Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik Es war einmal eine natürliche Grünanlage

Forks Busch wird geglättet

Die Idee, in Rhade einen Treffpunkt für alle Generationen zu schaffen, ist richtig, ohne Einschränkung zu unterstützen und daher mit finanziellen Mitteln der Stadt und des Landes und weiteren möglichen Strukturfonds zu fördern. Wichtig ist aber, für dieses geplante Begegnungszentrum den richtigen Standort auszuwählen. Das Sportzentrum am Dahlenkamp wäre nach Vorstellungen vieler Bürger dafür der richtige Ort am richtigen Platz gewesen. Dafür liegen entsprechende Pläne seit langer Zeit vor. Rhader Rahmenplan 2014: "Ziel ist es, die Sportanlage ... zu einem Freizeit- und Begegnungszentrum weiterzuentwickeln." Und im Dorfentwicklungsplan 2021 heißt es: "Ziel ist, die Entwicklung eines konsistenten Sport- und Freizeitkonzepts ... für alle zu schaffen." Dass von engagierten Bürgern parallel der natürliche und ökologisch wertvolle Forks Busch als Standort ausgeguckt wurde, fand nicht nur Befürworter. Frühzeitig machten kritische Bürger auf die genannten Doppelaktivitäten aufmerksam und warben ebenso engagiert für den Erhalt des natürlichen Wäldchens. Leider erfolglos. Nachdem bereits für den Spielplatz mehrere große wertvolle Bäume weichen mussten, haben nun Motorsägen, Planierraupe und Bagger das Kommando übernommen, um eine weitere Fläche von jeglichem Grün zu befreien. Hier also soll das neue „Kultur- und Begegnungszentrum Rhades“ entstehen. Noch ist dafür kein tragbares Konzept erkennbar. Und dass der Ort neben der Lembecker Straße und der fast ausschließlich motorisiert aufgesuchten Raiffeisen-Tank- und Raststätte der beste für Rhade sein soll, will einfach nicht überzeugen. „Da wird Geld in den Sand gesetzt“, äußert ein kritischer Zeitgenosse sein Unverständnis am aufgestellten Bauzaun.

Dirk Hartwich - Mit offenen Augen durch Rhade

Veröffentlicht am 08.06.2026

 

Kommunalpolitik Der beeindruckende Besuch des Bundespräsidenten in Dorsten wurde im Film festgehalten

Um die besondere Atmosphäre festzuhalten, die der Besuch des Bundespräsidenten mit seiner Frau in der Lippestadt ausgelöst hat, hat die Verwaltung einen Film drehen lassen. Er beeindruckt durch die Natürlichkeit, die alle Akteure, die in der Dokumentation zu Wort kommen und zu sehen sind, auszeichnen. Insbesondere muss hervorgehoben werden, dass der Bundespräsident bewusst in Dorsten auf seiner "Grundgesetz-Werbetour", die ihn durch ganz Deutschland führt, hier die erste Station eingelegt hat. Seit mehreren Jahren wird nämlich in unserer Stadt auf vielen Ebenen mit hochmotivierten Ehrenamtlichen dafür geworben, das Grundgesetz, also unsere Verfassung, nie aus den Augen zu verlieren. Genau diese kreativen Aktivitäten in Dorsten sind dem Bundespräsidialamt in Berlin nicht verborgen geblieben. Die Auszeichnung, so durch den Bundespräsidenten gewürdigt zu werden, hat die Verwaltung und die aktive Zivilgesellschaft absolut verdient. Auf dem YouTube-Kanal der Stadt Dorsten ist der Film unter folgendem Link aufzurufen. Empfehlung: Sehenswert!

https://youtu.be/JVXiiIAa0Fo

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 05.06.2026

 

Kommunalpolitik Es ist wichtig, immer mal wieder über den Tellerrand Rhades zu blicken - diesmal nach Italien

Ein besonderer Reichtum Rhades ist seine Natur. Nicht nur Wiesen, Bäche und Waldflächen, sondern auch seine Baumalleen längs der Lembecker- und Erler Straße. Darüberhinaus sind hier und da in den Wohnsiedlungen auch Straßenbäume gepflanzt worden. Sie sind wichtig für das Kleinklima, spenden Schatten und bieten wichtigen Lebensraum für viele Vögel. Und um diese Bäume geht es. Sie benötigen Aufmerksamkeit und Pflege, um in der gepflasterten und asphaltierten Nachbarschaft ihre volle Kraft und Pracht zu entfalten. Während es einige Zeitgenossen verstanden haben, dass der Baum vor der eigenen Haustür ein Gewinn für unsere Umwelt darstellt, ärgern sich andere über fallende Blätter und eingeschränkten Parkraum. Während diejenigen, die verstanden haben, eigenhändig die wahrlich kleine Baumscheibe pflegen und im heißen Sommer für ausreichend „Trinkwasser“ sorgen, versuchen Ewiggestrige die Fläche unbedingt als zusätzlichen Parkraum zu gewinnen. Hier kommt nun unsere Verwaltung ins Spiel. Seit Jahren versuchte ein Anwohner in Rhade, „seinen“ Straßenbaum durch kontinuierliche Pflege in seinem Wachstum zu stabilisieren. Die Bitte, diese kleine Fläche durch entsprechende Maßnahmen vor dem Überfahren und Parken dauerhaft zu sichern, wurden zwar immer positiv bewertet, praktisch tat sich bis "heute" nichts. Halt! Korrektur! Seit 2 Tagen sichern nun doch zwei Poller den Baum. Zurück zum heutigen Text: In einer kleinen Stadt in Italien, gleiche Einwohnerzahl wie Rhade, denkt man weiter. Selbst die kleine Minifläche rund um eine Straßenlaterne, wird eingefasst und bepflanzt. Nachbarn kümmern sich um die Pflege und freuen sich über das kleinste Detail Umweltschutz vor ihrer Haustür. Ein gutes Beispiel, um auch in Rhade/Dorsten mehr als bisher umzusteuern.

Ein Rhader Blick über den Tellerrand 

Veröffentlicht am 26.05.2026

 

Kommunalpolitik Rhade: Wenn ehrenamtliches Engagement verpufft

Ohne unterstützende Verwaltungsbegleitung sind begonnene Projekte zum Scheitern verurteilt

An einem kurzen Stichweg, der die Lembecker Straße mit der Winkelstraße verbindet, liegt zwischen dichter Wohnbebauung eine kleine städtische Freifläche. Nachdem sie als Spielgelände ausgedient hatte, übernahm die Natur das Kommando. Wild wucherndes Grün verleitete auch einige Zeitgenossen, die Fläche zur Entsorgung überflüssiger Güter anzusehen. Das war Mitgliedern des Bürgerforums ein Dorn im Auge. Die Idee, selbst anzupacken, um die Fläche freizuräumen und eigenhändig artgerechte Sträucher zu pflanzen, fand viele Unterstützer, einschließlich der Verwaltung. Anschließend, so der Grundgedanke, sollte diese renaturierte Fläche das Kleinklima vor Ort verbessern und den Wohnwert entsprechend steigern. Nachdem an einigen Samstagen fleißig gesäubert, umgegraben und gepflanzt wurde, wurde stolz auf die Rhader Wertsteigerung angestoßen. Die Annahme, dass danach dort wohnende Bürger die Fläche  in eigener Regie weiter pflegen würden, scheint aber nicht funktioniert zu haben. Heute ist der ungepflegte Zustand der Vergangenheit wieder eingetreten. Reinhard Meisner vom Rhader Bürgerforum bestätigt die vorangegangene Beschreibung und verweist auf entsprechende Hinweise an die Verwaltung, die getroffenen Absprachen mit dem Team des Bürgerforums einzuhalten. Diese müssen auch als Mahnung verstanden werden, um das allseits gelobte Bürgerengagement, egal wo, nicht verpuffen zu lassen. Ohne fachmännische und professionelle Begleitung der Verwaltung droht Enttäuschung und Rückzug bei den engagierten Bürgern. Das muss dringend im Rathaus erkannt werden.

Mit offenen Augen durch Rhade - Wird am Montag, 25.5. 2026 mit einem Positivbeispiel fortgesetzt

Veröffentlicht am 22.05.2026

 

Kommunalpolitik Rhade: Wer spielt denn da?

Kommunale Spielplätze „aufm Dorf“ einfach mal kritisch betrachtet

In Rhade dominieren Einfamilienhäuser. Daneben sind in den letzten Jahren vielfach Eigentumswohnungen in größeren Wohneinheiten entstanden. Reiner Siedlungsbau findet sich fast nur im Bereich Stuvenberg. Auffällig ist, dass fast alle Einfamilienhäuser über einen relativ großen Garten verfügen. Dort lebende junge Familien sind dadurch zu identifizieren, dass erstaunlich große und kreative Spielgeräte für den eigenen Nachwuchs im Garten aufgebaut wurden. Diese sucht man in den sehr sparsam angelegten Grünanlagen der Eigentumswohnungen vergeblich. Ein Indiz für ältere Bewohner, deren Kinder möglicherweise das Elternhaus verlassen haben und nun mit eigener Familie auf eigenem Grund und Boden mit Garten leben. Spielgeräte inklusive. Dennoch „bewirtschaftet“ die Stadt Dorsten in Rhade mehrere Spielareale. Der demographische Wandel in einigen Quartieren ist die Ursache dafür, dass auch schon Flächen aufgegeben, bzw. einer neuen Nutzung (Bebauung) zugeführt wurden. Ein kleiner Test (nicht repräsentativ) soll in den kommenden Wochen zeigen, ob die Rhader Spielplätze richtig angenommen werden, oder eher still vor sich hinträumen. Natürlich müssen „aufm Dorf“ weiterhin großzügige Freiflächen in allen Quartieren vorgehalten werden. Die teils hochwertige Spielgeräte-Ausstattung  könnte aber überdacht werden. Statt Spielplatz wäre dann „Treffpunkt für alle Generationen“ die richtige Bezeichnung.

Eigener Bericht - wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 07.05.2026

 

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