsgedanken aus Rhade
Veröffentlicht am 11.10.2020
Gesellschaft Politik: Die Wortwahl verrät viel über den Charakter handelnder Personen
Demokratie lebt vom fairen Ringen um den besten Weg - Beleidigungen und persönliche Herabsetzungen gehören nicht dazu
Amerika - das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Amerika - das Land der unbegrenzten Widersprüche. Dass, was uns die amerikanische Politik zurzeit bietet ist weder seichte Unterhaltung, noch eine schrille Politposse. Es ist eine Schande der Demokratie. Dennoch können wir hier davon lernen, nie so werden zu wollen. Die aktuell schlechten Beispiele von der anderen Seite des Atlantiks eignen sich nämlich gut, sein eigenes Verhalten immer wieder neu zu überprüfen. „Politik ist ein schmutziges Geschäft“, so leichtfertig urteilt nicht nur der Stammtisch. Politik in der Demokratie heißt aber, den parteipolitischen Konkurrenten nicht als Feind zu bewerten. Feindschaft führt in der Regel zu Hass. Und der Schritt vom Hass zur Gewalt ist ein ganz kleiner. Wenn der derzeitige amerikanische Präsident eine rechtsradikale Gruppierung jetzt öffentlich auffordert, sich nach der Wahl bereit zu halten, zeigt das eindringlich, wohin falsche Wortwahl führen kann. Nämlich zur Steigerung von Hass und in der Folge zur Infragestellung demokratischer Strukturen. Einen überzeugenderen Grund diesen charakterlosen Präsidenten abzuwählen gibt es nicht. Seine "plötzliche" Erkrankung ändert daran nichts.
Sonntagsgedanken aus Rhade
Veröffentlicht am 04.10.2020
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