Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik Pättken Rhade: Es hat sich was getan

Rhader SPD-Hinweis zeigt Wirkung - Aus Ankündigung muss jetzt auch Umsetzung werden

Gestern wurde der in die Kritik geratene Weg freigeschnitten. Wir berichteten am 05.07.auf dieser Seite.  (Foto). Dank an die Verwaltung für diese Sofortmaßnahme. Dank auch an die Dorstener Zeitung, die berichtete und ergänzend recherchiert hat. Besonders die Einschätzung der Verwaltung, „den in der Tat sehr schönen Weg so auszubauen, dass es zu keinen Einschränkungen kommt“, findet sicherlich die Zustimmung aller Rhader. Wenn aber weiter in diesem Zusammenhang die Verwaltung äußert, dass im Rahmen des geplanten Dorfentwicklungsprogramms dazu Gespräche geführt werden sollen um die Grundstücksfragen zu klären, dann fordert das zu folgendem Hinweis geradezu heraus: „Mehrfach wurde unter anderem im Bezirksausschuss Rhade/Lembeck diese Wegeproblematik aufgezeigt und Vorschläge präsentiert. Der Tenor lautete, dass diese wichtige Wegeverbindung nur so ausgebaut werden darf, dass sie ausschließlich Fußgängern und Radfahrern dient. Ausdrücklich auszuschließen sei, dass durch die Hintertür ein Straßenausbau für den motorisierten Rhader Quellverkehr entsteht. Der Bezirksausschuss Rhade/Lembeck wurde 1975 im Zuge der kommunalen Neuordnung gebildet und 1998 eingestellt. Das heißt, dass das anscheinend ungelöste Problem der Grundstücksfragen seit fast 50 Jahren bekannt ist.“ Dieser Hinweis soll nicht als billiges Nachkarten verstanden werden, sondern motivieren, jetzt nach der positiven Ankündigung auch parallel die Umsetzung einzuleiten.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 09.07.2020

 

Kommunalpolitik Innenansichten - heute: Michael Hübner und die SPD

Einer, der im Kreis RE gestalten will

Eine Partei kann noch so gute Ideen haben, ohne das passende Personal bleibt alles Stückwerk. Eine Binsenweisheit. Gut zu wissen, dass die heimische SPD mit Michael Hübner einen Landratskandidaten hat, der aus guten Ideen praktische Politik machen kann. Das hat er bisher eindrucksvoll bewiesen. Obwohl jung an Jahren, wurde er bereits 3 Mal direkt von Gladbeckern und Dorstener Wählerinnen und Wählern in den Landtag gewählt. Inzwischen fungiert er dort nicht nur als Fachmann für kommunale Finanzen, sondern auch als stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender. Auf der Suche nach einem Nachfolger für Cay Süberkrüb, dem sozialdemokratischen Noch-Landrat im riesigen Kreis Recklinghausen, fiel die interne Wahl schnell auf Michael Hübner. Nun steht er am 13. September ganz oben auf dem Wahlzettel der Landratswahl RE. Erhält er die Mehrheit der Stimmen in Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Datteln, Herten, Oer-Erkenschwick, Waltrop, Haltern, Marl, Gladbeck und Dorsten, also in den kreiszugehörigen Städten, wird er „Oberbürgermeister“ von 615.000 Einwohnern sein. Die SPD wird seine Wahlkampagne in allen genannten Städten kreativ und aktiv begleiten (müssen), damit aus dem Wunsch der Partei auch eine Erfolgsgeschichte wird.

Eigener Beitrag - wird in Kürze mit einem Michael Hübner-Portrait und seinen programmatischen Zielen fortgesetzt

Veröffentlicht am 07.07.2020

 

Kommunalpolitik Rhade: Nachlässig oder vernachlässigt? Ein Offener Brief

Wichtiger Fuß- und Radweg nur „einspurig“ und eingeschränkt befahrbar

Was so aussieht wie ein romantischer Wald- und Wiesenweg ist die wichtigste Fuß- und Radwegeverbindung in Rhade. Sie stellt das Bindeglied zwischen Rhade-Ost und dem Dorf Mitte und West dar. Es handelt sich um die Verlängerung der Mainstraße im Osten mit dem weiterführenden Schlehenweg. Seit vielen, vielen Jahren wird parteiübergreifend gefordert, dieses Provisorium, Pättken genannt, zu beenden. Die Rhader Sozialdemokraten haben diese Tangente in den Mittelpunkt eines örtlichen Radwegeplans gestellt. Mehrere Ortstermine mit der Verwaltung haben stattgefunden. Außer der Zustimmung, dass sich hier etwas tun muss, gab es bis heute keine positive Veränderung. Im Gegenteil. Zurzeit wächst der Weg zu und verhindert einen ungefährlichen Begegnungsverkehr für Rollstuhl- und Radfahrer, sowie für Fußgänger mit oder ohne Kinderwagen. Ein Ausweichen in die Brennnessel ist dann unausweichlich. Die Verwaltung wird in diesem Fall nicht nur gebeten, sondern dringend aufgefordert, mit einer Sofortmaßnahme zu zeigen, das Problem nochmals erkannt zu haben und mittelfristig eine Verbindung zu schaffen, die der Bedeutung für Sicherheit, Mobilität und Gesundheit gerecht wird. Die Ankündigung, dass mit Landesmitteln der ländliche Raum gestärkt werden soll, darf aber nicht dazu führen, die vorhandene Infrastruktur zu vernachlässigten. 


Dirk Hartwich

 

Veröffentlicht am 06.07.2020

 

Kommunalpolitik Der Tisa-Brunnen und Dorsten

Erst hagelte es Kritik, dann sprudelten Ideen, jetzt vielleicht wieder der Brunnen?

Eine bemerkenswerte Persönlichkeit und eine große Künstlerin. Das war Schwester Paula, Tisa von der Schulenburg. neben vielen Zeichnungen, Reliefs , Skulpturen und Büchern, schuf sie auch einen außergewöhnlichen Brunnen, der jahrzehntelang auf dem Marktplatz der Lippestadt nicht nur sprudelte, sondern in besonderer Form und Gestaltung  über die Geschichte der Stadt informierte. Im Zuge der Neugestaltung des Marktplatzes drohte die Auslagerung. Der öffentliche Protest war gewaltig. Nun zeichnet sich eine Lösung ab, mit der wohl alle leben können. Der Brunnen wird höchstwahrscheinlich wieder als Kopie errichtet. Die SPD-Fraktion stellt sich vor den beratenden Kunstbeirat, war frühzeitig für die jetzt anvisierte Lösung und möchte die Bürger abschließend befragen. Als Erkenntnis (von außen) bleibt, dass die Dorstener Verwaltung und der Stadtrat, im Bereich städtische Kultur deutlich besser werden müssen. KULTUR, wenn großgeschrieben, ist nämlich ein wichtiger Standortfaktor, um sich von den konkurrierenden Nachbarstädten positiv abzuheben.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 03.07.2020

 

Kommunalpolitik Was aus Rhade werden könnte

Ideen stoßen auf Wirklichkeit

 

Rhade hat was. Obwohl die verkehrliche und bauliche Entwicklung nicht gerade ein Paradebeispiel für eine gelungene Dorfentwicklung ist. Eher ein zufällig gesetztes Mosaik. Dennoch ist allein die Lage so prädestiniert, um hier bevorzugt leben zu wollen. Es muss sich aber etwas tun. Der Durchfahrtsverkehr muss „gebändigt“, sprich entschleunigt werden. Parallel muss sich Rhade zum Eldorado für das Fahrradfahren entwickeln. Radwege sind dafür entsprechend auszuweisen. Damit geht einher die Förderung des sanften Tourismus. In der Folge werden örtliche Unternehmen profitieren. Dass kommunaler Klimaschutz sich in der Gestaltung neuer Baugebiete wiederfinden muss, sollte nicht nur auf dem Papier stehen. Kultur ist Lebensmittel. Vorhandenes auszubauen und Neues auszuprobieren, lautet die Zukunftsdevise. „Das alles und noch viel mehr, würde ich machen wenn ich König von Rhade wär.“ Im Hit von Rio Reiser wurde nur ein Wort ausgetauscht. Was wäre wenn, die Rhader Kandidaten für die Kommunalwahl am 13. September diese Zeile als ihr Programm vorstellen würden? Die SPD-Kandidaten haben es da leicht. Sie brauchen nur auf das zurückzugreifen, was in den eigenen Reihen in jahrelanger kontinuierlicher und ehrenamtlicher Arbeit vorbereitet wurde.

 

Ein Rhader Blick nach vorn

Veröffentlicht am 30.06.2020

 

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