Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Auch ein Ergebnis des Bürgerforums - Infotafel in Rhade mit neuer Radspange Kommunalpolitik 5 Jahre Bürgerforum Rhade - Eine Erfolgsgeschichte (Teil 3)

Orga-Team zieht positive Bilanz

Bürgerbeteiligung wird in Rhade groß geschrieben. Jeder kann mitmachen. Eine gute Ausgangsposition, um unseren Lebensmittelpunkt zukunftsfähig zu machen. Das Bürgerforum Rhade (BFR) schloss genau die Lücke, die zwischen der Stadtverwaltung und den auf kommunaler Ebene gewählten Parteien unübersehbar klaffte. Nun, nach 5 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit hat das sogenannte Orga-Team eine Bilanz vorgelegt, die sich sehen lassen kann. Wir stellen in loser Folge einige beeindruckenden Aktivitäten vor:

  • 13 öffentliche Veranstaltungen und Bildung mehrerer Arbeitsgruppen
  • 800 Jahre Rhade - Ein Volksfest im wahrsten Sinne des Wortes
  • Vorstellung des gültigen Rhader Rahmenplans
  • Erarbeitung eines Fahrradwegenetzes mit Informationstafeln und einer Schutzhütte
  • Begleitung der Rhader Glasfaserverlegung
  • Stärkung der Katholischen Bücherei mit neuen Medien und Spielen
  • Fach-Referate zur kommunalen Demografieentwicklung, dem Dorstener Klimaschutzkonzept und von der städtische Gesellschaft Windor, um heimische Unternehmen zu unterstützen und Bauland bereitzustellen
  • Aktion Mitnahmebänke in Rhade und Lembeck
  • Workshop zur Reflexion der bisherigen Arbeit und zur Bündelung neuer Ideen
  • usw.

Die Rhader Sozialdemokraten, die einen wesentlichen Anteil daran haben, dass das Thema direkte BÜRGERBETEILIGUNG in Dorsten gelebt wird, gratulieren dem Orga-Team sehr herzlich für die geleistete ehrenamtliche Arbeit.

Wird mit einem Kommentar in den nächsten Tagen fortgesetzt

Veröffentlicht am 02.04.2021

 

Kommunalpolitik 5 Jahre Bürgerforum Rhade (2)

Mit offenen Augen Rhade neu denken

 

Als sich vor 5 Jahren das Bürgerforum Rhade (BFR) gründete, wurde eine neue Form der direkten Bürgerbeteiligung in Dorsten geboren. Es war ein weiter und schwieriger Weg dahin. Bislang vermittelten i. d. R. Stadträte und Bürgermeister, was gut für eine Stadt, einen Stadtteil oder ein Quartier ist. Die Bürger wurden im besten Fall informiert, später auch angehört, aber eine Beteiligung am Entscheidungsprozess war weder vorgesehen noch gewünscht. Der zwischen 1975 und 1998 öffentlich tagende Bezirksausschuss Rhade/Lembeck, dem in der Mehrheit sachkundige Bürger mit Ortskenntnis angehörten, darf als erster Wendepunkt zum Besseren in Dorsten angesehen werden. Dass er 1998 vom Stadtrat kassiert wurde, muss als gravierender Rückschritt bewertet werden. Es war die Rhader SPD, die bis heute den Finger in diese kommunalpolitische Wunde legt und den Mehrheitsbeschluss des Rates, flankiert von der Verwaltung, als Fehler mit Langzeitwirkung benennt. Konstruktiv hat sie aber parallel für neue Ideen zur direkten Bürgerbeteiligung geworben. Das vor 5 Jahren gegründete BFR verdient daher uneingeschränkte Anerkennung. Es lebt nämlich direkte Bürgerbeteiligung wie es sich die SPD vor Ort vorgestellt hat. Und zwar parteiunabhängig. Das ist beispielhaft. Heute richten wir den Blick auf das Selbstverständnis und die beschlossenen Regeln des BFRs, die zur Richtschnur für das Handeln der letzten 5 Jahre war (Auszug):

  • Freier, öffentlicher Meinungsaustausch für alle Bürger
  • Bürger beschließen, welche Themen behandelt werden sollen
  • Ein Organisationsteam wird jeweils für 2 Jahre gewählt
  • Alle Treffen werden protokolliert und öffentlich zugänglich gemacht
  • Das Miteinander ist von Fairness geprägt

Wird fortgesetzt   

Veröffentlicht am 31.03.2021

 

Die Planung und der Aufbau der neuen Schutzhütte ist auch ein Arbeitsergebnis des Rhader Bürgerforums Foto G. Hegemann Kommunalpolitik 5 Jahre Rhader Bürgerforum - Wir gratulieren sehr herzlich.

Eine beeindruckende Bilanz des ehrenamtlich agierenden Teams 

 

Bürgerbeteiligung ist in Rhade kein Fremdwort mehr. Nach jahrelangen Forderungen aus dem politischen Raum, die Rhader SPD darf für sich in Anspruch nehmen dabei immer vorangegangen zu sein, gründeten, unter Mitwirkung der Stadtverwaltung, Rhader Bürgerinnen und Bürger das Bürgerforum. Eine Erfolgsgeschichte. Die Rhader Sozialdemokraten gratulieren herzlich. Wir berichten in den nächsten Tagen über die Bilanz des Organisationsteams ausführllch.Der Originaltext ist auf www.rhade.de nachzulesen. 

 

Veröffentlicht am 26.03.2021

 

Kommunalpolitik Dorsten: „Wir machen nur noch Mitte“ – so der Eindruck von außen

Fördermittel sind kein Geschenk – es sind Steuergelder

 

In Dorsten werden Millionen investiert. Fußgängerzone, Bahnhof, Park Maria-Lindenhof – nur 3 von vielen Beispielen. Geld ist anscheinend genug vorhanden. Fördergelder fließen. Inzwischen verstärkt sich der Eindruck, dass jetzt dafür in der Mitte sogar Objekte krampfhaft gesucht werden. Nun soll der Stadtwald Barloer-Busch zu einem Erlebniswald aufgemotzt werden. Wenn schon der pensionierte Stadtförster Bernhard von Blanckenburg stirnrunzelnd hinterfragt, ob das Geplante dem Wald und seinen Besuchern wirklich gut tut, dann sollte diese Warnlampe Rat und Verwaltung zum Nach- und Überdenken zwingen. Dirk Hartwich hat dazu folgende Anmerkung verfasst:

Die öffentliche Diskussion über die geplante „Erschließung“ des Stadtwaldes Barloer-Busch möchte ich mit sehr wenigen Auszügen und geringer Abwandlung des Gedichtes von Matthias Claudius, „Der Mond ist aufgegangen“, ergänzen. Die Positionierung des ehemaligen Stadtförsters Bernhard von Blanckenburg, der auch bei der Erstellung des Dorstener Klimaschutzkonzeptes mitgewirkt hat, ist ohne Abstriche zu unterstützen.

Der Wald steht schwarz und schweiget.

Wie eine stille Kammer,
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt.

Wir stolzen Menschenkinder,

Wir spinnen Luftgespinnste
Und suchen viele Künste,
Und kommen weiter von dem Ziel.

Lass uns doch ruhig schlafen!

Veröffentlicht am 23.03.2021

 

Kommunalpolitik Dorsten - Die fahrradfreundliche Stadt?

Wie Eigenwerbung und Wirklichkeit auseinanderklaffen

 

Der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) hat über 200.000 Mitglieder. Inzwischen gibt es auch eine Ortsgruppe in Dorsten. Wenn der ADFC etwas sagt, wird hingehört. Sein Wort hat Gewicht – und das seiner Mitglieder. Jetzt wurde bundesweit gefragt, wie das Radfahren vor Ort bewertet wird. Aus Dorsten wurden 153 Teilnehmer registriert, insgesamt waren es 230.000 in 1024 Städten und Gemeinden. Das Dorstener Ergebnis zeigt eindrucksvoll, dass das regelmäßig ausgesprochene Selbstlob des Rathauses nur sehr eingeschränkt Bestand hat. Dorsten ist nämlich, mit einer Bewertungsnote von 3,83, erst auf dem 37. Platz in seiner Einwohnergruppe gelandet. Blicken wir genauer hin, wie die Lippestadtradler folgende Kriterien benoten:

  • Stellenwert des Radfahrers? Note 4,4
  • Komfort beim Radfahren? Note 4,3
  • Fahrradförderung in jüngster Zeit? Note 4,3
  • Falschparken-Kontrolle auf Radwegen? Note 4,6
  • Breite der Wege für Radfahrer? Note 4,4
  • Oberfläche der Wege für Radfahrer? Note 4,4

Vergleicht man das aktuelle Ergebnis mit dem aus 2018, ist keinerlei Veränderung, sprich Verbesserung in Dorsten feststellbar. Die Rhader Sozialdemokraten fordern seit Jahren die Umsetzung eines in sich geschlossenen Radwegenetzes vor Ort. Den Plan haben sie gleich mitgeliefert. Einen Fahrradbeauftragen im Rathaus gibt es immer noch nicht. Es gibt noch viel zu tun, bevor Dorsten sich guten Gewissens Fahrradfreundliche Stadt nennen sollte.

 

Eigener Bericht auf Grundlage der bundesweiten ADFC-Umfrage

Veröffentlicht am 19.03.2021

 

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